Mit Angmar lassen wir die Eiszeit über Mittelerde hereinbrechen, lang bevor Frodo gen Mordor stakst.
Wo erobert wird, da fallen natürlich Festungen. Mit dem Hexenkönig erobern wir die Landstriche Arthedain, Cardoland und Rhudaur.
Bloß weil Herr der Ringe draufsteht, ist noch lange nicht Herr der Ringe drin: Das erste Addon zu Schlacht um Mittelerde 2 spielt nämlich über 2.000 Jahre vor dem Ringkrieg. Wir unterjochen als Hexenkönig zusammen mit der neuen Fraktion Angmar das nördliche Königreich.
Angmar spielt sich wie eine Mischung aus Elben und Zwergen -- träge im Aufbau, dann aber extrem schlagkräftig. Außerdem stehen hinter den bulligen neuen Schneetrollen treffsichere Bogenschützen. Sowohl Zaubersprüche als auch die Basisverteidigung bauen auf Frost, wir können Feinde festfrieren oder Gebäude lahm legen.
Übertrieben
Wie bei den Elben sind die Bogenschützen der neuen Angmar-Fraktion sehr stark. Trolle in den vordersten Reihen sichern das Überleben.
Die Kampagne kann nicht mit den Feldzügen des Hauptprogramms mithalten. Statt kreative Einsätze zu bewältigen, schlagen Sie sich oftmals mit einer feindlichen Übermacht herum, durch die Sie sich mühsam kämpfen müssen. Einige Missionen wirken künstlich gestreckt. Außerdem sind die Massenschlachten nach wie vor nicht immer zu kontrollieren, an den Problemen mit KI und Wegfindung hat sich auch nichts getan.
Neuer Anstrich
Aufgepeppt haben die Entwickler den Strategiemodus. Hier fangen Sie nicht mehr in jeder Mission mit neuen Truppen an, sondern dürfen bestehende übernehmen. Die kosten Unterhalt, Sie sollten sich also überlegen, wer mitkommt. Durch neue Einheiten für alle Völker fällt das besonders schwer. Die Elben bekommen etwa neue berittene Bogenschützen, auf Seiten Mordors fegt ein Schwarzer Reiter über das Schlachtfeld.
