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  • Endless Space 2: Early-Access-Check: Das bessere Master of Orion? (Update!) Updated
    Quelle: PC Games

    Endless Space 2 ausführlich gespielt: Das bessere Master of Orion?

    Startschuss für die Early-Access-Phase: Runderneuert und mit vielen Änderungen im Gepäck, verspricht Endless Space 2 tiefgängige 4X-Weltalltaktik im zugänglichem Gewand. Wir haben die Early-Access-Version viele Stunden gespielt und ziehen ein erstes Fazit. UPDATE: Wir haben den Artikel um viele aktuelle Infos ergänzt und erweitert.

    Die Menüs sind aufgeräumt und praktisch, allerdings erschließen sich manche Funktionen nicht auf den ersten Blick. Die Menüs sind aufgeräumt und praktisch, allerdings erschließen sich manche Funktionen nicht auf den ersten Blick. Quelle: PC Games Passionierte Weltall-Taktiker haben derzeit wenig Grund zum Klagen: Stellaris und Master of Orion haben in diesem Jahr bereits für ordentlichen 4X-Nachschub gesorgt! Doch das hält Amplitude Studios natürlich nicht ab: Die fleißigen Franzosen, die zuletzt mit Endless Legend große Erfolge feiern konnten, legen lieber noch einen drauf und bringen ihr vielversprechendes Endless Space 2 an den Early-Access-Start. Wir haben die Schnupperversion bereits gute 30 Stunden lang gespielt.

    UPDATE: Da Endless Space 2 zum Early-Access-Start bereits merklich überarbeitet wurde, haben wir den Artikel in mehreren Punkten aktualisiert und die Bildergalerie ergänzt. So wurde beispielsweise das Rundenlimit bereits von 100 auf 125 angehoben, außerdem helfen nun zahlreiche Tutorial-Texte dabei, sich in die Spielmechaniken reinzufuchsen.

    Endless Space 2: Was drin steckt - und was noch das fehlt!

          

    Die Early Access-Phase von Endless Space 2 soll mindestens vier bis sechs Monate andauern. Kein Wunder: Derzeit bietet das Spiel längst nicht den vollen Funktionsumfang. So sind beispielsweise nur vier der acht geplanten Völker spielbar, zwei Tech-Stufen im Forschungsbaum fehlen noch komplett, Multiplayer ist deaktiviert und Partien sind auf 125 Runden beschränkt. An Siegesbedingungen werden nur Punkte- und Militär-Siege geboten, weitere Ziele wie Wirtschafts- oder Forschungssiege werden erst später eingebaut. Für das fertige Spiel sollen außerdem deutlich mehr Events, Einstellungsmöglichkeiten, Heldentypen, Anomalien, Geschichten, Tutorials, Schiffstypen, Kampfoptionen, Übersetzungen und vieles mehr folgen. Mit anderen Worten: Amplitude Studios hat für das kommende halbe Jahr noch alle Hände voll zu tun, um die geplanten Inhalte umzusetzen. Aber: Spaß macht's trotzdem schon!

    02:01
    Endless Space 2: Early-Access-Trailer "Vodyani's Vision"

    Endless Space 2: Kenner fühlen sich heimisch

          

    Wenig überraschend: Auf den ersten Klick erinnert Endless Space 2 stark an seinen Vorgänger, Sounddesign und Spielgefühl tragen unverwechselbar die Handschrift von Amplitude Studios. Auch am Kernkonzept ändert sich erst mal nix: Wir starten mit einer Heimatwelt, einem Erkundungsschiff und einem Kolonieschiff. Um Industrie und Wirtschaft in Gang zu bringen, kaufen wir genau wie im ersten Endless Space Upgrades, die sich auf das gesamte System auswirken - anders als beispielsweise in Master of Orion bauen wir also keine Planeten im Detail aus. Derweil suchen wir mit dem Späher nach neuen, vielversprechenden Welten, die wir dann mit dem Kolonieschiff besiedeln. Das ist uns alles noch aus dem Vorgänger bekannt und spielt sich dank der stilvoll-reduzierten Benutzeroberfläche ähnlich gut und flüssig. Doch nach ein paar Runden zeigen sich die vielen kleinen und großen Änderungen, dank denen sich Endless Space 2 nicht nur zugänglicher, sondern auch schon jetzt deutlich runder anfühlt als sein Vorgänger.
    Die Sternenkarte ist aufgeräumt und zoomt auf Wunsch direkt in die Sonnensystem-Ansicht hinein. Die Sternenkarte ist aufgeräumt und zoomt auf Wunsch direkt in die Sonnensysteme hinein. Quelle: PC Games

