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  • Dragon Age: Die Welt von Thedas #4 - Die Qunari

    Dragon Age: Die Welt von Thedas #4 - Die Qunari. (1) Quelle: PC Games

    Wir sind zurück mit der vierten Ausgabe unserer Lore-Reihe zur Geschichte der Welt von Thedas. Wir geben euch einen Einblick in zahlreiche Hintergründe und Details, die helfen sollen, das Dragon Age-Universum besser zu verstehen. In dieser vierten Ausgabe beschäftigen wir uns mit den Qunari, dem gehörnten Volk von den Inseln im Norden von Thedas.

    Mit Dragon Age haben die Entwickler von Bioware nicht nur drei ausgezeichnete Fantasy-Rollenspiele, sondern ein völlig eigenes und unglaublich tiefgründiges Universum geschaffen, dessen Geschichten, Hintergründe und Details weit über die Spiele hinausreichen. Die Welt von Thedas benötigt mehr, als einmaliges durchspielen der drei Games, um sie in ihrer vollen Tragweite zu erfassen. Mit diesem Artikel setzen wir unsere Special-Reihe zur Lore von Dragon Age fort. Wir hoffen euch auf diese Weise interessante Einblicke in die Welt von Thedas zu ermöglichen.

    Die Qunari

    Als Qunari werden umgangssprachlich die Angehörigen des großen, gehörnten Volkes bezeichnet, die vor allem die großen Inseln Par Vollen und Seheron im Norden von Thedas bewohnen. Wörtlich bedeutet Qunari allerdings "Volk des Qun" und steht nicht zwingend für die Rasse selbst. Vor Urzeiten nannte sich das Volk die Kossith. Ein Name der nach der Entwicklung des Qun jedoch immer mehr in Vergessenheit geriet. In der Lehre des Qun spielt die Rasse eines Anhängers keine Rolle.

    Arishok Arishok Quelle: PC Games Es ist heutzutage auch nicht mehr bekannt, wie ein Kossith seinerzeit ausgesehen hat. Die Qunari verfolgen seit tausenden von Jahren eine Praxis von stark selektiver Zucht, was ihr heutiges Aussehen bestimmt hat. In ihrer Erscheinung ist dieses Volk das mächtigste in ganz Thedas. Die meisten Vertreter überragen einen Menschen um gute 30 Zentimeter und sind von sehr muskulösem Körperbau. Ihre Kopfe unterscheiden sich von anderen Völkern vor allem durch ihre Hörner und die silbernen Haare, die bei fast allen Qunari üblich sind.

    Das Qun ist eine auf Ehre basierende Philosophie, die auf den Schriften des Kossith-Philosophen Ashkaari Koslun basiert. Die Religion bestimmt alle Bereiche des Lebens ihrer Anhänger, bestimmte die soziale Architektur der Gesellschaft und bildet den Leitfaden der Herrschaft. Die Grundidee des Qun ist, dass alles in der Welt ein bestimmtes Wesen hat und alles zusammen eine korrekte Ordnung ergibt. Mit der Religion des Qun und den damit verbundenen gesellschaftlichen Eigenheiten beschäftigen wir uns in einer gesonderten Ausgabe dieser Reihe zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher.

    Technologisch können es die Qunari durchaus mit den Zwergen aufnehmen. Sie verfügen als einziges Volk über Feuerwaffen, die nicht auf Magie ober Lyrium basieren. Mit diesen Kanonen rüsten sie auch ihre mächtigen Kriegsschiffe, die Dreadnougts, oder auch schwimmende Festungen aus. Die Völker von Thedas bekommen es beim Kontakt mit den Qunari in der Regel mit Mitgliedern von Antaam, der Armee der Qunari zu tun. Die Streitkräfte werden vom Arishok angeführt, einem Mitglied des Triumvirates, das über alle Qunari herrscht. Dazu gehören auch der Ariqun, Anführer der Priester sowie die Arigena, Anführerin der Handwerker.

    Geschichte

    Dragon Age: Die Welt von Thedas #4 - Die Qunari. (5) Dragon Age: Die Welt von Thedas #4 - Die Qunari. (5) Quelle: dragonage.wikia.com / Bioware Mit einer großen Flotte von Kriegsschiffen, den gefürchteten Dreadnoughts, fielen die Qunari vor einer Ewigkeit über den Norden von Thedas her. Ihre Heimat liegt in unerforschten Gebieten jenseits des nördlichen Ozeans. Angetrieben werden die Qunari vom Verlangen nach Eroberung, der Unterwerfung der in ihren Augen niederen Völker und der Verbreitung des Qun. Sie sind der Meinung, dass eine Konvertierung zum Qun ein Vorteil für alle wäre.

