Kurios: Institut lässt Realitätsgrenzen verschwimmen
Wie lange dauert es noch bis zur Matrix? Wenn man die neuesten Erkenntnisse der Forscher vom Karolinska-Institut in Stockholm betrachtet, nicht mehr lange.
Ihnen ist es mit einem raffinierten System aus Kameras und Displays gelungen, Testpersonen vorzugaukeln, sie würden im Körper einer Puppe stecken. Der besondere Clou an der Sache: Nicht nur optisch soll die Illusion perfekt sein, auch Berührungen sollen sich realistisch anfühlen.
Leiter Henrik Ehrsson zeigt sich begeistert:
„Die Experimente zeigen, wie leicht man das Gehirn bei der Wahrnehmung des eigenen Körpers austricksen kann.“
Und weiter:
„Dadurch, dass Sinneseindrücke manipuliert werden, gewinnt jemand sehr leicht den Eindruck, nicht mehr in seinem eigenen Körper und gleichzeitig in dem eines anderen zu sein.“
Die Forschungsergebnisse sollen zukünftig der Robotertechnologie und virtuellen Realitäten zugute kommen. Wir haben Angst!
Quelle: Im Körper einer Puppe auf plosone.org
"Nicht nur optisch soll die Illusion perfekt sein, auch Berührungen sollen sich realistisch anfühlen."
Auf der einen Seite wäre es ja vielleicht eine geniale Sache z.b bei Fußballspielen oder Rennsimulationen, aber auf der anderen Seite Shooter und co kann man sich das auch recht negativ vorstellen. Ich hätte jedenfalls keinen Bock den ganzen Tag Headshots verpasst zu bekommen.:ugly: