Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Detroit: Become Human Vorschau: Wann wird aus Maschine Mensch?

    [b]Glänzt durch Abwesenheit: [/b]
Kara, die Protagonistin des ersten Trailers, spielt in der Demo nicht mit. (PS4) Quelle: Sony

    Kopf statt Knopf: David Cage schmeißt die Action über Bord und setzt in Detroit: Become Human voll auf schwierige Entscheidungen mit vielschichtigen Konsequenzen.

    Bisher war Detroit: Become Human in unseren Köpfen die Tech-Demo Kara als Spiel. Jetzt haben wir ein genaueres Bild des Interactive Movies, denn Autor und Regisseur David Cage hat ihn uns auf der E3 ausführlich präsentiert!
    Beim Vorgänger Beyond: Two Souls gefiel uns die emotionale Geschichte, der Spielablauf jedoch nicht so sehr - wegen zu viel Action und zu wenigen Entscheidungen mit wirklicher Tragweite. Anders bei Detroit: Die E3-Demo, bei der es um Leben und Tod geht, kann auf vielfältige Art gespielt werden und enden.

    Augenschmaus: 
Für den ersten PS4-Exklusivtitel von Quantic Dream wurde eine neue Grafik-Engine entwickelt. Die Gesichter kommen dem Prädikat 'Fotorealismus' verdammt nahe. (PS4) Augenschmaus: Für den ersten PS4-Exklusivtitel von Quantic Dream wurde eine neue Grafik-Engine entwickelt. Die Gesichter kommen dem Prädikat "Fotorealismus" verdammt nahe. (PS4) Quelle: Sony Wir steuern überraschenderweise nicht Kara, sondern Connor, ebenfalls ein Android. Wie in Heavy Rain wird es mehrere spielbare Charaktere geben. Die Anzahl nennt David Cage noch nicht, aber er verrät, dass man ausschließlich in die Rollen von Androiden schlüpfen wird. "Detroit: Become Human spielt in einer gar nicht so fernen Zukunft, etwa in 20 Jahren", erläutert Cage. "Lebensecht wirkende Androiden gehören zum Alltag, sind Lehrer, Babysitter und vieles mehr. Während die reichen Androiden sie also wie selbstverständlich für ihre Zwecke nutzen, machen die Armen die Roboter für ihre Arbeitslosigkeit verantwortlich, bepöbeln und attackieren sie." David Cage deutet an, dass man als Spieler die Menschen durchaus früher oder später als "Bad Guys" ansehen könnte.

    Ist das Rassismus?

    Während sich Kara, die bei ihrer Erschaffung bekanntlich menschliche Züge erkennen ließ, gegen das System auflehnt, ist Connor ein Teil davon. Als Prototyp wird er von der Polizei zum Aufspüren und Eliminieren von revoltierenden Androiden eingesetzt - deren immer häufigeres Auftreten beunruhigt die Gesellschaft in zunehmendem Maße.

    Entscheidungsfreiheit: 
Wie ihr in der Kürze der Zeit vorgeht, um den Amokläufer zu stoppen, entscheidet ihr. Hier checken wir ein iPad und entdecken, dass der Android und das kleine Mädchen dicke Freunde sind. (PS4) Entscheidungsfreiheit: Wie ihr in der Kürze der Zeit vorgeht, um den Amokläufer zu stoppen, entscheidet ihr. Hier checken wir ein iPad und entdecken, dass der Android und das kleine Mädchen dicke Freunde sind. (PS4) Quelle: Sony Connor wurde zu einem Apartment gerufen, in dem ein Android anscheinend Amok läuft. Normalerweise würde man jetzt nach und nach alle Handlungsoptionen abklappern, Objekte begutachten, Personen befragen, was wenig herausfordernd wäre. Aber der Android steht auf der Terrasse des Hochhauses und droht, zu springen - mitsamt dem Mädchen, das er als Geisel genommen hat. Man agiert also unter Zeitdruck, muss schnell entscheiden, was man tut. Wir sprechen mit einem Polizisten sowie mit der Mutter des bedrohten Mädchens und erfahren pure Ablehnung ob unserer nichtmenschlichen Herkunft. Eine Bildschirmanzeige zeigt in Prozent die Wahrscheinlichkeit, diese Mission erfolgreich zu beenden - und der Wert ist gerade gesunken. Na toll. Beim anschließenden Dialog mit dem Geiselnehmer gehen wir nicht auf dessen Forderungen ein, was sich als falsch herausstellt: Der Android springt vom Dach und reißt das Mädchen mit sich...

