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  • Preview: Enemy Territory Quake Wars

    Nonstop-Action. Einzigartige Karten. Verrückte Ideen. All diese Schlagworte treffen auf den Mehrspieler-Shooter Quake Wars zu. Hier erfahren Sie, warum sich Battlefield 2142 warm anziehen muss.

    Nur wenn der GDF-Soldat schnell seine Haftminen an die Beine des Goliaths pappt, hat er eine Chance. Nur wenn der GDF-Soldat schnell seine Haftminen an die Beine des Goliaths pappt, hat er eine Chance. Über dem Tal steigt Rauch auf. Strogg und GDF (Global Defense Force) streiten um einen strategisch wichtigen Außenposten. Mächtige Walker stapfen über das Schlachtfeld, Soldaten verschießen Raketen, Bumblebee-Helikopter setzen zum Tiefflug an. Bereits in der Dezemberausgabe des letzten Jahres haben wir einen umfangreichen Blick auf das mit Spannung erwartete Quake Wars geworfen.
    Aber wir wollen noch mehr sehen. Daher sind wir erneut nach London gereist und haben Splash Damage einen zweiten Besuch abgestattet. Mit 20 handverlesenen europäischen Journalisten spielten wir eine überarbeitete Fassung von Quake Wars. Paul Wedgwood, Gründer und Besitzer von Splash Damage, führte uns mit viel Witz und noch mehr Liebe zum Spiel durch das Programm. Und siehe da: Der Mehrspieler-Shooter entpuppt sich immer mehr zum Battlefield 2142-Schreck.

    In den Abwasserkanälen

    Über den Wolken: Die überarbeitete Doom-3-Engine zaubert weitläufige Landschaften auf den Schirm. Die gut geschützte Strogg-Basis haben die GDF-Piloten schon aus großer Entfernung gesichtet. Über den Wolken: Die überarbeitete Doom-3-Engine zaubert weitläufige Landschaften auf den Schirm. Die gut geschützte Strogg-Basis haben die GDF-Piloten schon aus großer Entfernung gesichtet. Die erste Spielrunde beginnt. Der Level: Sewer, also Abwasserkanäle. Wir spielen die Strogg, haben uns an einem Damm verbarrikadiert. Die gewaltige Konstruktion ragt in den Himmel. Aus den rissigen Schleusen sprudelt schon das Wasser. Die GDF muss zunächst einen EMP-Werfer im Zentrum der Karte konstruieren. Wir versuchen unser Glück mit dem Constructor -- dem Baumeister der Strogg. Mit einem Hog-Geländewagen erreichen wir als Erste den Außenposten. Eine Anti-Personen-Kanone muss her! Wie in einem Echtzeit-Strategiespiel zeigt uns Quake Wars an, wo wir die Verteidigungsanlage platzieren können. Wenige Sekunden später landet die bestellte Kanone. Zu spät -- die GDF ist schneller: Ein Field-Ops-Soldat peilt das Gebiet mit einem Artillerieangriff an und legt alles in Schutt und Asche. Auch dabei ist die Steuerung erfreulich simpel, aber überraschend effektiv: Einfach den Airstrike Marker auspacken, das Ziel anvisieren und dann nur noch abdrücken.

    In den Tunnelanlagen von »The Arch« entbrennt ein Feuergefecht zwischen Menschen und Strogg. In den Tunnelanlagen von »The Arch« entbrennt ein Feuergefecht zwischen Menschen und Strogg. Wenig später ist unser Außenposten gefallen. Die GDF rückt ins Innere des Staudamms vor. Die Gänge sind eng und verwinkelt -- ideal geeignet für den Aggressor. Mit dem Hyperblaster mähen wir problemlos die ersten Gegner um. Ständig klettern wir Leitern rauf und runter, müssen uns ständig vor plötzlichen Angriffen in Acht nehmen. Selbst die Innenlevels sehen klasse aus und sind atmosphärisch ausgeleuchtet. Aber leider fruchten unsere energischen Bemühungen nicht: Nach wenigen Minuten hackt sich eine Covert-Ops-Einheit der GDF unbemerkt in unseren Strogg-Computer ein -- Mission gescheitert.

    Wo bin ich?

