Devil May Cry 5 in der Hands-on-Preview: Dämonen-Metzelei auf der gamescom gespielt - Update: Jetzt mit Video!
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Im Rahmen der gamescom 2018 in Köln durften wir erstmals das auf der E3 angekündigte Devil May Cry 5 selbst anspielen. Die flotte Dämonenschnetzelei präsentierte sich dabei ziemlich spaßig, offenbarte aber auch eine kleine Schwäche. In unserer Hands-on-Vorschau zu DMC5 erfahrt ihr unsere Eindrücke zu Capcoms Action-Fest. Update: Jetzt mit Video!
Auf der E3 2018 wurde Devil May Cry 5 (jetzt kaufen 19,39 € ) auf der Pressekonferenz von Microsoft angekündigt und auf der gamescom in Köln durften wir das für Frühjahr 2019 angekündigte Action-Spektakel von Capcom nun auch endlich selbst anspielen. Nach dem westlichen Serien-Reboot DmC von Ninja Theory wird die Serie nun doch fortgesetzt und wieder von Capcom Japan entwickelt. Devil May Cry 5 spielt dabei ein paar Jahre nach Teil 4. Nero hat mittlerweile eine eigene Dämonenjäger-Agentur namens Devil May Cry. Das passende Neon-Schild dazu hat ihm Serien-Urgestein Dante geschenkt. Neben den beiden genannten Monsterschlächtern wird obendrein noch ein dritter Protagonist spielbar sein. Hierzu schweigt sich Capcom jedoch noch aus.
Devil May Cry 5 in der Vorschau: Metzeln mit Nero
In der von uns gespielten gamescom-Demo steuern wir Nero, der nun nicht mehr den Devilbringer-Arm aus Teil 4 besitzt, sondern den noch mächtigeren und wandlungsfähigeren Devilbreaker, der ihm von Waffenspezialist Nico gefertigt wurde. Bislang spielen sich die Fertigkeiten des Arms jedoch recht klassisch. Wir stoßen damit herumstehende Autos um, schmettern Dämonen die Faust in die hässliche Visage oder befördern sie in die Luft, um ihnen dort mit dem Schwert einzuheizen. Überhaupt lässt sich Devil May Cry 5 wohl am besten mit dem Begriff "Oldschool" beschreiben. Mit Y/Dreieck zückt ihr die Klinge, mit X/Quadrat schießt ihr und mit A/X springt ihr durch die Gegend und weicht geschickt gegnerischen Angriffen aus. In unserer Demo präsentierte sich das Kampfsystem daher nicht ganz so ausufernd wie im Reboot von Ninja Theory. Auch die Areale erinnern bislang in ihrem Aufbau mehr an den ersten und dritten Teil. Sie sind also weder so abgedreht und wandelbar wie in DmC, noch erfordern sie so viel Backtracking wie im vierten Part.
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Typisch für die Serie bewegen wir uns über die vorgegebenen Pfade und verkloppen auftauchende Dämonen, die den Weg zum nächsten Gebiet versperren. Die Mistviecher in unserer Demo sind dabei schön schräg gestaltet. Neben eher klassischen Reapern treffen wir auch auf insektenähnliche Wesen, deren widerwärtige Wucherungen schön zerplatzen, wenn wir diese aufs Korn nehmen. Vor allem der am Ende der Demo auf uns wartende Boss gefiel uns richtig gut. Das Monster namens Goliath ist haushoch, mit Fell bewachsen, hat ein paar grässliche Klauen und messerscharfe Zähne - sowohl im mit Hörnern versehenen Kopf als auch im Feuer spuckenden Magen. Nero ist aber natürlich unbeeindruckt und verhöhnt die Kreatur sogar noch lässig, als sich diese zum Kampf stellt.
Devil May Cry 5 in der Vorschau: Alte Stärken und eine bekannte Schwäche
Sowohl bei den Standardgegnern als auch beim Boss spielen sich die Kämpfe wunderbar schnell und flüssig, bieten aber zumindest in unserer Demo noch nicht so viel Varianz wie in DmC. Trotzdem machte es ordentlich Laune, die Dämonen zu zerhacken oder den ungestümen Attacken von Goliath mit Doppelsprüngen auszuweichen. Fans der Reihe fühlen sich sofort wie Zuhause und man merkt schnell, dass sich die Entwickler mit ihrem Oldschool-Ansatz auf die Stärken der Serie konzentrieren wollten. Einen kleinen Makel der klassischen Teile hat Devil May Cry 5 allerdings auch im Gepäck: Die Kamera ist nicht immer optimal. Zwar lässt sie sich nun auch in den abgesperrten Kampfabschnitten zumeist frei drehen, dennoch geht im Eifer des Gefechts oft ein wenig die Übersicht flöten. Während des Bosskampfes sorgte die Kamera sogar für unseren virtuellen Tod.
Quelle: Capcom
Devil May Cry 5 in der Gamescom-Vorschau (4)
Hier ist sie nämlich fest auf den widerlichen Koloss ausgerichtet, damit man seine Attacken im Blick hat und natürlich richtig mitbekommt, wie das Biest die Umgebung zerstört. An sich nicht schlecht, als wir jedoch vor dem Monstrum fliehen wollten, um im Hintergrund erspähte grüne Orbs einzusammeln, welche die Gesundheit von Nero wiederherstellen, dreht sich die Kamera automatisch, wir rennen quasi auf den Bildschirm zu und erkennen somit nicht mehr genau, wo wir hinlaufen. Dadurch rennen wir an den Orbs vorbei, kassieren einen Schlag und beißen ins Gras. Blöd: In der Demo gibt es noch keine Checkpoint und wir müssen den gesamten Demo-Abschnitt neu beginnen. Das ist zwar ein wenig ärgerlich, aber bis zum Release ist ja noch genug Zeit, um die Kamera ein wenig zu verbessern und die Action macht eh so viel Spaß, dass wir gar nicht lange sauer sein können.
