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  • Dreamcatcher

    Mit seiner Adaption eines hochgelobten Horror-/Science-Fiction-Romans von Erfolgsautor Stephen King landete Filmemacher Lawrence Kasdan ("Die Reisen des Mr. Leary") in den USA einen gigantischen Flop

    Carrie", "Misery" -- zuletzt "The Green Mile" und "Hearts in Atlantis?: Seit 1976 vergeht kaum ein Jahr, in dem keine Kino- oder TV-Verfilmung eines Werks des Horror-Altmeisters Stephen King erscheint. Wobei die Qualität der Umsetzungen im Laufe der Jahre deutlich schwankte. Neben wenigen Hits entpuppten sich zahlreiche Produktionen als Flops, wie zum Beispiel "Friedhof der Kuscheltiere" oder das unsägliche "The Langoliers".

    Während Kings Bücher in den meisten Fällen ein echtes Lesevergnügen bescherten, galt das für die Filme nicht immer. Wohl deshalb vergab King die Filmrechte an Dreamcatcher an Castle Rock Entertainment, die seine Geschichten, darunter "Misery", schon in der Vergangenheit adäquat adaptierten. Die Umsetzung des Romans in ein Drehbuch übernahm der zweifache "Oscar"-Preisträger William Gold-man ("Die Unbestechlichen").

    In Ihrer Jugend waren Henry (Thomas Jane), Beaver (Jason Lee), Jonesy (Damian Lewis) und Pete (Timothy Oliphant) eine eingeschworene Clique. Seit sie den geistig behinderten "Duddits" (Donnie Wahlberg) aus einer misslichen Lage befreiten, verfügen die vier über übernatürliche Kräfte, die jedoch keiner von ihnen richtig einzusetzen weiß. Auch wenn inzwischen alle ihr eigenes Leben führen, treffen sich die Männer jedes Jahr zur Jagdsaison in einer Hütte in den Wäldern von Maine.

    Ihr zwanzigstes Treffen steht von Beginn an unter keinem guten Stern: Es beginnt mit einem Fremden, der sich zu ihnen verirrt. Nicht ahnend, dass der Wanderer von einem außerirdischen Pilz befallen wurde und in seinem Leib ein Monster heranwächst, nehmen sie ihn auf.

    Als das Biest ausbricht, finden sich die vier Freunde zwischen den Fronten einer außerirdischen Invasion und den Truppen einer Spezialeinheit unter dem Kommando des übergeschnappten Colonel Curtiz (Morgan Freeman) wieder. Den vier Männern wird klar, dass sie ihre Kräfte für diesen Tag erhielten und nur sie allein die Aliens abwehren können.

    Über die fertige Version von "Dreamcatcher" sagte King: "Dies ist die erste wirklich überzeugende Horror-Thriller-Verfilmung eines meiner Stoffe in den letzten 15 Jahren". Ob Castle Rock und Warner mit dem Kauf der Filmrechte zufrieden waren? Eher nicht. Mit einem Produktionsbudget von ca. 68 Millionen Dollar erreichte "Dreamcatcher" nur ein Einspielergebnis von 33 Millionen in den Vereinigten Staaten und noch einmal diese Summe in der weltweiten Auswertung.

    Zudem gingen die Kritiker mit dem Film hart ins Gericht. "Diese Art Geschichte hätte als vierteilige Mini-Serie besser funktioniert", schrieb zum Beispiel Michael Wilmington von der Chicago Tribune. Gewinn wird der Hollywood-Major dennoch einfahren -- dafür sorgt nicht zuletzt auch die DVD-Vermarktung.

    Beim Bild bringt die "Dreamcatcher"-Disc keine Höchstleistung. Vor allem in den Außenaufnahmen grießelt es mitunter sehr stark. Außerdem schwankt die Bildschärfe beträchtlich. Tonal wird da einiges wieder wett gemacht. Die Abmischung ist stimmungsvoll, vor allem der eindringliche Musik-Score passt gut zu den Horror-Erlebnissen der Protagonisten.

    Beim Bonusmaterial sind gegenüber der US-Version Abstriche zu machen: Das dort enthaltene 19-minütige Making of fehlt. Geblieben sind das Interview mit Stephen King, in dem der Erfolgsautor Fragen zum Buch, zum Film und zu seiner Arbeitsweise beantwortet.

    Außerdem findet sich ein Visual-Effects-Special, in dem Lawrence Kasdan und Jeff Olson auf die Darstellung der "Kackwiesel" und der Würmer eingehen. Dazu kommen noch vier deleted Scenes, das ursprüngliche Ende sowie der Original-Kinotrailer. MS

    Fazit
    Film-Check: Auch wenn die Verfilmung an die besten Adaptionen (z.B. "Misery") des erst kürzlich mit dem US-Literaturpreis ausgezeichneten Schriftstellers Stephen King nicht ganz heranreicht, kann man der ungewöhnlichen Mischung aus Science-Fiction, Horror und Mystery einen hohen Spannungsgrad nicht absprechen. Zum Film- ende hin wird das Geschehen abstrus.
    DVD-Fazit: Der Film beginnt viel versprechend und bietet effektive Schockmomente. Einige der Ideen aus der Vorlage wurden sehr gut umgesetzt. Das Finale vermochte allerdings nur wenige King-Fans zu überzeugen. Während der Sound gefällt, hätte die Bildqualität für eine solch aktuelle Produktion besser ausfallen müssen. Bei den Boni vermisst man das Making of der US-Disc.
  • Dreamcatcher
    Dreamcatcher
    Vertrieb
    Warner Home Video
    Regie
    Lawrence Kasdan
    Verkaufstart
    12.08.2005

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Dreamcatcher
Dreamcatcher
Mit seiner Adaption eines hochgelobten Horror-/Science-Fiction-Romans von Erfolgsautor Stephen King landete Filmemacher Lawrence Kasdan ("Die Reisen des Mr. Leary") in den USA einen gigantischen Flop
http://www.gamesaktuell.de/Dreamcatcher-DVD-224910/Tests/Dreamcatcher-715289/
01.01.2004
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/08/dreamcatcher_06eps.jpg
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