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  • Tops & Flops 2005

    Selbst in einem so durchschnittlichen Spielejahr wie 2005 passieren so viele Dinge, die man sich unmöglich alle merken kann. Wir frischen Ihr Gedächtnis auf und haben die bemerkenswertesten Fakten für Sie zusammengestellt, außerdem blicken die Mitglieder des PC-PowerPlay-Teams auf ihr persönliches Jahr zurück.

    Erwarteter Favoritensieg in dieser Kategorie: Wie in den vergangenen Jahren dominiert Duke Nukem Forever fast nach Belieben. Unter dem Strich gab es im vergangenen Jahr nichts außer ein paar aufgewärmten Fakten, die aus den spärlichen Forum-Postings des Teams stammen. Neue Informationen? Fehlanzeige! Irgendwelche Screenshots? Nicht doch! Vielleicht ein Video? LOL! Auf Platz zwei landet übrigens Stalker. In Sachen Verschiebungen holt es zwar auf, aber die Entwickler verraten viel zu viel, um es ernsthaft mit dem Duke aufnehmen zu können!Vor gar nicht allzu langer Zeit galten Online-Rollenspieler noch als Exoten und nerdige Außenseiter. Das änderte sich schlagartig mit World of WarCraft, das alleine in Deutschland inzwischen fast 300.000 Spieler begeistert. Angesichts der hohen Produktqualität ist es auf einmal für viele Leute auch kein Problem mehr, jeden Monat Gebühren zu bezahlen. Das Problem an der Sache ist, dass viele Spieler sich seit dem Release kaum noch neue Spiele gekauft haben. Lediglich die großen Blockbuster sorgen für große Umsätze, während einige qualitativ hochwertige Titel Mühe haben, fünfstellige Zahlen zu erreichen. Verständlich ist das allerdings irgendwo: Warum sollen Spieler für neue Titel Geld ausgeben, die weniger Spaß machen als einer, den sie schon haben?David W. Bradley galt lange als eines der Urgesteine unter den Rollenspiel-Entwicklern und arbeitete unter anderem an einigen Teilen der erfolgreichen Wizardry-Serie mit. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an das Action-Rollenspiel Dungeon Lords, das bei ersten Präsentationen einen sehr guten Eindruck hinterließ -- zumindest die Teile, die der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Beim Test wurde dann aber deutlich, dass der Titel starke inhaltliche und technische Defizite aufwies und selbst nach zwei Patches noch nicht vernünftig lief. Zudem fehlten einige angekündigte und im Handbuch erwähnte Features, die erst der jüngst veröffentlichte Patch 1.4 behoben hat. Seinen guten Ruf ist David W. Bradley nach diesem Debakel jedenfalls los.Heiße Lesben-Action, Dildospiele und fröhlich vor sich hin kopulierende Paare bilden nicht etwa das Grundgerüst für einen innovativen Pornofilm, sondern das Adventure Lula 3D. Erwachsene Spieler fordern ja immer wieder mehr Sex in Computerspielen. Wer bei Lula 3D allerdings ein Meisterwerk der prickelnden Erotik erwartet hatte, sah sich getäuscht: Mit Holzhammer- Sexismus auf Herrenwitz-Niveau »fotzelt« sich Lula durch das unaufregende Abenteuer. Die eigentlichen spielerischen Qualitäten passen sich dem Rest des Programms an, seien es nun die Rätsel, die Charaktere und die Gespräche. Zur Ehrenrettung der Computerspieler muss man jedoch sagen, dass die Zielgruppe für solche Machwerke angesichts der geringen Verkaufszahlen wohl verschwindend klein ist.Auch im vergangenen Jahr erwischte es wieder einige namhafte Entwickler. So werden uns beispielsweise Ion Storm Austin (Thief 3, Deus Ex 2), Troika Games (Vampire 2) und Massive (Aquanox) nie wieder mit neuen Spielen erfreuen -- ein Jammer!

