Viel drin, wenig dran

Test Andreas Szedlak

Das Strategiespiel aus Russland geht in die dritte Runde. Gelingt der Angriff auf den Genre-Thron von Heroes of Might and Magic 5?

Disciples 3 - Renaissance: Viel drin, wenig dran
Spielerisch setzen die Entwickler auf Bewährtes: In der Kampagne bewegt ihr euch im Stile von Heroes of Might and Magic auf einer Übersichtskarte von einer Monstergruppe zur nächsten und kämpft euch durch feindliche Städte. Das Missionsdesign ist dafür gelungen. Bei euren Aufträgen werdet ihr immer wieder mit unerwarteten Ereignissen konfrontiert. Kommt es zum Kampf, wechselt die Perspektive in die Schachbrett-Ansicht: Hier habt ihr eure Einheiten inklusive ihrer Vor- und Nachteile im Blick.

Leider befehligt ihr im Fortgang der Geschichte immer nur eine kleine Gruppe von Kämpfern. Diese können zwar Level aufsteigen, doch richtige Heere dürft ihr in Disciples 3 nicht in die Schlacht führen. Das macht einige Stellen des Spiels unnötig schwer – schade, denn ansonsten ist die Kampagne gut aufgebaut. Apropos aufgebaut: Der Städtebau-Part ist leider etwas anspruchslos. Gebäude haben kaum Auswirkungen auf eure Stärke und sind recht schnell komplett ausgebaut. Zudem bekommt ihr nur Ausschnitte, aber nie das komplette Ausmaß eurer Stadt zu sehen.

  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Viel drin, wenig dran
  3. Seite 3 Fazit
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk