Demon's Souls wird eure Zockerseele so schnell nicht mehr loslassen und sie in eine höllische Spirale aus Erfolgen und jeder Menge Niederlagen reißen!
Demon's Souls: Du bist tot! Mal wieder ...
In Boletaria ist der Tod allgegenwärtig. Eine kurze Unaufmerksamkeit und euer Held haucht die Seele aus. Doch verzagt nicht – nach dem Tod kommt ihr in den sogenannten Nexus. Dort wählt ihr aus, welchen Ort ihr als Nächstes besuchen wollt. Oder ihr investiert eure erbeuteten Seelen in neue Waffen und repariert eure Rüstung. Nervig: Versucht ihr euch
Quelle: vgz
abermals an einem Level, startet ihr wieder ganz von Anfang an. Immerhin könnt ihr die Seelen, die ihr beim Tod verloren habt, wieder an der Stelle aufsammeln, an der ihr zuvor das Zeitliche gesegnet habt.
Spielt ihr Demon’s Souls online, trefft ihr auf geisterhafte Schemen anderer Spieler, die ebenfalls ihr Glück beim Dämonenkampf versuchen. Habt ihr ein Geheimnis gefunden und wollt ihr Zocker-Kollegen darauf aufmerksam machen, schreibt ihr euren Hinweis mit magischer Schrift auf den Boden. Und trefft ihr auf Blutlachen, könnt ihr euch die letzten Momente im Leben des verstorbenen Helden ansehen. Eine Voice-Chat-Funktion oder die Möglichkeit, Freunde in das Spiel einzuladen, gibt es nicht. Dafür könnt ihr die Geister
Quelle: play3
anderer Spieler beschwören, die euch dann im Koop-Modus helfen. Das ist sehr hilfreich, denn Demon’s Souls ist ein schweres Spiel. Schon im ersten Level dürften sich einige Zocker erst einmal die Zähne ausbeißen. Die Steuerung erfordert Einarbeitungszeit, die Menüs sind unübersichtlich.
Trotzdem entwickelt die Dämonenjagd ein großes Suchtpotenzial – denn der Großteil der Bildschirmtode ist der eigenen Unachtsamkeit zuzuschreiben. Grafik und Sound von Demon’s Souls sind sehr atmosphärisch. Casual-Spieler und frustempfindliche Naturen sollten sich die Anschaffung also gut überlegen. In Deutschland erscheint Demon’s Souls als Black Phantom Edition. Beim Kauf erhaltet ihr dann Artbook, Soundtrack-CD und Spieleberater zusätzlich.
