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Dead Space 2 (PS3)

Release:
27.10.2011
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Dead Space 2: Der Multiplayer-Modus im Nach-Test - genauso gut wie die Einzelspieler-Variante?

26.01.2011 18:01 Uhr
|
Neu
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Dead Space 2 erntet internationale Spitzenwertungen und auch wir sind vom besten Horrorspiel seit langem begeistert. Kann der Multiplayer-Modus an diesen Erfolg anknüpfen?

Der klassische Zombie hat in den letzten zehn Jahren zwei bedeutende Evolutionssprünge erlebt: Auf der Kinoleinwand mutierte er zunächst vom schlurfenden Asthmatiker zum partiell verwesenden Hürdenläufer. Auf Konsole und PC folgte dann Stufe Zwei – die Zugabe von Hirnschmalz. Dies war aller spätestens der Fall, als Valve mit dem Titel Left 4 Dead an den Start ging. Einem Online-Shooter in dem Spieler auch endlich mal für die Rechte der Superzombies einstehen durften. In eine ganz ähnliche Kerbe schlägt nun Entwickler Visceral Games mit dem Mehrspielermodus zu Dead Space 2.

Qual nach Wahl

Auch hier darf man vier Monster-Klassen verkörpern und auf Seiten der Menschen für unnötige Amputationen sorgen – wenn auch aus der Schulterperspektive. Im Gegensatz zum Valve-Shooter bleibt die Wahl des jeweiligen Zombies (hier als Nekromorphs bezeichnet) aber in der Hand des Spielers und ist keine reine Zufallsangelegenheit. Das Prinzip ist einfach: Je länger ihr in der Respawn-Phase abwartet, desto stärkere Klassen der Nekromorphs stehen zur Verfügung. Anfangs darf der Spieler nur als Vertreter des Packs Necromorph oder Marine - eure Entscheidung! Necromorph oder Marine - eure Entscheidung! schnetzeln – rasende Kinder-Zombies, welche meterweit springen, aber bereits bei wenigen Treffern zusammenklappen. Ein paar Sekunden länger gewartet und ihr könnt schon als Lurker an Wänden herum wuseln und mit euren Qualitäten als Fernkämpfer angeben – vorausgesetzt ihr kommt mit einer äußerst schwammigen Kollisionsabfrage klar. Die letzten beiden Klassen – Puker und Spitter – sind ganz groß im anerkannten Männersport "Weit-Spucken": Während der Puker Menschen bei Treffern verlangsamt, zerreißt der weibliche Spitter die Unglückseeligen zusätzlich noch mit seine Klauen. Das Hauptziel der Nekropmorphs lautet im Grunde jedoch nur " aufhalten und verspachteln". Weswegen die taktische Tiefe nur auf Kämpfe beschränkt bleibt und es keine übergeordneten Aufträge zu erfüllen gibt.

Wenig gute Karten

Aufseiten der Menschen sieht das Ganze ein wenig anders aus: Jede der fünf Karten bietet einen zeitabhängigen Auftrag. In "Escape" müssen die Soldaten zum Beispiel vom Raumschiff Ishimura fliehen. Bevor die Rettungskapseln jedoch starten können, muss zunächst der Weg zur Brücke freigespielt werden. Indem die Menschen sich nun gegenseitig Deckung geben um bestimmte Terminals zu aktivieren, werden neue Kartenabschnitt geöffnet um zur Steuerzentrale vorstoßen zu können. Gar nicht so einfach, denn Nekromorph-Spieler bekommen nicht nur hin- und wieder Unterstützung durch KI-Kollegen, sondern dürfen sich ihr Spawn-Punkte auch selbst aussuchen und somit die vier Homo Sapiens schnell und effektiv einkreisen. Am Ende wiederholen sich die Aufträge der humanoiden Partei aber viel zu schnell, da fünf Karten ganz einfach zu wenig sind. Und optische Abwechslung ist mit dem Mangel an virtuellen Spielplätzen ebenfalls recht wenig geboten. Einziger Langzeit-Motivationsfaktor bleibt daher das Freispielen bereits bekannter Features: Denn befindet ihr euch noch auf Level-Rang eins von 60, befindet sich nur das Maschinengewehr-ähnliche Pulse Rifle und der niedliche Plasma-Cutter in eurem Inventar – erst mit höheren Rängen werden die aus der Kampagne bereits bekannten Waffen freigeschaltet.

GamesAktuell.de-
Spielspaß-Wertung:
6,5 /10
Leserwertung
(2 Votes):
99 %
Fazit
Als reiner Zeitvertreib für zwischendurch ist der Dead-Space-2-Mehrspieler-Modus ideal! Wer allerdings auf lange Zeit einen fordernden und abwechslungsreichen Online-Spaß sucht, wird bald feststellen, dass zu wenig Karten und Spielvarianten feilgeboten werden – DLCs könnten das (hoffentlich kostenlos) richten.
beliebige Wahl bei der Monster-Klasse
zu wenig Mehrspieler-Karten und-Modi
viele freispielbare Extras
teil träge Kollisions-Abfrage bei Sprüngen
mehrstufige Teamaufgaben
bekannte Waffen werden spät freigespielt
Alexander Wenzel
Gast

26.01.2011 18:01 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
07.04.2012 16:45 Uhr
Der MP Modus ist nicht wirklich der Hit. Wenn du einen Nekromorph spielst, bist im Alleingang ziemlich arm dran, weil du sehr schnell stirbst (vorallem durch die Stase Pack Attacke). Lustiger ist das ganze dann wenn mehrere Nekromorphs auf einen Menschen losgehen  An sich eine sehr nette Idee, aber daran sollte wirklich noch enorm gearbeitet werden!
Mitglied
Bewertung: 0
06.02.2011 13:35 Uhr
Na grade Prickelnd hört sich der Multiplayer Modus ja nicht gerade an.
Wohl eher was für Zwischendurch wie es auch schon bei Assassins Creed 2:
Brotherhood der Fall wa.
Bei solchen Games wirken die Multi Player Modi immer so Aufgesetzt, werde mir aber trotzdem mal ein Bild von dem Modus machen:D
Mitglied
Bewertung: 0
30.01.2011 17:33 Uhr
Hierbei schließe ich meinen Kollegen an. Der MP verspricht mit Sicherheit viel Spaß, dennoch steht der SP im Vordergrund, den man auch gerne 2 bis 4 mal durchspielt.