    Durch diese aggressive Haltung gelten die Qunari vor allem bei den Menschen als tyrannische Eindringlinge, die nicht an individuelle Rechte glauben. In den eroberten Gebieten gilt nur das Qun. Alle anderen Glauben und Lebensweisen werden nicht toleriert. Wer sich dem Qun widersetzt, wird zur Umerziehung bei den sogenannten Ben-Hasrath gezwungen. Diese Geheimpolizei, zu der auch Spione und Attentäter gehören, achten auf die strikte Einhaltung des Qun.

    Bis zum sechsten Zeitalter, dem Zeitalter des Stahls, gelingt es den Qunari weite Teile des nördlichen Thedas einzunehmen. Rivain, Antiva und weitere Teile des Tevinter Imperiums stehen unter der Herrschaft des Qun. Lediglich die Tevinter-Hauptstadt Minrathous kann sich trotz jahrelanger Belagerung einer Eroberung widersetzen. Gegen Ende des Zeitalter des Stahls brechen Rebellionen in Tevinter aus, die dem Imperium helfen sich von der Fremdherrschaft zu befreien.

    Die Qunari bleiben jedoch auch weiterhin eine permanente Gefahr. Das folgende Zeitalter des Sturms ist daher von drei erhabenen Märschen geprägt, die von der imperialen Kirche zur Befreiung Tevinters sowie von der orlaisianischen Kirche zu Befreiung von Rivain ausgerufen werden. Um den kirchlichen Truppen in den Rücken zu fallen, greifen die Qunari sogar die Freien Marschen an und erobern unter anderem Kirkwall. Am Ende werden sie jedoch zurück nach Par Vollen gedrängt. Die Stadt Kont-Aar im Norden von Rivain bleibt als einziges Gebiet auf dem Festland unter der Kontrolle der Qunari.

    Sten Sten Quelle: PC Games Es dauert fast einhundert Jahre, bis sich die Kräfte des Qun von dieser Niederlage erholt haben. Im Jahre 8:55 des Gesegneten Zeitalters überfallen die Qunari erneut die Insel Seheron, die zum Tevinter Imperium gehört. Alle Versuche wieder das Festland anzugreifen werden jedoch zurückgeschlagen. Mit Ausnahme von Tevinter herrscht seit dem letzten Erhabenen Marsch gegen die Qunari ein labiler Frieden mit den restlichen Nationen von Thedas.

    Sprache

    Wie die meisten Völker von Thedas, haben auch die Qunari eine eigene Sprache, das sogenannte Qunlat. Allerdings ist dieses Volk nicht unbedingt als sehr gesprächig bekannt, denn für Qunari ist es üblich die Kommunikation auf das notwendigste zu Beschränken. Besonders wenn sie mit jemandem sprechen, der dem Qun nicht angehört, drücken sich Qunari eher prägnat und vor allem mit einer unterschwelligen Herablassung aus. Kenntnis der allgemeinen Sprache von Thedas ist nicht sonderlich verbreitet. Ein weiterer Grund, warum Qunari unter Fremden eher kaum etwas sagen. Nachfolgend seht ihr eine Liste einiger bekannter Ausdrücke aus dem Qunlat.

    QunlatÜbersetzung
    anaanSieg
    aqunGleichgewicht
    asalaSeele
    ataashEhre
    basFremder, ein basalit-an ist ein respektierter Fremder
    gaatlokEin schwarzes, explosives Pulver, das nur die Qunari kennen. Qunari sind die einzigen mit nicht-magischen Kanonen und Sprengstoffen.
    imekariKinder
    issqunMeisterschaft, Herrschaft
    kabethari"Einfache Leute" - wird für kürzlich eroberte Bevölkerung verwendet, die noch nicht zum Qun konvertiert wurden.
    qalabaEin dummes Qunari-Tier.
    qamekEin Gift, das seine Opfer lobotomisiert und in willenlose Arbeiter verwandelt.
    qunoran vehlEin Lehrmeister, der als Beispiel für andere dient.
    ralshokraHerausforderung höherer militärischer Ränge in einen Kampf auf Leben und Tod.
    viddathariFrisch konvertierte Anhänger des Qun.
    01:20
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    Dragon Age: Inquisition
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http://www.gamesaktuell.de/Dragon-Age-Thema-259929/Specials/Die-Welt-von-Thedas-4-Die-Qunari-1151019/
17.02.2015
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