    In der Defensive: Die Strogg müssen sich der massiven Angriffe der GDF erwehren. Mit den Icarus-Jetpacks erreichen die raffinierten Aliens höher gelegene Orte und verbessern dadurch ihre taktische Position. In der Defensive: Die Strogg müssen sich der massiven Angriffe der GDF erwehren. Mit den Icarus-Jetpacks erreichen die raffinierten Aliens höher gelegene Orte und verbessern dadurch ihre taktische Position. Wir wechseln auf die Karte Valley und wählen den Infiltrator der Strogg. Er ist der Leisetreter der Truppe. Zu seinem Arsenal gehört die Railgun -- ein klasse Scharfschützengewehr. Damit wir eine möglichst gute Position zum Campen einnehmen können, schnappen wir uns ein Icarus-Jetpack. Mit einem Druck auf die Shift-Taste hebt unser Alien ab. Solange wir den Düsenantrieb nutzen, können wir leider nur mit schwächlichen Granaten um uns werfen. Wir suchen uns ein lauschiges Plätzchen auf dem Dach eines Gebäudes. Die GDF-Truppen sind inzwischen durch den Tunnel gebrochen und versuchen nun, ihren MCP (Mobile Command Post) mit aller Macht in unsere Basis zu eskortieren. Ein Klick auf die rechte Maustaste, wir blicken durch unser Zielfernrohr. Mit dem Mausrad zoomen wir rein und raus, mit der linken Taste drücken wir ab. Mit Erfolg: Unbeholfene Fußsoldaten der GDF fallen unserer Flinte ebenso zum Opfer wie die ungeschützten Buggy-Fahrer. Allerdings haben wir das Gefühl, dass Kugeln gelegentlich ohne unser Zutun ins Schwarze treffen. Selbst wenn wir ein wenig ungenau zielen, während wir abdrücken, geht der Feind getroffen zu Boden.

    Hinterhältig: Die Infiltratoren und die Covered Ops der GDF können sich tarnen. Liegt ein feindlicher Soldat am Boden, drückt man einfach die Taste »F«, schon schlüpft man in dessen Uniform. Die gegnerischen Soldaten erkennen den Eindringling nur noch an der kleinen roten Zielmarkierung über dessen Schädel. Die Schleicher können nun hinter die feindlichen Linien huschen. Hier packen sie ihre Strogg-Klinge oder das Messer aus und erledigen ihre Opfer mit nur einem Streich -- ganz schön fies.

    Die Arche Norwegen

    Der Tormentor steuert sich wie ein wendiges Flugzeug. Geübte Piloten können mit den flotten Flitzern sogar Loopings und andere Kunststücke vollführen. Der Tormentor steuert sich wie ein wendiges Flugzeug. Geübte Piloten können mit den flotten Flitzern sogar Loopings und andere Kunststücke vollführen. Erstmals stellt Paul auch die brandneue Map »The Arch« vor. Laut Story haben sich die Menschen nach Skandinavien zurückgezogen, um dort ein Gegenmittel gegen die Stroggs zu finden. In riesigen Biosphären führen sie nun Experimente durch. »The Arch« hebt sich besonders durch das ungewöhnliche Szenario von den übrigen zwölf Karten ab. Die weiße Glaskuppel befindet sich nur wenige Schritte entfernt von einer norwegischen Kleinstadt. Die einzelnen Viertel sind auf Inseln angesiedelt und mit schmalen Brücken miteinander verbunden. Als Grundlage für die schicken Innen- und Außenanlagen dient die modifizierte Doom 3-Engine.

    Umso überraschter waren wir, als uns Wedgwood zu den Fjorden des Dörfchens führt. Hier plätschert das Wasser wie auf einer Südseeinsel gegen das seichte Ufer. Die roten Lichtstrahlen der untergehenden Sonne spiegeln sich im Meer. Die Szenerie hat schon beinahe Postkartencharakter. Im Verlauf der Mission dringen Strogg in die unterirdischen Labors der Menschen ein. Auf den ersten Blick erinnert das Innere der Anlage an Half-Life: Außerirdische werden riesigen Glascontainern zu Versuchszwecken am Leben gehalten und zucken vor sich hin -- gruselig.

    Radlos?

    Endzeitstimmung: Die zwölf Karten zeichnen sich durch ihre individuellen Szenarien aus. Mal kämpfen Sie unter einem klaren Himmel, dann bei finsterer Nacht. Endzeitstimmung: Die zwölf Karten zeichnen sich durch ihre individuellen Szenarien aus. Mal kämpfen Sie unter einem klaren Himmel, dann bei finsterer Nacht. Als nächstes präsentiert uns Paul die Physikmodelle der Fahrzeuge. Mit einem Sturmgewehr schießt er Schaltkästen und Rohre von der stählernen Haut eines Trojaner-Truppentransporters ab -- nicht schlecht. Doch der eigentliche Clou ist die Bereifung des Vehikels. Nach einigen weiteren Salven fallen die Räder des Amphibienfahrzeugs ab. Ohne Vorderreifen lenkt es sich kaum mehr. Fehlt gar die Hinterachse, keucht das PS-Monster aus dem letzten Loch. Im Wasser jedoch fühlt es sich noch immer pudelwohl -- auch ohne Räder. Schließlich wird es von einer Schraube am Heck angetrieben.

