Disciples 3: Renaissance - das russische Strategiespiel im Test

Test Andreas Szedlak

Das Strategiespiel aus Russland geht in die dritte Runde. Gelingt der Angriff auf den Genre-Thron von Heroes of Might and Magic 5?

E rinnert sich noch jemand an die Strategiespiel-Reihe Disciples? Nein? Verständlich, denn immerhin liegt der zweite Teil nun schon acht Jahre zurück. Die russischen Entwickler Akella haben Disciples 3 - Renaissance vor sieben Monaten in ihrer Heimat veröffentlicht. Mit reichlich Verspätung erscheint das Strategiespiel nun auch im Rest von Europa. Zum Glück war das lange Warten nicht umsonst.

Disciples 3: Renaissance - das russische Strategiespiel im Test Quelle: Kalypso Im Singleplayer-Modus von Disciples 3 könnt ihr zwischen dem Imperium, den Elfen und den Dämonen wählen. Jede der Fraktionen hat eine umfangreiche Kampagne spendiert bekommen. Wer jetzt ein stereotypisches Fantasy-Setting erwartet, ist auf dem Holzweg: Die Story bietet einige überraschende Wendungen. So staunen wir nicht schlecht, als die sonst edelmütigen Elfen auf einmal unschuldige Zivilisten niedermetzeln.

Hier wird offensichtlich, dass das Szenario von Disciples 3 - Renaissance düsterer ist als bei manch anderem Genre-Vertreter. Das zeigt sich auch bei der Grafik: Abgesehen von den Spezialeffekten regieren dunkle und triste Farben das Bild. Dafür glänzt die Optik mit hübschen Animationen, detaillierten Heldenfiguren und abwechslungsreich gestalteten Umgebungen.

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