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  • Dreadnought - Das neue Spiel der Spec Ops: The Line-Macher in der exklusiven Vorschau

    Ein neues Spiel der Spec Ops: The Line-Entwickler und das auch noch Free2Play? Da nahmen wir die Einladung doch gerne an und besuchten das sympathische Team von Yager in ihrem Berliner Studio, um vor Ort einen ersten Blick auf das ambitionierte Projekt namens Dreadnought zu werfen und uns hitzige Raumschiff-Schlachten mit den Entwicklern zu liefern.

    Als Yager, die Entwickler des beliebten Third Person-Shooters Spec Ops: The Line, uns zum exklusiven Studiobesuch einluden, um ihr neuestes Spiel namens Dreadnought zu begutachten, konnten wir natürlich nicht Nein sagen. Außer, dass es sich dabei wohl um einen Free2Play-Multiplayer-Shooter handeln sollte, war bis dahin noch gar nichts bekannt, so dass wir schon recht erstaunt waren, als wir im Präsentationsraum von Unmengen Konzept-Designs zu riesigen Raumschiffen empfangen wurden. Als uns das sympathische Berliner Team dann nähere Details nannte, waren wir doch etwas überrascht. Schließlich wäre es wohl am einfachsten gewesen auf den guten Ruf von The Line zu bauen und sich dem Sequel-Wahnsinn anderer Studios anzuschließen.

    Welcher Kapitän willst du sein?

    Durch Terraforming wurden die Planetenoberflächen einst künstlich umgestaltet. Die sich bietenden Deckungsmöglichkeiten könnt ihr gut gebrauchen. Durch Terraforming wurden die Planetenoberflächen einst künstlich umgestaltet. Die sich bietenden Deckungsmöglichkeiten könnt ihr gut gebrauchen. Quelle: Yager Yager will hier jedoch einen anderen Weg gehen. Game Director Peter Holzapfel und Project Manager Mark Liebold verrieten uns, dass es sich bei Dreadnought um ein Raumschiff-Action-Spiel handelt, welches circa 500 Jahre in der Zukunft spielt. Die Schauplätze liegen zwar allesamt in unserem Sonnensystem, doch sind sie auch durch massives Terra-Forming so verändert worden, dass die Landschaften passende Schlachtfelder mit vielen Deckungsmöglichkeiten bieten. Hintergrund der Schlachten ist ein vergangener Konflikt, in dem sich zwei große Fraktionen aufgrund von Ressourcen den Krieg erklärten.

    Die Kapitäne in Dreadnought haben sich irgendwann mit ihren Besatzungen von diesem Krieg losgesagt und kämpfen mittlerweile nur noch, um sich das eigene Überleben zu sichern. Peter Holzapfel dazu: "Unsere Schiffe sind riesig und beherbergen dadurch natürlich nicht nur eine Handvoll, sondern hunderte bis tausende Menschen. Wir wollen eine Verbindung zum Spieler aufbauen, dass dieser sich um seine Besatzung sorgt." Während man selbst den Kapitän steuert, wird man von mehreren Offizieren unterstützt, die sich, genau wie der eigene Charakter, auch aufrüsten lassen sollen und auch während den Kämpfen passendes Feedback geben.

    Der Artillery Cruiser sieht nicht nur aus wie ein gigantisches Scharfschützengewehr, er nimmt in den Gefechten auch die Rolle eines Snipers ein. Der Artillery Cruiser sieht nicht nur aus wie ein gigantisches Scharfschützengewehr, er nimmt in den Gefechten auch die Rolle eines Snipers ein. Quelle: Yager Insgesamt wird es fünf unterschiedliche Schiffsarten geben, die es allesamt auch noch in verschiedenen Ausführungen geben wird. Der Destroyer ist ein relativ klassisches Kriegsschiff, während der Artillery Cruiser quasi als eine Art Sniper fungiert und sich aus dem großen Gefechtsgetümmel raushält. Die Corvettes stellen neben den als Heiler fungierenden Tactical Cruisern die kleinste und wendigste Klasse dar und eignen sich vor allem für schnelle Guerilla-Angriffe. Zu guter Letzt gibt es noch die titelgebenden Dreadnoughts – unfassbar riesige Schlachtschiffe, die mit ebenso riesiger Feuerkraft glänzen und kleinere Schiffe mit nur einem Treffer vom Himmel fegen können. Peter Holzapfel erklärt: "Wir möchten dem Spieler die Möglichkeit geben, genau die Art Kapitän spielen zu können, die er sein möchte. Fans von Battlestar Galactica können mit den Destroyern und Dreadnoughts ihr eigenes Erlebnis erschaffen, genau, wie sich Han Solo-Anhänger in den Corvettes wohl fühlen werden."

    Exklusives Video zu Dreadnought

    02:57
    Dreadnought - Die Free2Play-Weltraum-Action in der exklusiven Vorschau

    Ab auf's Schlachtfeld

    Im folgenden Hands-On gegen die Entwickler präsentiert sich Dreadnought trotz seines noch frühen Stadiums (angepeilter Release Anfang 2015) schon sehr spaßig und flüssig. Vor den Gefechten auf den Planetenoberflächen sammeln sich die Teams im Orbit und können so schon mal die Team-Taktik festlegen und auch gegebenenfalls nochmal die Klasse wechseln. Die Kämpfe spielen sich anschließend angenehm ungewöhnlich.

    Steuert ihr die ganz großen Raumkreuzer, versucht ihr die Gegner in eine volle Breitseite hineinfliegen zu lassen. Das Manövrieren erinnert angenehm an die Seekämpfe aus Assassin's Creed 4: Black Flag. Steuert ihr die ganz großen Raumkreuzer, versucht ihr die Gegner in eine volle Breitseite hineinfliegen zu lassen. Das Manövrieren erinnert angenehm an die Seekämpfe aus Assassin's Creed 4: Black Flag. Quelle: Yager Statt schneller Action, steuern sich die Raumschiffe auch gemäß ihrer Größe recht träge und verlangen den geschickten Einsatz der jeweiligen Spezialfähigkeiten. Bleibt man mit den schnellen Corvettes am besten die ganze Zeit in Bewegung, nervt die Gegner mit flinken Hit and Run-Angriffen und weicht den Geschossen mit der Fähigkeit aus, sich über kurze Distanzen warpen zu können, sucht man sich mit den Artillery Cruisern ein Plätzchen außerhalb des Schlachtfeldes, nutzt die Tarnfunktion und feuert gezielt auf die dicken Brocken im Getümmel. Die Destroyer und vor allem die Dreadnoughts spielen sich recht langsam, so dass man meistens versucht den Gegner in eine volle Breitseite hineinfliegen zu lassen. Das Manövrieren zur perfekten Gefechtsposition erinnert hier angenehm an die See-Kämpfe aus Assassin's Creed 4: Black Flag. Mal abgesehen davon, dass die Dreadnoughts sogar eine Atom-Bombe auf ihre Gegner werfen können.

    Überhaupt spielt sich Dreadnought zugänglich, aber doch auch sehr taktisch. Nach ein paar Partien bekommt man ein Gefühl für die jeweilige Klasse und lernt auch schnell die Cool-Down-Phasen der mächtigen Spezial-Attacken, wie eben der Atom-Bombe, einzuschätzen. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Fähigkeiten für jede Klasse sowie Primär- und Sekundärgeschütze, so dass man sich theoretisch auf jede Situation im Gefecht einstellen kann. Zusätzlich lässt sich noch ein Energie-Management betreiben, welches euch beispielsweise ermöglicht die Schilde hochzuziehen, wenn es Raketen regnet, oder kurzzeitig mehr Power in die Geschosse zu legen. Trotz des eher geringen Spieltempos glänzt Dreadnought mit jeder Menge Action, die sich wuchtig und authentisch anfühlt. Technisch spielt der auf der Unreal Engine 4 basierende Titel auch klar in der oberen Liga des Free2Play-Segments. Gerade die Schiffe sind äußerst detailreich gestaltet und selbst bei den größten Explosionen bleibt es stets flüssig und ruckelfrei.

    Geheimniskrämerei

    Als wären die titelgebenden Dreadnought nicht ohnehin schon mächtige Ungetüme, können sie sogar Atom-Bomben abwerfen. Als wären die titelgebenden Dreadnought nicht ohnehin schon mächtige Ungetüme, können sie sogar Atom-Bomben abwerfen. Quelle: Yager Auf unsere Nachfrage hin bestätigte Yager außerdem eine Einzelspieler-Kampagne, wollte sich aber noch nicht zu Details äußern. Es steht lediglich fest, dass, genau wie beim Multiplayer-Modus, die Spieler mitbestimmen dürfen. Auch bei der allgemeinen Modi-Auswahl wollten sich die Entwickler noch nicht festlegen lassen. Bestätigt wurden bisher ein klassisches Team-Deathmatch und der Elimination-Modus, bei dem es kein Respawnen geben wird. Die interessanteste Frage war aber natürlich nach dem Konzept für das angestrebte Free2Play-Modell. Dies wurde uns ausführlich erklärt, genaue Details dürfen wir jedoch noch nicht nennen. Eines können wir aber mit ziemlicher Sicherheit sagen: Angst vor einer üblen Abzocke braucht man nicht zu haben. Sollte Yager das Konzept so umgesetzt bekommen, erwartet uns ein neues, faires Modell, das seine Community stark involvieren wird.

  • Dreadnought
    Dreadnought
    Developer
    Yager Development
    Release
    2015
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Dreadnought
Exklusiv: Das neue Spiel der Spec Ops: The Line-Macher
Ein neues Spiel der Spec Ops: The Line-Entwickler und das auch noch Free2Play? Da nahmen wir die Einladung doch gerne an und besuchten das sympathische Team von Yager in ihrem Berliner Studio, um vor Ort einen ersten Blick auf das ambitionierte Projekt namens Dreadnought zu werfen und uns hitzige Raumschiff-Schlachten mit den Entwicklern zu liefern.
http://www.gamesaktuell.de/Dreadnought-Spiel-54448/News/Exklusiv-Das-neue-Spiel-der-Spec-Ops-The-Line-Macher-1124480/
10.06.2014
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