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  • DVD-Review - Der Pakt: The Covenant

    "Stirb langsam 2"-Regisseur Renny Harlin beschert uns eine männliche "Hexenclub"-Variante mit Horror-Schlagseite

    Krisensitzung der Söhne von Ipswich: Die gutaussehenden Jungs schweben in höchster Gefahr Krisensitzung der Söhne von Ipswich: Die gutaussehenden Jungs schweben in höchster Gefahr Sie sind die Erstgeborenen von vier alteingesessenen, wohlhabenden Familien und durch ein uraltes Geheimnis miteinander verbunden: Die vier Internatsschüler Caleb (Steven Strait), Pogue (Taylor Kitsch), Tyler (Chace Crawford) und Reid (Toby Hemingway) haben übersinnliche Kräfte, die mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres ihre Vollkommenheit finden werden.

    Bei Cliquenchef Caleb ist es bald soweit, jedoch ist auch er an die Nachteile seiner Macht gebunden. Setzt man diese nämlich zu häufig ein, altert der eigene Körper mit rasender Geschwindigkeit. So geschehen bei Calebs Vater (Stephen McHattie), der den verführerischen Fähigkeiten einst erlag und nun als gebrechlicher Greis sein Dasein fristet. Dennoch nimmt es das Teenager-Quartett mit der Zurückhaltung nicht sonderlich ernst. Da werden mit kleinen und großen Zaubertricks Mädels beeindruckt, die Cops an der Nase herumgeführt oder Nebenbuhler ausgestochen.

    Fauler Zauber

    Love Interest: Auf die hübsche Sarah (Laura Ramsey) hat nicht nur Caleb ein Auge geworfen Love Interest: Auf die hübsche Sarah (Laura Ramsey) hat nicht nur Caleb ein Auge geworfen Als einer ihrer Mitschüler tot in seinem Wagen aufgewunden wird, verdächtigen sich die vier Jungs zunächst gegenseitig. Schnell jedoch deuten alle Indizien auf den neuen Studenten Chase Collins (Sebastian Stan), dessen Ausweis auf dem Rücksitz lag. Caleb und Pogue recherchieren und finden heraus, dass Chase der Nachfahre einer weiteren, fünften Familie mit übersinnlichen Fähigkeiten ist. Diese wurde jedoch im späten 16. Jahrhundert von den anderen vier Sippen wegen ihrer unersättlichen Machtgier verbannt. Schnell wird deutlich, dass es Chase auf Calebs bald vollendete Kräfte und das Leben seiner Freunde abgesehen hat ...

    Wie der Filmemacher Renny Harlin im Bonusmaterial der DVD beteuert, setzte man für "Der Pakt" bewusst auf unbekannte Jungdarsteller. Hauptdarsteller Steven Strait ist dennoch kein unbeschriebenes Blatt mehr. Nach sieben Jahren auf den Theaterbühnen des Big Apple gab er 2005 in der Disney-Action-Komödie "Sky High: Diese Highschool hebt ab" sein Leinwand-Debüt. Noch im gleichen Jahr war er bereits in seiner ersten Hauptrolle zu sehen -- und zwar im Musikerdrama "Newcomer: Tausche Ruhm gegen Ehre" an der Seite von Pop-Sternchen Ashlee Simpson (Test in DVD VISION 04/07).

    Krawallprofi

    "Aufstieg" mit 18: Caleb (Steven Strait) "Aufstieg" mit 18: Caleb (Steven Strait) Der in Finnland unter dem Namen Lauri Mauritz Harjola geborene Renny Harlin landete mit dem zweiten Teil der "Stirb langsam"-Reihe seinen ersten großen Hit. Darauf folgten die Kultkomödie "Ford Fairlane: Rock ’n’ Roll Detective" und zahlreiche Actioner wie "Die Piratenbraut", "Tödliche Weihnachten" und "Deep Blue Sea".

    Im Audiokommentar der DVD geht Harlin sehr szenenspezifisch zu Werke und spricht unter anderem über Story und Locations und verrät, wie er unzählige Statisten in einer eiskalten Nacht beim Dreh der Eröffnungssequenz zu Höchstleistungen anspornte. Auch im Making of ist er neben weiteren Crew-Mitgliedern und natürlich den Darstellern mit einigen Kommentaren vertreten. Die Themenschwerpunkte: die junge Darstellerriege und ihre Charaktere, die Kameraführung, die Sets, die visuellen Effekte, die Stunts sowie die Arbeit im Team.

    Fazit
    Film-Check: Das Rennfahrer-Märchen "Driven" sowie der Horror-Aufguss "Exorzist: Der Anfang" deuteten bereits darauf hin, dass Renny Harlins Glanzzeiten vorbei sind. Diese Annahme wird mit "Der Pakt" leider bestätigt, wobei die größten Schwächen dieses "Stil über Substanz"-Machwerks gar nicht Harlin selbst, sondern Drehbuchautor J.S. Cardone zuzuschreiben sind. Seine Geschichte ist banal, vorhersehbar und von Logiklöchern durchzogen.
    Die Inszenierung des Streifens ist mit ihren einfallsreichen Kameraeinstellungen, teils ordentlich geratenen Effekten und einer bedrohlichen Grundstimmung durchaus akzeptabel. Typisches Film-Fast-Food für Zwischendurch. DVD-Fazit: Beim Ton wurde ebenso viel Potenzial verschenkt wie bei der erfolgversprechenden Grundidee des Films. Das Bild ist gut, das Bonusmaterial hingegen mager. Das Making of deckt aber alle Fragen zur Produktion ab.
  • Der Pakt - The Covenant
    Der Pakt - The Covenant
    Regie
    Renny Harlin
    Verkaufstart
    22.05.2007

    Aktuelles zu Der Pakt - The Covenant

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Der Pakt - The Covenant
DVD-Review - Der Pakt: The Covenant
"Stirb langsam 2"-Regisseur Renny Harlin beschert uns eine männliche "Hexenclub"-Variante mit Horror-Schlagseite
http://www.gamesaktuell.de/Der-Pakt-The-Covenant-DVD-168842/Tests/DVD-Review-Der-Pakt-The-Covenant-725705/
19.06.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/05/der_pakt_01.jpg
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