    »Dank unserer realistischen Physik-Engine haben die Spieler viele taktische Möglichkeiten. Anstatt den Trojaner zu sprengen, kann man ihn einfach bewegungsunfähig machen«, erklärt uns Paul. Weiterhin ist er sich der Kreativität der Online-Community durchaus bewusst. »Wir wissen, dass Spieler gerne verrückte Sachen mit Fahrzeugen anstellen.« Daher wurden auch unzählige Rampen und enge Straßenschluchten in das Spiel eingebaut. Gerade mit den wendigen Husky-Buggys macht eine wilde Stunttour besonders viel Spaß und erinnert nicht nur an GTA.

    Die Erfahrung macht’s!

    Straßenschlachten: Die GDF-Truppen verstecken sich vor einer Strogg-Patrouille. Besonders der Hog-Buggy kann den Fußsoldaten gefährlich werden. Straßenschlachten: Die GDF-Truppen verstecken sich vor einer Strogg-Patrouille. Besonders der Hog-Buggy kann den Fußsoldaten gefährlich werden. Mit jedem erfüllten Einsatzziel und jedem Abschuss prasseln Erfahrungspunkte auf unser Konto. Diese haben gleich einen doppelten Zweck: In der aus drei Maps bestehenden Kampagne können wir mit den Erfahrungspunkten unsere Lieblingsklasse aufwerten. Dem Contructor der Strogg etwa verhelfen wir auf diesem Weg zu einer aufgemotzten Reparaturdrone. Diese umkreist das beschädigte Fahrzeug und bessert Macken aus. Der Techniker selbst kann sich derweil an einen sicheren Ort zurückziehen. Neben technischen Gimmicks können wir natürlich auch die Lebensenergie, Feuerkraft und die Panzerung unseres Schützlings weiter ausbauen. Leider verfallen die Upgrades nach dem Abschluss einer aus drei Missionen bestehenden Kampagne, so Paul Wedgwood. Wir blicken ihn irritiert an. Man wolle nicht, dass Profis einen zu großen Vorteil gegenüber Einsteigern haben. Dadurch würde das Spielgefüge aus der Balance geraten, Neulinge hätten schnell keinen Spaß mehr an Quake Wars.

    Der Nexus-Turm im Hintergrund markiert das Zentrum der Strogg-Basis in der Antarktis. Die GDF-Einheiten überraschen den schwerfälligen Goliath-Walker. Der Nexus-Turm im Hintergrund markiert das Zentrum der Strogg-Basis in der Antarktis. Die GDF-Einheiten überraschen den schwerfälligen Goliath-Walker. Trotzdem haben Spieler die Möglichkeit, ihre Erfolge miteinander zu messen. Denn die Erfahrungspunkte werden gesammelt und schließlich in Form von militärischen Rängen zusammengefasst. Auf diese Weise kann ein Clan sofort sehen, ob ein Spieler bereits viel Erfahrung in Quake Wars hat oder eben nicht. Solche Faktoren sind gerade bei der Rekrutierung neuer Mitglieder besonders wichtig, erklärt uns Paul. Er muss es ja wissen, schließlich hat er über zwei Jahre den Quake-Clan »Earthquakers« geleitet. Das Motto von Quake Wars lautet daher auch »Von Fans, für Fans«.

  • Enemy Territory: Quake Wars
    Enemy Territory: Quake Wars
    Developer
    Splash Damage
    Release
    28.09.2007

    Aktuelle Online-Spiele Releases

    Cover Packshot von Otherland Release: Otherland gamigo AG (DE) , Drago Entertainment
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Enemy Territory: Quake Wars
Preview: Enemy Territory Quake Wars
Nonstop-Action. Einzigartige Karten. Verrückte Ideen. All diese Schlagworte treffen auf den Mehrspieler-Shooter Quake Wars zu. Hier erfahren Sie, warum sich Battlefield 2142 warm anziehen muss.
http://www.gamesaktuell.de/Enemy-Territory-Quake-Wars-Spiel-22635/News/Preview-Enemy-Territory-Quake-Wars-724980/
18.05.2005
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