    Endless Space 2: Viel zu tun für Entdecker

          

    Schon in unserem Heimatsystem fallen die ersten neuen Symbole auf: Auf fast jedem Planeten gibt es nun unentdeckte Anomalien und Luxus-Ressourcen freizuschalten. Letztere brauchen wir später, um Schiffe mit besonders mächtigen Modulen auszustatten, außerdem lassen sich damit Systemverbesserungen zusammenstellen, mit denen wir Siedlungen später aufleveln dürfen. Die wichtigen Luxus-Ressourcen schalten wir nicht mehr wie früher per Forschung frei, stattdessen haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder erschließen wir sie per Bauauftrag im Planetenmenü oder aber wir nutzen einfach ein Erkundungsschiff. Das hat nämlich Drohnen an Bord, die wir zum Erkunden der Anomalien und Ressourcen einfach auf Planeten abfeuern, und die sich nach ein paar Zügen von selbst regenerieren. Obendrein haben die Drohnen noch eine zweite wichtige Funktion: In Endless Space 2 sind nicht mehr alle Sonnensysteme mit Sternenstraßen verbunden, ein Großteil der erkundbaren Karte liegt daher im Verborgenen und kann zunächst nicht erforscht werden. Erst wenn wir Drohnen aussenden und dabei neue Systeme und Starlanes entdecken, dürfen wir weiter auf die Map vordringen.
    Multitalent: Mit einem Späher erkunden wir die unentdeckten Geheimnisse der Planeten. Multitalent: Mit einem Späher erkunden wir die unentdeckten Geheimnisse der Planeten. Quelle: PC Games Das sorgt für eine entspanntere Anfangsphase als beispielsweise in Master of Orion, da wir hier nicht sofort losdüsen und versuchen, uns die besten Welten unter den Nagel zu reißen. Könnten wir auch gar nicht - viele Planetentypen lassen sich erst mit entsprechender Forschung besiedeln. Außerdem werden Kolonien nun nicht mehr auf einen Schlag erzeugt. Stattdessen errichten wir zunächst Außenposten auf unserem neuen Wunschplaneten, die dann für mehrere Runden "reifen" müssen, bis sie eine erste Bevölkerungseinheit produzieren. Wenn in dieser Zeit nun ein Gegner ankommt und im gleichen System einen Außenposten gründet, der obendrein schneller als unserer fertig wird, so geht das gesamte System inklusive unserer Kolonie an den Gegenspieler.

    Endless Space 2: Mehr Quests und Ereignisse

          

    In vielen Zufallsereignissen müssen wir Entscheidungen treffen. In vielen Zufallsereignissen müssen wir Entscheidungen treffen. Quelle: PC Games Aber nicht nur für die wichtigen Ressourcen und Boni sollte man die Planeten erkunden. Denn oft verbergen sich dahinter auch kleine Questreihen und Ereignisse, die mit gut geschriebenen Texten und Bildern präsentiert werden. Oft dürfen wir dabei auch Entscheidungen treffen, für die wir neue Ressourcen, Forschungen und Upgrades erhalten. Haben wir etwa eine neue Lebensform auf einem Planeten entdeckt, müssen wir wählen: Sollen wir die Viecher, die entfernt an Kühe erinnern, einfach zähmen und auf unseren Welten ansiedeln? Das freut die Öko-Partei (mehr dazu später) und sorgt für mehr Zufriedenheit in unserem Imperium. Oder aber wir verarbeiten die Tierchen kurzerhand zu Space-Hamburgern und verfüttern sie an unser Volk - das ist zwar gemein, beschleunigt aber das Wachstum auf unseren Kolonien.

    04:09
    Endless Space 2: Spielmechanik und Neuerungen im Gameplay-Video erklärt

    Endless Space 2: Vielversprechende Völker

          