    Auf der anderen Seite gab es aber auch einige erwähnenswerte Neufirmierungen: Warren Spector gründete mit einigen Vertrauten die Junction Studios, und einige ehemalige Blizzard-Jungs haben sich als Red 5 Studio selbstständig gemacht.Einige Spieleserien bringen ja immer wieder neue Sprösslinge hervor, auch wenn sie eigentlich keiner will. Doch alle Jahre wieder warten wir darauf, dass zu einigen der besten und beliebtesten Spiele endlich Fortsetzungen angekündigt werden, aber Pustekuchen! Zwar gibt es das eine oder andere Gerücht, aber offiziell ist da gar nichts. Hier unsere Top 3:

    1.StarCraft 2

    2.Diablo 3

    3.Mafia 2Anno 2005 beglückte Dr. Uwe Boll die Cineasten mit filmischen Umsetzungen der PC-Spiele Alone in the Dark und Bloodrayne. Diese Werke werfen viele Fragen auf, etwa, wie Herr Boll Stars wie Christian Slater und Kristanna Loken dazu überreden konnte, die Hauptrollen zu übernehmen. Oder, warum er trotz vernichtender Kritiken immer wieder neue Filmumsetzungen von Spielen machen will. Für die nächsten Jahre sind ja unter anderem die Verbollungen von Dungeon Siege, Far Cry und Postal angekündigt. Vielleicht hat er ja beim Doom-Film gesehen, dass es noch schlechter geht.Die meisten Entwickler setzten ja eher auf Bewährtes, in der Hoffnung, dass die Spieler-Gewohnheitstiere das kaufen, was sie kennen. Ein neues Konzept anzubieten ist daher immer ein Wagnis. Fahrenheit hat es probiert und zumindest die meisten Kritiker überzeugt. Das Action-Adventure, in dem die Entscheidungen des Spielers die Geschichte entscheidend beeinflussen und dadurch jede Aktion bestimmte Folgen hat, erhielt trotz einiger Story-Schwächen durchweg gute bis sehr gute Wertungen. Die Verkaufszahlen blieben aber besonders auf Konsolen hinter den Erwartungen zurück. Immerhin erreichten sie auf PC fünfstellige Regionen -- das ist heutzutage bei weiten kein Normalfall mehr.Es soll ja Männer geben, die es total scharf finden, wenn Frauen saugen. Wer die Bekanntschaft mit der Vampir-Kampflady Rayne macht, ändert schnell seine Meinung. Die saugt ihren Gegnern flotter das Blut aus dem Körper, als man »Aderlass« sagen kann. Das ist aber eine recht saubere Angelegenheit. Die rote Soße fließt und spritzt in Strömen, wenn Rayne die Widersacher mit ihren Klingen in handliche Teilchen zerlegte. Nichts für Jugendliche und Zeitgenossen mit schwachem Magen, aber für Erwachsene Action-Splatter-Fans durchaus ein trashig-morbides Metzelvergnügen.Das waren noch Zeiten, als der erste Matrix-Film herauskam: In Foren und Chaträumen hieß jeder Zweite Neo, (_Neo, N30, etc.), alle wollten ein Nokia 8110 mit Aufspring-Klappe, und die Verkaufszahlen für schwarze Mäntel erreichten ungeahnte Höhen. Die offizielle Lizenz galt als Goldgrube, und die Erwartungen der Fans an PC-Spiele in der Matrix-Welt waren entsprechend hoch. Doch nachdem bereits Enter the Matrix enttäuschte, ging das inhaltliche und spielerisch schwache Matrix Online völlig unter. Auch das jüngste Machwerk, Path of Neo, erfüllt in keiner Weise die Erwartungen.Eigentlich ist es ja erfreulich, wenn ein Entwickler sein Spiel früher fertig hat, als ursprünglich angekündigt. Blöd nur, wenn sich das gemasterte und bereits verpackte Spiel als fehlerhaft und nicht ausbalanciert erweist. Zum Glück gibt es aber nette Redakteure, die den Hersteller gerade noch rechtzeitig auf das Problem hinweisen. Um die Käufer nicht zu verprellen, lässt Publisher Take 2 im Eilverfahren zehntausende CDs mit einem entsprechenden Patch pressen und legt sie der Verkaufsversion bei.Normalerweise sieht der Auftritt eines Zombies in einem PC-Spiel so aus: Mit schlurfendem Schritt auf die Spielfigur zulaufen, komische Geräusche machen, von einer Schrotladung zerfetzt werden. Doch damit ist jetzt Schluss, denn Stubbs zeigt den Lebenden endlich, wo der Zombie das Hirn holt. Hierzulande ist das unterhaltsame Spiel nur bei Importhändlern erhältlich, eine Jugendfreigabe wäre bei Zombiekräften wie »Gehirn essen« und »Eingeweide werfen« auch eher unwahrscheinlich.In dieser Kategorie gewinnt natürlich Starship Troopers. Das ist total voller Bugs! Na, kapiert? Bugs! Haha! Jetzt aber im Ernst: Technische Schwächen oder Fehler waren weniger das Problem des Ego-Shooters. Die gleichförmige Käferjagd wurde nur einfach schneller langweilig als Sandkörnerzählen in der Wüste. Vielleicht hätten die Entwickler einen Brainbug fangen sollen, um sich kreativen Input zu holen. Wir waren jedenfalls nach den sehr guten Eindrücken der Preview-Version sehr enttäuscht, sodass bei Starship Troopers die wohl größte Kluft zwischen Ersteindruck und Wertung entstand.Durch den verklärten Nostalgie-Filter betrachtet sahen viele Spiele vor einigen Jahren grafisch ganz hübsch aus, auch wenn Screenshots heute das Gegenteil beweisen. Eigentlich sind wir ja froh, dass die Grafik sich weiterentwickelt hat. Da mutet es schon seltsam an, dass ein Entwickler sein Spiel absichtlich so aussehen lässt, als hätte er es vor zehn Jahren verbummelt und jetzt wieder gefunden. Viele Kritiker übersahen vor lauter Verzückung über den Ausflug in die Vergangenheit, dass Darwinia spielerisch allenfalls mittelprächtig ist. Wir nicht.Was macht man im hart umkämpften Markt der Online- Rollenspiele, um möglichst viele Kunden zu gewinnen? Ganz einfach, man erhebt keine monatlichen Gebühren, die sonst ja im Genre üblich sind. Allein in Deutschland verkaufte Guild Wars mit dieser Taktik schon fast 100.000 Exemplare. Für diesen beachtlichen Erfolg ist allerdings nicht nur die Kostenfrage entscheidend: Guild Wars ist qualitativ so gut, dass viele Spieler sicher auch dafür bezahlen würden. Die Erfolgsstory geht demnächst mit dem Addon Guild Wars: Factions weiter.Über Gordon Freeman und Co. kann Sam Stone nur lächeln: Die Gesamtmenge der Fieslinge anderer Titel ballert Serious Sam in seinem zweiten Abenteuer binnen weniger Minuten über den Haufen. Erst, wenn von allen Seiten minutenlang immer neue Widersacher auf den Helden einstürmen, fühlt er sich so richtig wohl -- auch wenn das dem Spieler an einigen Stellen schon zuviel wird. Sei es drum: Wer sich abreagieren will, ist bei Sam genau richtig. Wenn Sie möglichst viele Monster pro Quadratmeter Spielfläche erledigen und Ihrem Hirn eine Auszeit gönnen wollen, finden Sie bei den Ego-Shootern nichts Besseres.Was haben die Fans der Need for Speed-Serie in den vergangenen Jahren geschimpft! »Wo ist die Polizei?«, fragten sich die Käufer der beiden Underground-Teile. Dass illegale Straßenrennen mit den Cops bedeutend mehr Spaß machen, hat inzwischen auch Electronic Arts kapiert. Bei ihrem Comeback entschädigen die Gesetzeshüter den Spieler für die lange Abstinenz und liefern sich mit den menschlichen Rasern die schönsten und aufregendsten Verfolgungsjagden der vergangenen Jahre. Einziger Wermutstropfen: Es fehlt ein Multiplayer-Modus, in dem menschliche Mitspieler die Rolle der Cops übernehmen können.Die neue Regierung sprüht ja geradezu vor blindem Aktionismus, ähem, natürlich vor Tatendrang. Als eine der ersten Maßnahmen sollen jetzt die so genannten Killerspiele am besten ganz verboten werden. Zu denen zählen neben echten Spielen wie Gotcha natürlich auch die teuflischen Ego-Shooter und Co. Ja, das verstehen wir. In unserem Staat gibt's ja sonst auch keine Probleme, um die sich die Volksvertreter kümmern müssten. Wohl zu viel Frontal 21 geschaut, hmm?! Oder hat Stubbs the Zombie zugeschlagen?Große Aufregung auf der E3: Star-Entwickler Will Wright (Die Sims) präsentiert sein neues Projekt Spore -- eines der wenigen wirklich innovativen Spiele der Messe. Entsprechend begeistert sind die Fachbesucher, und die Medien wollen die Öffentlichkeit natürlich auch nach der E3 mit mehr Informationen versorgen. Doch Pustekuchen: Wright will für die nächsten zwei Jahre in Ruhe an dem Spiel arbeiten und erst dann weiteres