Bernd Eichinger präsentiert einen tief beeindruckenden Film über das Ende des Nazi-Regimes, wie man es noch nie gesehen hat. Hauptdarsteller Bruno Ganz ging dafür an die Grenzen der Schauspielkunst und trug durch seine Leistung entscheidend dazu bei, dass "Der Untergang" für einen "Oscar" als bester ausländischer Film nominiert wurde. Die in fast jeder Hinsicht gelungene Premium Edition ist für DVD VISION ganz klar die DVD des Monats
Für anspruchsvollere DVD-Freunde und Sammler wird es zusätzlich eine Premium Edition im Digipak geben. Darin enthalten sind zwei DVDs. Disc 1 unterscheidet sich bezüglich Bild- und Tonqualität nicht von der Einzel-Variante, wartet aber zusätzlich mit einem ausführlichen und hörenswerten Regiekommentar Hirschbiegels auf, der auf die verschiedenen Aspekte der Dreharbeiten eingeht. Auf der Bonus-Scheibe geht es dann mit informativen Zusätzen weiter.
Bonus-Programm
Im Lieferumfang enthalten sind das sehenswerte Making of "Hitlers letzte Tage" (ca. 58 Min.), in dem das Bild um historische Fakten erweitert wird, eine Featu-rette mit der Autorin Melissa Müller, die über ihre Erfahrungen mit Hitlers Sekretärin Traudl Junge spricht (ca. 8 Min.), ein virtueller Rundgang durch den Bunker (ca. 30 Min.), zwölf kurze Interviews mit den Darstellern, Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Oliver Hirschbiegel (insgesamt ca. 47 Min.), Biografien der im Film dargestellten Personen und ihrer Darsteller, ein Blick hinter die Kulissen (30, mit Kommentar von Hirschbiegel), und eine B-Roll (18, mit Audiokommentar der Ausstatter), die näheren Aufschluss über die Dreharbeiten in St. Petersburg gibt.
Für die DVD-Kompression setzte Anbieter Highlight auf das bewährte HD2-Verfahren, das bereits bei den Discs zu Filmen wie "Equilibrium" oder "Mädchen Mädchen 2" Verwendung fand und eine brillante sowie gestochen scharfe Bildqualität ermöglicht. Vom Sound konnte sich DVD VISION direkt vor Ort in den Münchener GLS-Studios überzeugen. Der effektgeladene 5.1-Mix lässt es wahlweise in dts oder Dolby dermaßen krachen, dass man regelrecht in Deckung geht. Das Artilleriefeuer schlägt bassgewaltig ein, die Stimmung im Bunker wirkt gespenstisch.