    Bislang sind nur vier Rassen spielbar, doch die glänzen bereits mit spürbaren Unterschieden. Bislang sind nur vier Rassen spielbar, doch die glänzen bereits mit spürbaren Unterschieden. Quelle: PC Games Obwohl bislang nur vier der geplanten acht Rassen implementiert sind, kann sich das Angebot bereits sehen lassen! Zur Wahl stehen etwa die friedliebenden Sophons, die sich voll auf Forschung spezialisieren und hier dicke Boni einfahren. Oder die unheimlichen Vodyani, die keine Planeten kolonisieren, sondern stattdessen gigantische Archen aussenden, die auf einen Schlag alle Planeten in einem System besetzen. Um weitere Archen zu erzeugen, müssen sie allerdings die Bevölkerung ihrer besetzten Welten ausbeuten und dadurch die einzigartige Ressource "Essence" generieren. Die gierigen Lumeris sind dagegen von der Jagd nach Geld getrieben und kaufen sich neue Kolonien einfach, anstatt sie umständlich zu besiedeln. Und die kriegerischen Craver stecken all ihre Ressourcen in ihren mächtigen Militärapparat, geben aber miserable Diplomaten ab. Dank ihrer individuellen Mechaniken spielen sich die vier Rassen schon jetzt angenehm unterschiedlich. Bislang fällt die Präsentation der Völker aber sehr bescheiden aus. Zu Spielbeginn gibt's zumindest noch ein kleines Intro zu sehen, danach müssen leicht animierte Renderings und ein paar kleine Texte genügen - da hat Master of Orion mit seinen voll animierten 3D-Figuren und Profi-Sprechern zumindest in Sachen Atmosphäre weit die Nase vorn.

    Endless Space 2: Es wird politisch

          

    Komplett neu ist das Politiksystem: Je mehr wir forschen, bauen, wirtschaften und kämpfen, desto mehr Parteien betreten die politische Bühne und stellen sich in regelmäßigen Abständen zur Wahl. Auch wir können eine Seite unterstützen, notfalls sogar mit illegalen Methoden. Je mehr Zuspruch eine Partei bekommt, desto mehr Gesetze werden verfügbar. Gesetze stellen mächtige passive Boni dar, von denen aber nur wenige gleichzeitig aktiv sein dürfen. Ist beispielsweise die Wissenschaftspartei an der Macht, können wir ein Gesetz erlassen, dass unseren Forschungsertrag systemübergreifend um 50 Prozent steigert. Die Pazifisten bieten dagegen Gesetze an, welche die Zufriedenheit unserer Bevölkerung steigert, je mehr friedliche Abkommen wir mit anderen Völkern geschlossen haben.

    Je nachdem, welche Partei an der Macht ist, können wir bestimmte Gesetze erlassen. Je nachdem, welche Partei an der Macht ist, können wir bestimmte Gesetze erlassen. Quelle: PC Games

    Neben dem Parteien-System haben wir später auch die Möglichkeit, die Regierungsform unseres Reichs umzustellen - beispielsweise von einer Demokratie zu einer Diktatur oder Republik. Auch das sorgt für dauerhafte Boni, bringt aber auch Nachteile mit sich - außerdem verfällt unser Reich zunächst für mehrere Runden in Anarchie, was sämtliche Gesetze außer Kraft setzt. Vorsicht ist also geboten, wenn man die Regierungsform ändert!

    Endless Space 2: Hauptsache mehr Einfluss!

          

    Unser Einflussbereich überdeckt eine feindliche Kolonie. In ein paar Runden haben wir sie kampflos erobert. Unser Einflussbereich überdeckt eine feindliche Kolonie. In ein paar Runden haben wir sie kampflos erobert. Quelle: PC Games Gesetze erfordern nicht nur den Rückhalt einer Partei, sondern müssen auch teuer mit Einfluss erworben werden. Einfluss ist neben Dust (entspricht normalem Geld) die wichtigste Ressource in Endless Space 2. Genau wie Dust wird auch Einfluss Runde für Runde erzeugt und kann durch zig Forschungen und Upgrades begünstigt werden. Einfluss erweitert außerdem unser Gebiet auf der Sternenkarte, wie im Vorgänger angezeigt durch bunte Kreise um unsere eroberten Sonnensysteme. Wenn wir die entsprechende Technologie freigeschaltet haben, können wir später sogar feindliche Kolonien friedlich erobern, sobald sie in unserem Einflussbereich liegen - ganz ohne Kämpfe!

    Obendrein kommt Einfluss beim Verhandeln mit anderen Völkern zum Einsatz. Besonders für die neutralen KI-Völker auf der Map ist das von Bedeutung, denn die fliegen schon frühzeitig Angriffe auf unsere Kolonien und Schiffe. Wenn wir die neutralen Völker jedoch mit ausreichend Einflusspunkten milde stimmen, stellen sie nicht nur die Angriffe ein, sondern laufen sogar zu uns über - ihre kostbare Heimatwelt gehört dann uns. So kommt übrigens auch eine weitere Neuerung zustande: Auf unseren Planeten können nun mehrere Völker leben, jedes davon mit anderen Eigenschaften. Sophons bevorzugen zum Beispiel kalte Planeten, was sie mit einem Forschungsbonus honorieren. Wir schichten die Bevölkerungen also je nach Eigenschaft zwischen den Welten hin und her.
    Einflussbereiche werden wie im Vorgänger durch farbige Kreise um die Systeme dargestellt. Einflussbereiche werden wie im Vorgänger durch farbige Kreise um die Systeme dargestellt. Quelle: PC Games

    Endless Space 2: Forschung und Handel

          

    Der verästelte Forschungsbaum aus dem Vorgänger, der uns wild in vier Richtungen arbeiten ließ, hat in Endless Space 2 ausgedient. Stattdessen kommt ein wesentlich übersichtlicheres, schlankeres Menü zum Einsatz. Es gibt nun fünf Tech-Stufen, die wir nach und nach freischalten, indem wir Forschungen abschließen. (Die Early-Access-Version bietet derzeit nur drei der fünf Stufen!) Jeder Tech-Level umfasst einen eigenen Bildschirm voller freischaltbarer Technologien, die meistens zwei Boni beinhalten. Im Ära-1-Menü können wir beispielsweise die Forschung "Xenobotany" starten, die nicht nur die Bewegungspunkte all unserer Schiffe erhöht, sondern es uns obendrein auch ermöglicht, Planeten der Tundra-Klasse zu besiedeln. Oder wir erforschen "Efficient Shielding", das die ersten zwei Schiffsklassen freischaltet, die sich für Kämpfe eignen.
    Das Forschungsmenü wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich entschlackt und übersichtlicher. Außerdem fehlen derzeit noch zwei Tech-Stufen. Trotzdem gibt es hier bereits genug zu tun. Das Forschungsmenü wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich entschlackt und übersichtlicher. Trotzdem gibt es hier bereits genug zu tun. Quelle: PC Games Obwohl das Forschungssystem im Vergleich zum Vorgänger spürbar vereinfacht wurde, hat es uns nach einigen Spielstunden gut gefallen. Anders als im ersten Endless Space fühlen sich die freigeschalteten Forschungen und Boni nämlich gehaltvoller an, die Auswirkungen sind direkt spürbar und wirken nicht mehr so kleinteilig wie im Vorgängerspiel. Wer etwa Geldprobleme hat, sollte zügig das Upgrade "Xenotourism Agencies" freischalten und auf seinen Planeten installieren, das sorgt dann auf einen Schlag für einen dicken Geldbonus - vollkommen nachvollziehbar!

    Handelsrouten sorgen für satte Erträge, werden bislang aber noch nicht gut erklärt. Handelsrouten sorgen für satte Erträge, werden bislang aber noch nicht gut erklärt. Quelle: PC Games Die Möglichkeit, einen globalen Steuersatz für unser Imperium festzulegen, wurde dagegen gestrichen. Dafür können wir auf Tech-Stufe 2 ein Handelssystem freischalten. Dazu errichten wir auf einer Welt zunächst ein Hauptquartier und auf unseren reichen Kolonien entsprechende Handelsposten. Auf diese Weise wird automatisch eine Handelsroute erzeugt, über die wir Runde für Runde Dust, Forschungspunkte, Ressourcen und mehr erwirtschaften. Um den Ertrag einer Handelsgruppe zu erhöhen, können wir zusätzliches Geld in das Unternehmen stecken - allerdings wird das alles in einem schlichten Menü präsentiert, wir sehen zum Beispiel keine Transportschiffe auf der Map.

    Endless Space 2: Die Kämpfe - klarer, schicker, aber auch besser?

          

