Dead Space 2: Der Multiplayer-Modus im Nach-Test - genauso gut wie die Einzelspieler-Variante?
Der klassische Zombie hat in den letzten zehn Jahren zwei bedeutende Evolutionssprünge erlebt: Auf der Kinoleinwand mutierte er zunächst vom schlurfenden Asthmatiker zum partiell verwesenden Hürdenläufer. Auf Konsole und PC folgte dann Stufe Zwei – die Zugabe von Hirnschmalz. Dies war aller spätestens der Fall, als Valve mit dem Titel Left 4 Dead an den Start ging. Einem Online-Shooter in dem Spieler auch endlich mal für die Rechte der Superzombies einstehen durften. In eine ganz ähnliche Kerbe schlägt nun Entwickler Visceral Games mit dem Mehrspielermodus zu Dead Space 2.
Qual nach Wahl
Auch hier darf man vier Monster-Klassen verkörpern und auf Seiten der Menschen für unnötige Amputationen sorgen – wenn auch aus der Schulterperspektive. Im Gegensatz zum Valve-Shooter bleibt die Wahl des jeweiligen Zombies (hier als Nekromorphs bezeichnet) aber in der Hand des Spielers und ist keine reine Zufallsangelegenheit. Das Prinzip ist einfach: Je länger ihr in der Respawn-Phase abwartet, desto stärkere Klassen der Nekromorphs stehen zur Verfügung. Anfangs darf der Spieler nur als Vertreter des Packs
Necromorph oder Marine - eure Entscheidung!
schnetzeln – rasende Kinder-Zombies, welche meterweit springen, aber bereits bei wenigen Treffern zusammenklappen. Ein paar Sekunden länger gewartet und ihr könnt schon als Lurker an Wänden herum wuseln und mit euren Qualitäten als Fernkämpfer angeben – vorausgesetzt ihr kommt mit einer äußerst schwammigen Kollisionsabfrage klar. Die letzten beiden Klassen – Puker und Spitter – sind ganz groß im anerkannten Männersport "Weit-Spucken": Während der Puker Menschen bei Treffern verlangsamt, zerreißt der weibliche Spitter die Unglückseeligen zusätzlich noch mit seine Klauen. Das Hauptziel der Nekropmorphs lautet im Grunde jedoch nur " aufhalten und verspachteln". Weswegen die taktische Tiefe nur auf Kämpfe beschränkt bleibt und es keine übergeordneten Aufträge zu erfüllen gibt.
Wenig gute Karten
Aufseiten der Menschen sieht das Ganze ein wenig anders aus: Jede der fünf Karten bietet einen zeitabhängigen Auftrag. In "Escape" müssen die Soldaten zum Beispiel vom Raumschiff Ishimura fliehen. Bevor die Rettungskapseln jedoch starten können, muss zunächst der Weg zur Brücke freigespielt werden. Indem die Menschen sich nun gegenseitig Deckung geben um bestimmte Terminals zu aktivieren, werden neue Kartenabschnitt geöffnet um zur Steuerzentrale vorstoßen zu können. Gar nicht so einfach, denn Nekromorph-Spieler bekommen nicht nur hin- und wieder Unterstützung durch KI-Kollegen, sondern dürfen sich ihr Spawn-Punkte auch selbst aussuchen und somit die vier Homo Sapiens schnell und effektiv einkreisen. Am Ende wiederholen sich die Aufträge der humanoiden Partei aber viel zu schnell, da fünf Karten ganz einfach zu wenig sind. Und optische Abwechslung ist mit dem Mangel an virtuellen Spielplätzen ebenfalls recht wenig geboten. Einziger Langzeit-Motivationsfaktor bleibt daher das Freispielen bereits bekannter Features: Denn befindet ihr euch noch auf Level-Rang eins von 60, befindet sich nur das Maschinengewehr-ähnliche Pulse Rifle und der niedliche Plasma-Cutter in eurem Inventar – erst mit höheren Rängen werden die aus der Kampagne bereits bekannten Waffen freigeschaltet.
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Wohl eher was für Zwischendurch wie es auch schon bei Assassins Creed 2:
Brotherhood der Fall wa.
Bei solchen Games wirken die Multi Player Modi immer so Aufgesetzt, werde mir aber trotzdem mal ein Bild von dem Modus machen:D