Endless Ocean 2 Der Ruf des Meeres: Test des gemütlichen Unterwasserausfluges
Endless Ocean 2 [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Sonne, Strand, Tropenklima – das Kontrastprogramm zum eisigen Winterwetter holt ihr euch mit Endless Ocean 2 auf die Wii. Die Frischwasser-Oase will abgespannte Gemüter beruhigen und für exotisch-erholsame Taucher-Abenteuer sorgen.
Doch ganz so meditativ wie im ersten Teil geht es nicht mehr zu, Endless Ocean 2 ist actionreicher und dadurch auch unterhaltsamer als der Tauchgang aus dem Jahr 2006.
Endless Ocean 2: Auch für Landratten?
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Schon kurz nach Spielbeginn taucht ihr los. Im seichten Küstengewässer wimmelt es nur so von bunten Fischschwärmen, über jeden Meeresbewohner erfahrt ihr per Knopfdruck mehr. An manche Informationen kommt ihr aber erst, nachdem ihr weitere Nachforschungen angestellt und mit dem Tier interagiert habt. Das ist nicht sonderlich schwer, denn die meisten Kiementräger machen sich bereitwillig über euer Futter her. Doch in der Unterwasserwelt herrscht nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen: Ab und zu müsst ihr aggressive Tiere wie etwa angreifende Haie mit dem Pulsar besänftigen. Und sollte ein Meeresbewohner unter gesundheitlichen Beschwerden leiden, solltet ihr natürlich Erste Hilfe leisten. Beides lässt den Adrenalinpegel nicht gerade immens steigen, gestaltet die Tauchgänge aber immerhin etwas abwechslungsreicher als im ersten Teil.
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In Endless Ocean 2 dürft ihr euch übrigens auch an Land die Beine vertreten, um dort Tiere zu beobachten. Und spezielle Tauch-Locations wie etwa die Antarktis oder der Amazonas warten darauf, von euch erforscht zu werden.
Trotz erweitertem Spielprinzip ist der zweite Spaziergang am Meeresgrund kinderleicht zu bewältigen; nicht einmal Casual-Gamer fühlen sich hier gefordert. Auch die Story ist lediglich nettes Beiwerk. Vielmehr macht die Faszination von Endless Ocean die malerische Unterwasser-Welt aus, die ihr ohne Leistungsdruckdruck erkunden könnt.
Zwar gibt es keinen Koop-Modus an einer Konsole, über das Internet könnt ihr aber mit einem Taucherkollegen die Weltmeere unsicher machen – und sogar per Wii--Speak ganz ohne Taucher-Handzeichen miteinander quatschen.