    Vor Raumkämpfen legen wir eines von drei Angriffsmustern fest, der Rest läuft automatisch ab. Vor Raumkämpfen legen wir eines von drei Angriffsmustern fest, der Rest läuft automatisch ab. Quelle: PC Games Auch die Kämpfe bekamen eine Frischzellenkur verpasst. Ein Glück! Spätestens mit dem Add-on waren die Raumgefechte aus dem ersten Endless Space nämlich für Normalspieler kaum noch zu durchblicken. Für den Nachfolger wurde hier viel unnötiger Ballast abgeworfen, das Spielkartensystem hat Amplitude beispielsweise komplett gestrichen. Stattdessen legen wir vor jedem Raumkampf nur noch eines von drei Angriffsmustern für unsere Flotte fest, der Gegner tut das Gleiche. Grundsätzlich folgen die Kämpfe einem Schere-Stein-Papier-Prinzip, manche Schiffstypen sind also effektiver gegen bestimmte Gegner als andere. Prozentwerte zeigen uns an, wie effektiv unsere Auswahl gegen eine der drei möglichen Taktiken des Gegners ist - und mehr gibt's derzeit nicht zu beachten. Wir können die Kämpfe dann einfach schnell ausrechnen lassen oder aber wir lassen sie uns in einer hübschen 3D-Gefechtsansicht darstellen. In der haben wir keinerlei Einfluss, können aber zumindest die Kamera auf Wunsch frei bewegen, um die Action aus unserer Wunschperspektive zu betrachten.
    In den 3D-Kämpfen dürfen wir die Kamera frei bewegen. In den 3D-Kämpfen dürfen wir die Kamera frei bewegen. Quelle: PC Games Neu sind außerdem die Bodenkämpfe, in denen wir ebenfalls eines von drei Angriffsmustern mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen wählen. Anders als im Weltall bekommen wir die Schlacht allerdings nicht in 3D zu sehen, stattdessen gibt's eine hübsche, stilisierte Darstellung auf einer Art virtuellem Kartentisch. Ob das Kampfsystem im Verlauf der Early-Access-Phase noch komplexer ausfallen wird? Das dürfte vor allem vom Feedback der Spieler abhängen.

    Bodenkämpfe laufen vollautomatisch in dieser Ansicht ab. Bodenkämpfe laufen vollautomatisch in dieser Ansicht ab. Quelle: PC Games Durch das derzeit noch niedrige Rundenlimit hatten wir jedenfalls wenig Gelegenheit, auch mal größere Flotten aufeinander zu hetzen - daher lässt sich schwer sagen, ob das Kampfsystem auf Dauer zu knapp bemessen ist oder ob hier vielmehr an den richtigen Stellen gekürzt wurde. In jedem Fall verbesserungswürdig ist das Flottenmanagement: Das Interface, in dem wir die Schiffe verwalten, reparieren, aufrüsten oder zu Gruppen zusammenfassen, wirkt immer noch so klobig wie im Vorgängerspiel.

    Endless Space 2: Helden machen das Leben leichter

          

    Helden funktionieren ähnlich wie im Vorgänger, können als Gouverneure oder Flottenadmirale genutzt werden. Helden funktionieren ähnlich wie im Vorgänger, können als Gouverneure oder Flottenadmirale genutzt werden. Quelle: PC Games Helden erfüllen eine ähnliche Funktion wie im ersten Endless Space. Wir setzen sie entweder als Gouverneure für unsere Sonnensysteme ein oder aber sie kommen als Admirale zum Einsatz und unterstützen unsere Flotten. Mit der Zeit leveln die Helden auf, schalten neue Upgrades frei, die wir in einem übersichtlichen Menü auswählen dürfen - auch hier fallen die Boni auf Industrie, Wirtschaft oder Kampfleistung nun so groß aus, dass wir die Effekte sofort spüren. Eine kleine Neuerung der Helden betrifft das Politiksystem - da jeder Held einer Partei (z.B. Wissenschaftler, Militär, Industrie, usw...) angehört, verleihen sie ihrer Fraktion bei Wahlen einen Bonus. Die Kehrseite der wichtigen Helden: Sie kosten auf höheren Levelstufen ordentlich Unterhalt pro Runde.

    Endless Space 2: Was kostet es und wann erscheint es?

          

    Endless Space 2 ist seit 6. Oktober 2016 auf Steam als Early-Access-Version erhältlich. Zu Beginn der Early-Access-Phase (genauer: solange das Spiel noch Alpha-Status hat) wird Endless Space 2 zum reduzierten Preis von 30 Euro verkauft. Die Entwickler werden den Preis später also noch etwas anheben. Bis zum Release der finalen Version dürften allerdings noch mindestens vier bis sechs Monate vergehen.

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Endless Space 2
Endless Space 2 ausführlich gespielt: Das bessere Master of Orion?
Startschuss für die Early-Access-Phase: Runderneuert und mit vielen Änderungen im Gepäck, verspricht Endless Space 2 tiefgängige 4X-Weltalltaktik im zugänglichem Gewand. Wir haben die Early-Access-Version viele Stunden gespielt und ziehen ein erstes Fazit. UPDATE: Wir haben den Artikel um viele aktuelle Infos ergänzt und erweitert.
http://www.gamesaktuell.de/Endless-Space-2-Spiel-55918/News/Early-Access-Preview-4X-Release-1209765/
08.10.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/10/EndlessSpace2-EarlyAccess-PCGames-Preview-Vorschau-014-pc-games_b2teaser_169.jpg
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