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Diablo 3 (PC)

Release:
15.05.2012
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Activision Blizzard

Diablo 3: Release bringt umstrittenes Auktionshaus-Feature mit - Ingame-Items gegen echtes Geld handeln

01.08.2011 13:15 Uhr
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Neu
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Bisher hat Blizzard den Verkauf von Ingame-Items auf Portalen wie ebay untersagt - in Zukunft werden sie selbst daran kräftig mitverdienen. Wir stellen euch das neue Auktionshaus-Feature bis ins Detail vor. Zur Beruhigung vorab: Ihr müsst kein Geld zusätzlich ausgeben - aber ihr könnt!

Es war unserer Meinung nach nur eine Frage der Zeit - trotzdem waren die versammelten Journalisten auf Blizzards Presseevent um unseren Computec-Kollegen Schütz herum milde geschockt, als Rob Pardo, Executive Vice President of Game Design bei Blizzard, das neue Feature von Diablo 3 enthüllte: Zukünftig wird es möglich sein, dass Spieler Items untereinander handeln – auf Wunsch auch gegen echtes Geld. Bislang überließ Blizzard diesen Markt den dubiosen Händlern auf Portalen wie ebay und steckte sogar noch Geld in die Bekämpfung dieses Item-Handels. Wir von der Games Aktuell-Redaktion waren uns sicher: Ein Kampf gegen den Item-Handel ist wie der Kampf gegen virtuelle Windmühlen: Man kann ihn nicht gewinnen, denn wo ein Bedarf besteht, entsteht automatisch auch ein Markt. Und wenn Blizzard den Kampf ohnehin nicht gewinnen kann, warum dann nicht selbst daran Geld verdienen und ein für den Spieler sicheres, leicht zu bedienendes Portal ins Leben rufen? Sony hat es mit Everquest 2 vorgemacht, denn dort ist seit Juli 2005 der sogenannte "Station Exchange"-Service verfügbar, auf dem sich Ingame-Items handeln lassen.

Genau diesen Weg wählt Blizzard nun mit dem neuen Auktionshaus-Feature, das ab dem Release von Diablo 3 zur Verfügung stehen soll. Doch wie genau funktioniert der Ingame-Handel? Wird Diablo 3 dadurch etwa kostenpflichtig? Muss ich mir die Items kaufen, um erfolgreich zu sein? Wir klären euch in diesem Artikel über alle Details auf!

Hinweis: Solltet ihr alle Infos kompakt auf einen Blick sehen wollen, dann schaut auf die letzte Seite dieses Artikels, auf der ihr eine Übersicht findet.

Diablo 3 Auktionshaus: Hier wird eine Auktion für ein Item erstellt, das gegen Ingame-Gold verkauft werden soll. Diablo 3 Auktionshaus: Hier wird eine Auktion für ein Item erstellt, das gegen Ingame-Gold verkauft werden soll. Das Wichtigste vorweg: Der Online-Modus von Diablo 3 bleibt wie bei den Vorgängern komplett kostenlos, sobald ihr euch das Spiel gekauft habt, könnt ihr so viel spielen, wie ihr wollt. Doch natürlich will Blizzard auf eine konstante Einnahmequelle auch nach dem Release nicht verzichten, deswegen haben sie sich für das Auktionshaus entschieden. Dass Blizzard damit in erster Linie Geld verdienen will, ist kein Geheimnis – und glücklicherweise machen die Entwickler auch keines daraus. Denn für dumm verkaufen werden sich Diablo-Fans da draußen nicht, die Vorstellung, sich gegen echtes Geld Vorteile verschaffen zu können, reicht vielen aus, um mächtig gegen Blizzard zu wettern. Doch eines versicherten uns die Macher auf unserem Blizzard-Besuch: Man muss kein Geld ausgeben, um Diablo 3 online spielen zu können.

Diablo 3-Release bringt Auktionshaus ins Spiel – so funktioniert es.

Mithilfe eines Menüs könnt ihr jederzeit ins Auktionshaus schauen, dort werden direkt die Gegenstände angezeigt, die die Community zum Handel anbietet. Das System erinnert an das aus World of Warcraft, gepaart mit einer Prise ebay: Ihr stellt einen Gegenstand, einen Edelstein oder sogar einen ganzen Charakter zum Verkauf bereit, gebt eine Mindestgebot ein und optional einen Preis für den Sofortkauf. Diese Angebote stehen dann allen Auktionshaus-Besuchern bereit, mittels eines Filters könnt ihr die Ansicht eurem Kaufwunsch anpassen.

Diablo 3 Auktionshaus: Die Neuerung von Blizzard - dieses Item wird nicht mit Spielgold, sondern mit echtem Geld gehandelt, hier sind es 4 US-Dollar. Diablo 3 Auktionshaus: Die Neuerung von Blizzard - dieses Item wird nicht mit Spielgold, sondern mit echtem Geld gehandelt, hier sind es 4 US-Dollar. Diablo 3-Online-Modus bleibt kostenfrei

Der Gang ins Auktionshaus soll dabei aber keinen Zwang darstellen, das ganze Feature soll rein optional sein. Wenn ihr euch also selbst durch die Welt von Sanktuario schnetzeln und sämtliche Items in mühsamer Handarbeit erkämpfen wollt, dann steht euch diese Möglichkeit wie in den Vorgängern offen. Im Auktionshaus könnt ihr jedoch auch schneller zum erwünschten Item gelangen, entweder gegen Gold, das ihr euch erspielt, oder aber gegen echtes Geld. Laut Blizzard wollen die Spieler solch ein Feature, deswegen haben sie es eingebaut: "Players want it."

ehemaliges Mädchen für Alles

01.08.2011 13:15 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
02.08.2011 12:04 Uhr
Ich versteh das Gemecker nicht. Man muss es doch nicht machen. Es ist freiwiliig.
Also ist die Sache doch erledigt.
Für mich persönlich, ist das nämlich auch überhaupt nichts, für echtes Geld, einen Gegenstand für das Spiel zu kaufen.
Das würde ich nie machen.
Aber es wird ne Menge Leute geben, die das…
Mitglied
Bewertung: 0
01.08.2011 15:26 Uhr
Das DIablo 3 keinen Spaß macht hat keiner gesagt - und ich denke das ein In-game-Shop bei dem Blizzard abkassiert nicht gemeint war,zumindest nicht von der Spielerschaft.Bei anderen MMOs geht es ja auch ohne Extragebühren.
Ausserdem darf man nicht vergessen das es beispielsweise bei den letzten beiden (und…
day
Mitglied
Bewertung: 5
01.08.2011 14:57 Uhr
  rofl 
Du bis echt geil. 

Nun hat doch endlich mal der Verbraucher seinen Willen durchgesetzt, die Firma hat kapituliert. Nun gibt es den Online-Handel, der Verbraucher ist befriedet.

Aberm Seth wärs diesmal lieber die Firma hätte gewonnen.
Power to the people.
[SPOILER]http…

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