Kaum hat Death Jr. seinen Stubenarrest abgesessen, da tritt er schon ins nächste Fettnäpfchen.
Schockgefrostet: Dieses übergroße Ungetüm wurde Opfer von Pandoras selbst gebautem Eisballermann. Ihre Strumpfhose und das hässlich geschminkte Gesicht hätten das Biest aber auch so vertrieben.
Beim Durchforsten des Morgenwalds finden Death Jr. und seine Freundin Pandora einen Kokon, von dem sie allerdings besser die Finger gelassen hätten. In dem Teil wohnt nämlich eine Frau, die ganz ungeduldig auf ihre Verwandlung zum fiesesten Weib aller Zeiten wartet. Zwar schlüpft die Zicke viel zu früh, doch das macht sie noch fieser, was die Kinder sofort zu spüren bekommen. Sie erweckt Spielzeug, Untote und Pflanzen zum Leben und hetzt sie den beiden auf den Hals. Nebenbei nimmt sie noch Gevatter Tod höchstpersönlich gefangen.
Kam die Gothic-Göre Pandora im ersten Teil nur zu Filmehren, dürfen Sie sie im zweiten Teil nun selbst steuern. Bevor das Hüpf-Abenteuer beginnt, entscheiden Sie sich für eines der beiden Kinder. Da die Handlungsstränge der Charaktere identisch sind, hat Ihre Wahl lediglich Einfluss auf Ihre Pixelhaut und Ihre Waffen.
Für den Nahkampf ist DJ mit einer Sense und Pandora mit einer Peitsche ausgestattet, die Sie mit dem Quadrat-Button schwingen. Gegner in der Ferne werden mit dem Zwillingsrevolver (DJ) und dem Maschinengewehr (Pandora) umgeballert.
Die Suchmeister
Lecker Gebäck: In der Waffelfabrik treibt sich komisches, bissiges Robo-Gesindel rum.
Reichen Ihnen die zwei Todbringer nicht aus, bauen Sie sich einfach neue. Dazu benötigen Sie aber bestimmte Utensilien, die Sie erst finden müssen. Für eine Schrotflinte beispielsweise brauchen Sie einen Motorrad-Auspuff, einen Akkubohrer und eine Radkappe. Haben Sie alle Teile zusammengeklaubt, begeben Sie sich zu einem der Labortische, die überall he-rumstehen, und lassen die siamesischen Zwillinge Smith und Weston für kleines Geld die Wumme anfertigen. Bezahlt wird übrigens mit Energiesteinchen, die Sie sich mit Töten verdienen.
Ich mach dich alle: Riesenroboter Billy versucht, DJ mit seinem Maschinengewehrarm zu plätten.
Da die Gegenstände meist auf Ihrem Weg liegen, füllt sich Ihre Waffenkammer recht flott. Auch die Feinde machen Ihnen nicht wirklich Probleme. Eigentlich sind es nur die Sprungpassagen in den späteren Abschnitten, die Ihnen einiges abverlangen.
Schuld daran ist aber nicht das Leveldesign, sondern die Steuerung. Diese ist zwar recht gut gelungen, ein wenig genauer hätte sie aber durchaus ausfallen dürfen. Gleiches gilt für die Kamera und die Kollisionsabfrage. Stellenweise bekommen die Digi-Sprösslinge Kanten erst beim zweiten Versuch zu packen.
