Electronic Arts hatte an Irak-Kriegs-Shooter gearbeitet
Medal of Honor
Wer dachte, die Taliban im Medal-of Honor-Multiplayer seien bedenklich, für den haben wir den nächsten Hammer: Der jetzige THQ-Publishing-Manager Danny Bilson hat in einem Interview enthüllt, dass sein ehemaliger Arbeitgeber Electronic Arts an einem Spiel zum Irak-Krieg gearbeitet hat. Bilson war vor einigen Jahre EA-Executive und hat dabei unter anderem dieses Spiel beaufsichtigt.
"Es gab Spiele - und wir werden sie jetzt nicht erwähnen -, die wirklich unverantwortlich waren - verherrlichene Teil von, sagen wir, 'Vertragspartnern' bis zu einem Punkt, wo ich dachte, dass es unangemessen wird. Es ist etwas, an dem ich persönlich beteiligt bin und wo ich sehr dünnhäutig bin", so Bilson.
"Außerdem sind wir ein globales Unternehmen! [...] Als ich bei meinem früheren Unternehmen [EA] gearbeitet habe, musste ich mitten im Irak-Krieg nach Großbritannien und mit Leuten über ein Spiel reden das wir nie fertigstellen würden - es war jedoch auf einem guten Weg. Das war das Zeug, okay? Vergesst nicht, sogar in Amerika waren die Leute 50-50 geteilter Meinung."
"Du fährst nach Übersee, und falls du ein naiver Amerikaner bist, rennst du gegen eine Wand. Oder du verkaufst einfach nichts."
Man kann also von Glück sprechen, dass sich die Leute bei EA besonnen haben und das Irak-Kriegs-Projekt eingestellt haben. Der Publisher hat außerdem z.Z. schon genügend mit den Diskussionen um Medal of Honor zu tun.
Quelle: CVG
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Das ist in meinen Augen Schwachsinn und absoluter Bockmist.
Das sehe ich genau so!
Für viele scheint jedoch ein Unterschied zu bestehen!
Gab es denn überhaupt einen Krieg, der Sinn gemacht hat?
Mit MOH sind sie dann wohl lieber auf den Afghanistan-Zug aufgesprungen. Dieser Krieg ist noch nicht so verbraucht und auch nicht verloren. Unsinnig waren bisher allerdings alle Kriege, in denen die USA verwickelt waren oder der von ihnen ausging.