Enslaved: Odyssey to the West (PS3)

Release:
08.10.2010
Genre:
Action
Publisher:
Namco Bandai

Enslaved im Test für PS3 und Xbox 360 - Wie herausfordernd ist Enslaved?

06.10.2010 19:08 Uhr
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Neu
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Enslaved: Odyssey to the West findet ihr jetzt bei uns im Test für PS3 und Xbox 360: Kann Enslaved im Test wirklich überzeugen oder versinkt das Spiel in der Mittelmäßigkeit? Wir klären auf!

Enslaved: Odyssey to The West im Test für PS3 und Xbox 360: "Beautiful gaming" lautet das Motto von Ninja Theory. Dass das kein leeres Geschwätz ist, bewiesen die Engländer 2007 mit Heavenly Sword. Auch Enslaved sieht besonders aus, beeindruckt mit schönen Lichteffekten, aufwändig ausgearbeiteten Schauplätzen sowie liebevoll gestalteten Figuren, die dank toll animierter Mimik imstande sind, Emotionen glaubwürdig darzustellen. Leider wirkt die verwendete Unreal-Engine stellenweise überfordert: Neben seltenen Rucklern stören vor allem regelmäßiges Bildzerreißen („Tear­ing“) sowie sichtbares Scharfzeichnen von Texturen.

Außer der Grafik legen die Entwickler bei Enslaved viel Wert auf die Story: In der Zukunft steht die Erde unter der Herrschaft von Maschinen. Menschen werden von Robotern unterjocht und müssen als Sklaven in riesigen Fabriken für Blechnachschub sorgen. Gefangen auf einem Sklaventransportschiff ist zu Spielbeginn auch Monkey.

Muskulös: Monkey wurde aufwändig gestaltet, überzeugt durch geschmeidige Bewegungen und eine ausdruckstarke Mimik. Muskulös: Monkey wurde aufwändig gestaltet, überzeugt durch geschmeidige Bewegungen und eine ausdruckstarke Mimik. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Unserem wortkargen, muskelbepackten Helden gelingt dank eines technischen Defekts die Flucht, doch er landet vom Regen in der Traufe: Die mitgefangene Trip, eine zierliche Computerspezialistin, die ebenfalls flüchten konnte, hat dem bewusstlosen Monkey ein Sklavenstirnband angelegt. Der unfreiwillige Deal lautet: Monkey muss Trip gehorchen und sie zurück zu ihrer Familie bringen. Entfernt sich Monkey zu weit von Trip - oder kann er seine Herrin nicht vor dem Tod bewahren - zerstört das Stirnband Monkeys Gehirn …

Etwas anspruchslos
Der Spielablauf mischt zahlreiche Sprung- und Klettereinlagen mit regelmäßigen Kampfsequenzen und vereinzelten Rätseln. Allem gemein ist eine gewisse Anspruchslosigkeit. Auch wenn die Areale im zerstörten New York der Zukunft teilweise Auf die Zwölf: Monkey kann mit seinem Kampfstab großen Schaden anrichten. Auf die Zwölf: Monkey kann mit seinem Kampfstab großen Schaden anrichten. [Quelle: Siehe Bildergalerie] riesig sind, müsst ihr euch zum Vorankommen nicht sonderlich anstrengen. Ihr könnt nie abstürzen, weil Monkey vor dem Abgrund abstoppt und niemals in den sicheren Tod springt. Vorteil: Das Spiel "schubst" euch dadurch in die Richtung, in der es weitergeht. Vorsprünge, Masten oder andere greifbare Stellen werden markiert - und Vorbeigreifen gehört nicht zu Monkeys Repertoire. Während uns das Fehlen der Frustmomente anfangs gefiel, vermissten wir relativ schnell Herausforderungen, was auf die Motivation drückte. Knackiger sind da schon die Kämpfe, allesamt gegen Roboter. Es gibt flinke Soldaten, mächtigere Blechkameraden mit dicken Gatling Guns, Geschütze und auch vereinzelte Bossgegner, die gerne öfter auftauchen. So bekommt ihr es ein halbes Dutzend Mal mit einem Roboterhund zu tun, gegen den ihr sinnvollerweise euren Kampfstab einsetzt. Diesen dürft ihr mit Feuer- und Betäubungs-Pfeilen bestücken. Schade: Die Schlagvielfalt kann mit Genre-Schwergewichten wie God of War 3 nicht einmal im Ansatz mithalten. Immerhin lassen sich Kampffähigkeiten, Schild und Gesundheit verbessern. Die dafür notwendigen Orbs liegen überall herum.