Material und neue Informationen veröffentlichen. Einerseits ist das zwar schade, auf der anderen Seite gönnen wir ihm aber natürlich seine Ruhe: Wenn ein ähnlicher Hit wie Die Sims dabei rauskommt, können wir zwei Jahre Sendepause verschmerzen.Auch wenn Rüdiger als Vegetarier einen großen Bogen um tierisches Fleisch macht, hätte er eigentlich wissen müssen, dass Pferde nicht wie von ihm behauptet zur Ordnung der Paarhufer gehören -- es sind genau wie Nashörner und Tapire Unpaarhufer (Überklasse: Kiefermäuler, Reihe: Landwirbeltiere, Klasse: Säugetiere, Unterklasse: Höhere Säugetiere, Überordnung: Laurasiatheria). Auch Chefredakteur Martin Deppe leistete sich einen üblen Ausrutscher, indem er den Schauplatz der Serie CSI kurzerhand von Las Vegas nach Los Angeles verlegte. Den wohl unbemerktesten Fehler fabrizierte Sascha Gliss, der als selbsternannter Star Wars-Kenner der alten Trilogie glatt behauptete: »Greedo shot first« -- wirklich ein unverzeihlicher Patzer, oder?Im November verkündet der Gütersloher Spielehersteller Ascaron voller Stolz die Geburt einer Tochter: Die Quality Four GmbH soll künftig interne Projekte, aber auch als Dienstleister die Spiele externer Entwickler auf Herz und Nieren prüfen. »Der Serviceumfang reicht dabei von der inhaltlichen, technischen und unternehmerischen Betreuung bei der Entwicklung bis zu Akzeptanztests und Kontrollen auf Kompatibilität und Fehlerfreiheit«, erklärt die Pressemitteilung. Eine gute Idee, wurden doch gerade Ascarons Titel in der Vergangenheit immer wieder Opfer von Bugs und Inkompatibilitäten. Als Beispiele seien Sacred und einige Teile der Anstoß-Reihe genannt, die erst nach einigen Patches richtig liefen.Dass Battlefield 2 trotz mehrfacher Verschiebungen bei Veröffentlichung technisch nicht ganz ausgereift war, gehörte zu den eher kleineren Enttäuschungen des vergangenen Jahres. Electronic Arts' unglückliches Krisenmanagement wog fast schon schwerer. Verspätete, teils fehlerhafte Updates, Funkstille an der Fan-Front, dann auch noch mitten im Chaos die Ankündigung des Addons ... In Sachen Community und Kommunikation scheint der Publisher noch ein paar Nachhilfestunden zu brauchen. Zumal sich das Spiel mit dem kurz vor Weihnachten erschienenen Special Forces- Addon fast wiederholt hätte. Auch das hatte bei Release Mängel, wenn auch kleinere.»Krieg ist die Hölle. Krieg ist nicht fair. Krieg ist ein dreckiges Geschäft. Aber jemand muss es erledigen.« Mit solchen und ähnlichen Sprüchen trumpften im vergangenen Jahr wieder diverse Weltkriegs-Shooter auf, darunter Call of Duty 2 und Brothers in Arms sowie der Nachfolger Earned in Blood. Wir hoffen, dass uns künftige 3D-Action-Generationen mit derart sinnentleertem Geblubber verschonen. Gerade noch hatten wir das viel versprechende Echtzeit-Strategie-Epos Rise & Fall mit einer umfangreichen Titelstory gewürdigt, da machte die Meldung die Runde, Entwickler Stainless Steel habe die Pforten geschlossen. Das Gerücht sollte sich bald als traurige Wahrheit herausstellen. Wir können nur hoffen, dass Publisher Midway das Projekt wie angekündigt trotzdem zu einem guten Abschluss führt.

    Georg Valtin

  • Duke Nukem Forever
    Duke Nukem Forever
    Publisher
    2K Games
    Developer
    3D Realms
    Release
    10.06.2011

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Duke Nukem Forever
Tops & Flops 2005
Selbst in einem so durchschnittlichen Spielejahr wie 2005 passieren so viele Dinge, die man sich unmöglich alle merken kann. Wir frischen Ihr Gedächtnis auf und haben die bemerkenswertesten Fakten für Sie zusammengestellt, außerdem blicken die Mitglieder des PC-PowerPlay-Teams auf ihr persönliches Jahr zurück.
http://www.gamesaktuell.de/Duke-Nukem-Forever-Spiel-22269/Specials/Tops-und-Flops-2005-717365/
01.02.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/m_daswar2005_fh2_02eps.jpg
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