Dead to Rights - Retribution: Test des blutigen Unterwelt-Action-Spiels

Test Alexander Wenzel

Wir haben in der Unterwelt gehörig aufgeräumt und den vermeintlichen Max-Payne-Klon für Xbox 360 und PS3 ausführlich getestet.

Dead to Rights - Retribution: Test des blutigen Unterwelt-Action-Spiels Im Dead to Rights Retribution-Test haben wir der Unterwelt mal ordentlich auf die Finger geklopft. Was vom digitalen Gesindel dann noch übrig blieb, ging an unseren Reißwolf.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen? Ganz große Fehlannahme! Denn wenn hier einer der Kumpel von Reißwolf Shadow ist, dann höchstens Polizist Jack Slate. Und der ist in Gangster-Kreisen zwar als der brutale Arm des Gesetzes bekannt, aber sicher nicht berühmt für seine Menschlichkeit. Jack hat auch allen Grund angefressen zu sein: Nachdem er zu Beginn von Dead to Rights Retribution ein Hochhaus in bester Bruce Willis-Manier von Terroristen gesäubert hat, kommt sein hünenhafter Vater bei den weiteren Ermittlungen ums Leben. „Doof“ findet Jack natürlich und beschert den Strippenziehern daraufhin ein paar echte Hundstage: Denn sein Kläffer Shadow beweist, dass bellende Hunde durchaus zubeißen! Fest, tief und mit Vorliebe dahin, wo es RICHTIG weh tut, meine Herren. Nachdem wir im Test jetzt knapp acht Stunden kontinuierlich rot gesehen haben, ist uns klar geworden, warum der Namco-Titel hierzulande schlechte Karten bei der USK haben wird: Dieser Shooter ist wirklich hundsgemein!

Dead to Rights: Retribution - Schlagfertig Dead to Rights - Retribution: Test des blutigen Unterwelt-Action-Spiels

Während des blutigen Rachefeldzugs schlüpfen wir abwechselnd in die Rollen von Herrchen Jack und dessen Vierbeiner Shadow - als Fans abgefahrener Rollenspiele finden wir das super! Mr. Slates Part vermischt dabei klassisch-bleihaltige Shooter-Action mit schnellen Faustkämpfen. Geht einmal die Munition zur Neige – was schnell der Fall sein kann – ist es meist effektiver einen Sturm von Kopfnüssen nieder hageln zu lassen, als ungelenk aus der Hüfte zu schießen und somit weitere blaue Bohnen zu verschwenden. Das eigentliche Nahkampfsystem ist denkbar simpel: Harter Schlag in Kombination mit schnellem Schlag ergibt einen deckungsbrechenden Schwinger – logisch! Umtanzt man seinen Sparring-Partner bei der Fleischklopferei noch geschickt, ist es schnell an der Zeit für einen Takedown: Erscheint die Einblendung können wir einen von Jacks zahlreichen, automatischen Finishing-Moves einleiten. Je nach Waffe unterscheidet sich die Animationen zwar, trotzdem haben aber alle eines gemein: Der Brutalitäts-Grad ist irgendwo zwischen „sehr hoch“ und „OMG! WTF?!“ angesiedelt.

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