Schwaches Geschlecht
Wauwow: Bosskämpfe wie gegen diesen riesigen Roboterhund gehören zu den spielerischen Highlights. Wauwow: Bosskämpfe wie gegen diesen riesigen Roboterhund gehören zu den spielerischen Highlights. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Trip ist oft Ballast für euch, wenn ihr sie zum Beispiel huckepack tragen, vor Angreifern beschützen oder über einen Abgrund werfen müsst. Ihr könnt Trip allerdings auch freundlich bitten, Roboter abzulenken, damit ihr euch anschleichen könnt. Später kann sie euch heilen und auch bei Schalterrätseln müsst ihr zusammenarbeiten. Das Lösen der "Knobelaufgaben" hat wenig mit Gehirnschmalz zu tun, ist aber teilweise zeitaufwändig, weil ihr mehrere Stellen in einem weitläufigen Areal erreichen müsst. Hilfreich ist Trip auch, wenn sie ihre Roboter-Libelle einsetzt, die Monkey ihr vorher fangen musste. Damit kann Trip das Gelände scannen; Roboter, Minen und Schalter werden markiert. Für Abwechslung sorgen Passagen, in denen ihr auf einer kleinen Wolke gleitet. Damit könnt ihr euch schneller fortbewegen und auch über das Wasser gleiten. Einen Großteil der Motivation zieht Enslaved aus der Story und der Beziehung zwischen Trip und Monkey. Zwischen den Kampf- und Kletterpassagen bleibt immer wieder mal Zeit für ein Pläuschchen, in dem man mehr über die Charaktere erfährt. Die Handlung ist zwar nicht oscarverdächtig, für ein Action-Adventure aber gut ausgearbeitet. An den deutschen Synchronsprechern haben wir mit Ausnahme von seltenen Falschbetonungen nichts auszusetzen.

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Enslaved: Odyssey to the West (PS3)
Spielspaß-Wertung

8 /10
Leserwertung
(17 Votes):
87 %
Motivierende Story
Eintönige Kämpfe
Sehenswerte, farbenfrohe Optik
Keine Mehrspieler-Modi
Frustfreies Klettern und Springen ...
... das keine Herausforderung bietet
   
Thomas Szedlak
Enslaved bietet das mit Abstand farbenfrohste Endzeit-Setting, das mir bisher vor die Augen gekommen ist. Auch die Idee mit den "aneinandergeketteten" Helden wirkt frisch und wurde gut umsetzt, wobei ich mir noch mehr Dramatik und Gefühlswechselbad gewünscht hätte. Apropos Wünsche: Die Action ist leider nur besserer Durchschnitt und lässt zu oft Langeweile aufkommen. Mehr Abwechslung und mehr Möglichkeiten hätten Enslaved gut getan. So bleibt ein gutes Action-Adventure für Fans schöner Grafik und interessanter Storys.
   
Chefredakteur Games Aktuell

06.10.2010 19:08 Uhr
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Bewertung: 0
30.10.2010 18:56 Uhr
sieht gut aus ... werd ich wenns budget presi wird hol ichs mir 
Mitglied
Bewertung: 0
11.10.2010 19:31 Uhr
ich finds genial!ich habs am samstag durchbekommen und am sonntag hab ich es von vorne angefangen.die grafik ist jetzt kein meilenstein, aber der stiel haut mich immerwieder von den socken.das ist endzeit zum schwärmen.und das finale finde ich auch richtig geil, da hatte ich sogar gänsehaut.
das ich nicht…
Mitglied
Bewertung: 0
11.10.2010 14:39 Uhr
Habe es mir auch gleich em Erscheinungstag zugelegt. Ich bin zwiegespalten, zeitgleich begeistert und ernüchtert. Es macht wahnsinnig viel Spaß und ist sehr atmosphärisch, allerdings ist es was die Kletterei angeht zu leicht, die Kämpfe hingegen sind (zumindest die "Standardkämpfe") arg eintönig. Das wird…