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  • Preview: Devil May Cry 4

    Dante war gestern! In Teil vier der Capcom-Schlachtplatte ist nun Nero der Hauptdarsteller. Wir verraten Ihnen, was der Neue so alles draufhat.

    Luftakrobatik: Auch Nero kann seine Schwebezeit im Sprung verlängern, indem er die Pistole auspackt und seine Gegner mit Blei voll pumpt. Luftakrobatik: Auch Nero kann seine Schwebezeit im Sprung verlängern, indem er die Pistole auspackt und seine Gegner mit Blei voll pumpt. Wie sich doch immer alles wiederholt... Wie die PlayStation3 hatte auch die PS2 in ihrem ersten Jahr gewisse Probleme. Der zu hohe Verkaufspreis und zu viele Umsetzungen fragwürdiger Qualität machten den treuen Sony-Fans das Leben schwer -- genau wie heute. Doch damals gab ein weißhaariger Bursche mit Schwert, zwei schweren Wummen und wehendem roten Mantel den PlayStation-Fans den Glauben an ihre Hardware zurück. Und heute soll es genauso laufen: Der nunmehr vierte Teil der "Devil May Cry"-Serie muss beweisen, dass 600 Euro ein angemessener Preis für die edle Sony-Hardware ist.

    Dante oder Nero?

    Großmaul: Nero lässt sich nicht vom riesigen Berial beeindrucken und riskiert sogar noch 'ne dicke Lippe -- so mögen wir unsere Helden. Großmaul: Nero lässt sich nicht vom riesigen Berial beeindrucken und riskiert sogar noch 'ne dicke Lippe -- so mögen wir unsere Helden. Um uns davon zu überzeugen, schickte Capcom Abgesandte mit der begehrten Blu-ray-Disc im Gepäck in unsere bescheidenen Redaktionshallen. Denn Screenshots oder Videos sind schön und gut, man kann sich aber erst dann ein Bild von einem Spiel machen, wenn man das Pad selbst in der Hand gehalten und den Helden durch monsterverseuchte Levels gescheucht hat. Der erste Eindruck: Klar, eindeutig ein "Devil May Cry"-Spiel. Held Nero lässt sich ebenso flott und präzise lenken wie sein Vorgänger Dante. Auf Knopfdruck macht Nero ordentliche Sätze in die Luft, zückt den Ballermann oder schnetzelt behände mit dem Breitschwert drauflos. Das Ganze fühlt sich im Prinzip so an wie in den Vorgängern, wirkt aber auf Grund der hohen Grafikauflösung und der meist stabilen Framerate etwas weicher und flüssiger.

    Bei der Kamera geht Capcom einen angenehmen Kompromiss ein: Ein talentierter virtueller Kameramann tut stets sein Bestes, um Ihnen nicht nur optimalen Überblick über das Geschehen zu bieten, sondern auch die prächtige Umgebung mit ihren detaillierten Gebäuden und herrlichen Sonnenuntergängen aufs Vortrefflichste einzufangen.

    Selbst ist der Mann

    Knapp: Der Berial holt aus. Nero macht einen mächtigen Satz, um dem fiesen Dämon mit ein paar saftigen Schlägen zuvorzukommen. Knapp: Der Berial holt aus. Nero macht einen mächtigen Satz, um dem fiesen Dämon mit ein paar saftigen Schlägen zuvorzukommen. Sind Sie aus dem ein oder anderen Grund mit der Arbeit des virtuellen Möchtegern-Michael-Ballhaus nicht zufrieden, greifen Sie schnell zum rechten Analog-Stick. Schon können Sie selbst die Kamera um Held Nero drehen. Nur in manchen Situationen, beispielsweise im Kampf gegen einen dicken Boss, wird Ihnen die Kamerakontrolle entrissen. Aber sind wir ehrlich, wenn ein fünf Meter hoher Teufelszentaur mit einem überdimensionalen Schwert auf Sie zuprescht, ist Kamerakontrolle ohnehin das Letzte, woran Sie denken.

    Spielerfreundlich

    Keilerei im Eis: An den etwas drögen Schneeszenarios mit starkem Nebel schrauben die Entwickler noch fleißig. Keilerei im Eis: An den etwas drögen Schneeszenarios mit starkem Nebel schrauben die Entwickler noch fleißig. Die spielerischen Neuheiten sind klein, aber umso willkommener. Die praktischste davon ist eigentlich längst überfällig: Hat Nero einen Gegner mithilfe der L1-Taste anvisiert, erkennen Sie jetzt dessen verbleibende Lebensenergie. Sie wird mit um das Zielsymbol herum angeordneten blauen Flammen dargestellt.

    Diese kleine, aber feine Innovation bringt ein angenehmes Quäntchen Taktik ins Spiel: Dante haut sich nun nicht mehr wie von der Tarantel gestochen durch die Gegnerhorden, sondern kann entscheiden, welchen Feind er als Nächstes angreift. Dadurch, dass Sie sehen, wie viel Streicheleinheiten mit Schwert und Kanone ein Gegner noch einstecken kann, sind Sie in der Lage, längere Kämpfe weitaus strategischer anzugehen.

