Um das Problem der Überbevölkerung auf der Erde zu lösen, haben norwegische Wissenschaftler eine Methode entwickelt, mit der Menschen auf Schachfigurengröße geschrumpft werden können. Wer sich der Behandlung unterzieht, erhält zum Ausgleich ein Leben im Luxus im eigens dafür angelegten Ort Leisureland. Paul Safranek (Matt Damon) und seine Frau Audrey (Kristen Wiig) beschließen das Abenteuer zu wagen und ein neues Leben im Miniaturformat zu starten. Doch das "Downsizing" bringt nicht nur Vorteile mit sich und ist nicht rückgängig zu machen.
Paul Safranek und seine Ehefrau Audrey können sich finanziell kaum über Wasser halten. Anstatt einfach wie bisher weiterzumachen, möchten sie sich dem sogenannten "Downsizing (jetzt kaufen 9,99 € )" unterziehen. Hierbei werden Menschen auf Puppengröße zusammengeschrumpft. Dadurch nehmen sie weniger Platz ein und verbrauchen weniger Ressourcen. Außerdem werden selbst Leute mit einem geringen Vermögen zu Millionären. Allerdings macht Audrey einen Rückzieher und Paul muss nach der Scheidung wieder einen Sackgassenjob annehmen. Sein Leben soll sich grundlegend ändern, als er eine vietnamesische Putzfrau kennenlernt.
Regisseur Alexander Payne führt zu Beginn ein cleveres und interessantes Konzept ein, das sich auf amüsante Weise mit Klassenunterschieden auseinandersetzt, kratzt dabei aber nur an der Oberfläche. Anstatt die reizvolle Prämisse weiter zu erforschen, fängt er mittendrin fast einen anderen - und trotz großer Stars - weniger interessanten Film an.
Fazit:
Leider nicht ganz ausgearbeitete Satire, die zwar amüsiert und clever gefilmt ist, aber nicht weiß, wo sie hin möchte.