    Der zweite Durchgang zeigt, wie groß unser Handlungsspielraum ist. Diesmal sparen wir uns die Gespräche, schauen uns stattdessen ein Video auf dem Computer des Mädchens an und erfahren, dass die Kleine Emma heißt und der Amok-Android ein Haushaltsroboter namens Daniel. Im Wohnzimmer finden wir die Leiche des Familienvaters. Ähnlich wie in den Batman: Arkham-Games analysieren wir Hinweise und rekonstruieren so die Tat. "Jeder der spielbaren Androiden hat eine andere Spezialfähigkeit", erläutert David Cage.

    Wir beobachten den simulierten Tathergang und entdecken, dass dem Vater etwas aus der Hand gefallen ist, als er erschossen wurde. Also spulen wir die Simulation schnell hin und her und sehen so, wo das Objekt gelandet ist. Dieses stellt sich als Tablet heraus und als wir den Seitenverlauf überprüfen, erfahren wir, dass die Familie Daniel gegen ein neueres Modell austauschen wollte.

    Jäger und Gejagte: 
Neben Kara ist Connor die zweite spielbare Figur, die Quantic Dream enthüllt hat. Es soll noch weitere geben, ausnahmslos Androiden. (PS4) Jäger und Gejagte: Neben Kara ist Connor die zweite spielbare Figur, die Quantic Dream enthüllt hat. Es soll noch weitere geben, ausnahmslos Androiden. (PS4) Quelle: Sony Auf dem Weg zur Terrasse sammeln wir die Pistole eines niedergeschossenen Polizisten auf, obwohl dem Android Connor strengstens untersagt ist, eine Feuerwaffe zu tragen. Da wir nun das Tatmotiv sowie weitere Informationen kennen und eine Waffe tragen, ist nicht nur die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Befreiung von Emma gestiegen, es ergeben sich auch mehr Dialogoptionen. Wir können Daniel nun auf seine Situation und das Motiv ansprechen, uns rational oder mitfühlend äußern oder einfach versuchen, den Androiden zu erschießen. Wir reden mit Engelszungen auf den Geiselnehmer ein, verwickeln ihn in ein Gespräch und können so immer näher kommen, während unsere Chancen auf über 90 Prozent ansteigen. Der Dialog ist zudem toll geschrieben und vertont. Wenn Daniel mit tränenerstickter Stimme brüllt, dass er sich als Teil der Familie gesehen hat, ist seine Verzweiflung spürbar.

    Schließlich begehen wir einen Fehler. Statt einen Kompromiss zu suchen, versagen wir Daniel den Fluchtwagen und teilen ihm mit, dass es keinen Ausweg gibt. Daniel gerät in Panik und will sich mit dem Mädchen in den Tod werfen. Da wir nun aber näher bei ihm stehen, können wir nach einem bestandenen Quicktime-Event gerade noch das Mädchen zurückziehen, fallen dabei aber selbst vom Gebäude.