    Dante, der Schwertmeister: Der alte Devil-May-Cry-Held beherrscht dieselben Manöver wie in Teil drei, darf jetzt aber jederzeit den Stil wechseln. Dante, der Schwertmeister: Der alte Devil-May-Cry-Held beherrscht dieselben Manöver wie in Teil drei, darf jetzt aber jederzeit den Stil wechseln. Ansonsten fällt vor allem der gerade im Vergleich zum dritten Teil weitaus angenehmere Schwierigkeitsgrad positiv auf: Nero metzelt sich wesentlich entspannter durchs Leben als Dante, der es im Vorgänger noch mit Unmengen von besondes renitenten Widersachern zu tun hatte.

    Die Entwickler kündigen für das fertige Spiel einen fairen, aber nach hinten konsequent ansteigenden Schwierigkeitsgrad an -- so soll es sein!

    Diabolische Augenweide

    Effektgewitter: Wenn Nero sein Schwert Red Queen auspackt, tut's weh. Die edle Waffe hinterlässt einen schicken Feuerschweif. Effektgewitter: Wenn Nero sein Schwert Red Queen auspackt, tut's weh. Die edle Waffe hinterlässt einen schicken Feuerschweif. Wie nicht anders zu erwarten war, ist die Grafik bereits in dieser frühen Version eine wahre Augenweide. Neros mächtiges Schwert schimmert wie schwarzer Basalt, prächtige Texturen schmücken die detaillierten Gebäude, zahlreiche Objekte stehen in der Gegen herum.

    In der finalen Version soll alles sogar noch etwas schöner und das Inventar komplett zerstörbar sein. Die Gegner haben es ebenfalls in sich: Die grotesken Mischwesen aus venezianischem Karneval, Tim-Burton-Design und Freddy-Krüger-Klingen passen perfekt in die oft mediterran angehauchten Gothic-Szenarios.

    Detailliert: Achten Sie nicht nur auf den hübschen Verwischeffekt bei Neros Schwert -- auch das wunderbare Dorfszenario sieht überzeugend aus! Detailliert: Achten Sie nicht nur auf den hübschen Verwischeffekt bei Neros Schwert -- auch das wunderbare Dorfszenario sieht überzeugend aus! Besonders gelungen ist die Architektur der gewaltigen Gebäude. Säulenhallen, Emporen, gewaltige Treppenaufgänge -- was der erste Teil in dieser Hinsicht bot, wird konsequent weitergeführt. Gleiches gilt für die klassisch gute "Devil May Cry"-Spielbarkeit. Denn sind wir ehrlich, bis auf ein paar neue Manöver, die mit Neros dämonischer Hand ausgeführt werden, macht der Protagonist nicht mehr, als seine Gegner permanent mit Riesenschwert und Super-Revolver zu beharken. Auf diese Weise treibt er den obligatorischen Style-Balken kontinuierlich in die Höhe. Die Puzzles aber sind gewöhnlich kaum der Rede wert. Da hat beispielsweise Sonys "God of War" spielerisch sowohl in Sachen Rätsel als auch in puncto Metzel-Abwechslung sehr viel mehr zu bieten. Aber auch als "lediglich" spielerisch routinierte Fortsetzung braucht sich "Devil May Cry 4" keinesfalls zu verstecken.

    Klassische Tugenden

    Tolles Monsterdesign: Dank schicker Stofftexturen und morbidem Äußeren sind die Monster in Devil May Cry 4 eine echte Augenweide. Tolles Monsterdesign: Dank schicker Stofftexturen und morbidem Äußeren sind die Monster in Devil May Cry 4 eine echte Augenweide. Es müssen nicht immer spielerische Innovationen sein -- ein perfekt präsentierter Actioner mit exzellenter Spielbarkeit ist nicht nur uns, sondern auch den PS3-Spielern weltweit ebenso willkommen. Und genau das scheint Capcom mit "Devil May Cry 4" abzuliefern.

    Statt das Rad neu zu erfinden, bringt das Team um Hiroyuki Kobayashi, Director von "Resident Evil 4 (dt.)", und "Devil May Cry"-Veteran Hideaki Itsuno genau das, was die PS3 momentan braucht: ein steil inszeniertes Action-Inferno, das einen ersten Vorgeschmack darauf gibt, was wir in den nächsten Jahren von der PS3 erwarten dürfen.

  • Devil May Cry 4
    Devil May Cry 4
    Publisher
    Capcom
    Release
    08.02.2008
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Devil May Cry 4
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Dante war gestern! In Teil vier der Capcom-Schlachtplatte ist nun Nero der Hauptdarsteller. Wir verraten Ihnen, was der Neue so alles draufhat.
http://www.gamesaktuell.de/Devil-May-Cry-4-Spiel-21354/News/Preview-Devil-May-Cry-4-725743/
16.01.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/05/dmc41.jpg
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