PS2-Exklusivität adé:Bisher war Capcoms Halbdämon nur für Sony tätig. Jetzt geht Dante auf dem PC auf die Jagd nach seinem bösen Zwillingsbruder.
A uch PC-Zocker dürfen jetzt in die Rolle des saucoolen Dämonenjägers Dante schlüpfen. Und damit nicht genug. Die Special Edition von "Devil May Cry 3" bietet mehr Features als das Original für die Sony-Konsole. So kann man das Abenteuer beispielsweise mit Dantes bösem Zwilling Vergil bestreiten und im Blutiger-Palast-Modus durch zahllose Minilevels metzeln. Dazu müssen Sie aber erst einmal das Hauptspiel mit Dante durchgeknüppelt haben -- und das ist selbst auf dem abgemilderten Schwierigkeitsgrad noch verdammt schwer. Der Konsolen-Ursprung macht sich auch bei der Steuerung bemerkbar -- ohne 12-Tasten-Pad kommen Sie hier nicht weit. Aber aufgepasst: Beim Test hat das Zocken nur mit einem von fünf USB-Controllern tadellos geklappt -- bei allen anderen funktionierte der linke Analog-Stick nicht.
Auch grafisch muss man Abstriche machen: Auf der PS2 sieht der Actionkracher fantastisch aus. Durch den Wegfall des auf der Sony-Konsole so beliebten Blurr-Effects und der nun drastisch erhöhten Auflösung wirkt der Dämonenturm, zu dessen Spitze sich Dante durchkämpfen muss, steril und in Nahaufnahmen extrem texturschwach. Zusammengefasst: Ubisoft liefert hier nur eine durchwachsene PC-Portierung eines tollen PS2-Spiels ab. Immerhin erscheint die Special Edition bald auch für die Sony-Konsole.fe n