    Hoher Wiederspielwert

    Natürlich würde man als normaler Spieler diese Szene nicht mehrmals hintereinander probieren, sondern nur einmal, und dann mit den Konsequenzen leben. Und sich fragen, was man hätte besser machen können, was natürlich die Lust auf ein zweites Durchspielen deutlich steigert. Wie in Heavy Rain kann übrigens jeder spielbare Charakter sterben, das Spiel läuft dann ohne diesen Handlungsstrang weiter. Mit dem großen Unterschied, dass man bei Heavy Rain nur sterben konnte, wenn man ein Quicktime-Event vergeigt, während man bei Detroit die richtigen Entscheidungen treffen muss, um zu überleben. Eben Kopf statt Knopf.

    Eiskalt: 
Um seine Mission zu erfüllen, geht Connor auch über Leichen. Schließlich sind ihm menschliche Werte wie Moral und Mitleid fremd. Oder doch nicht? (PS4) Eiskalt: Um seine Mission zu erfüllen, geht Connor auch über Leichen. Schließlich sind ihm menschliche Werte wie Moral und Mitleid fremd. Oder doch nicht? (PS4) Quelle: Sony "Detroit bietet so viele Entscheidungsmöglichkeiten und Story-Verzweigungen wie kein Spiel zuvor", behauptet David Cage. "Jeder kann seine eigene Geschichte schreiben." Solche Ansagen stellten sich leider zu oft als heiße Luft heraus, als dass wir sie blind glauben würden. Aber David Cage gehört zu den wenigen Game Designern, denen wir ein solches Vorhaben zutrauen. Interessant ist auch, dass es in unseren Händen liegen soll, welche der spielbaren Figuren letztlich zum Helden der Geschichte avanciert.

    Unterstützung für Sonys im Oktober erscheinendes VR-Headset hat David Cage übrigens bei Detroit ausgeschlossen: "Ich denke nicht, dass man Spiele einfach so auf Virtual Reality portieren kann. Es braucht neue, perfekt auf VR zugeschnittene Konzepte." Das können wir so unterstreichen.

    Entwickler: Quantic Dream | Hersteller: Sony

    04:18
    Detroit: David Cage spricht in neuem Video über den E3-Trailer
  • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
    Von rageakadeingott
    Och nöööö...ich mag solche Art von Spiele nicht. Da werde ich mir denn mal ein LP auf YouTube zu ansehen.
    Von Masters1984
    Da wirst du dich verlesen haben, denn bei den Quantic Dream Spielen wird es keinen VR-Quatsch geben, sondern nur…
    Von LordVessex
    nicht wirklich... unter dem Bereich VR hab ich was Detroit angeht noch nichts gelesen oder gehört

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Killing Floor 2 Release: Killing Floor 2
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von rageakadeingott
        Och nöööö...ich mag solche Art von Spiele nicht. Da werde ich mir denn mal ein LP auf YouTube zu ansehen.
      • Von Masters1984
        Zitat von Hoernchen1234
        Stand in dem E3 Trailer nicht dass es mit PSVR spielbar ist? Oder wo hab ich das gesehn oder gelesen. :huh:
        Da wirst du dich verlesen haben, denn bei den Quantic Dream Spielen wird es keinen VR-Quatsch geben, sondern nur anständige Spiele.
      • Von LordVessex
        Zitat von Hoernchen1234
        Stand in dem E3 Trailer nicht dass es mit PSVR spielbar ist? Oder wo hab ich das gesehn oder gelesen. :huh:
        nicht wirklich... unter dem Bereich VR hab ich was Detroit angeht noch nichts gelesen oder gehört
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1207287
Detroit: Become Human
Detroit: Become Human Vorschau: Wann wird aus Maschine Mensch?
Kopf statt Knopf: David Cage schmeißt die Action über Bord und setzt in Detroit: Become Human voll auf schwierige Entscheidungen mit vielschichtigen Konsequenzen.
http://www.gamesaktuell.de/Detroit-Become-Human-Spiel-56278/Specials/Vorschau-1207287/
13.09.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/09/DETROIT_KARA_HD_1465873632-pc-games_b2teaser_169.jpg
detroit,sony,quantic dream,adventure
specials