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  • Darkstar One

    Wer hätte das gedacht: Fernab von Rollenspielen (Sacred) und Wirtschaftssimulationen (Port Royale 2) bastelt Ascaron an einem imposanten Weltraumspiel. Darkstar One könnte dabei Freelancer & Co. locker übertrumpfen!

    Beinharte Dogfights mit cleveren Raumschiffpiloten, eine verzwickte Handlung und geschickt eingesetzte Rollenspielelemente: So soll Darkstar One werden, das Weltraumspiel von Ascaron. Was auf den allerersten Blick wie ein Freelancer-Verschnitt aussieht, ist viel mehr. Denn die Ascaron-Entwickler haben nicht nur das ambitionierte Projekt von Digital Anvil gespielt, sondern auch gehört, was die Freelancer-Spieler zu bekritteln hatten.

    Ein Schiff für alle Fälle

    Konsequenz: Darkstar One wirft überflüssigen Schnickschnack über Bord und konzentriert sich aufs Wesentliche. Dutzende Raumschiffe, die der Spieler steuern kann, wird es nicht geben. Genau einen Kampfgleiter bietet Ihnen Ascaron an, doch der hat es in sich. Ähnlich einem Rollenspiel bauen Sie die Fähigkeiten des schmucken Flitzers nach und nach aus. Und wie in einem Rollenspiel wird nicht einfach nur alles besser, sondern anders. Beispiel: Mit einem ausgefeilteren Satz Flügel lenkt sich Ihr Schiff viel leichter, ist somit wendiger als die meisten Gegner. Aber auch schwächer bewaffnet, als wenn Sie stattdessen automatische Geschütztürme an der Unterseite platziert hätten.

    Klarer Vorteil ist, dass jeder Spieler so sein Gefährt passend zur eigenen Spielweise aufrüsten kann. Wie in einem Rollenspiel. Ähnlich bekannt kommen uns spezielle Waffen vor, die an Zaubersprüche erinnern. Damit können Sie einen Gegner verlangsam oder komplett einfrieren. Das ist auch dringend nötig, denn die geplanten sechs, teilweise feindlichen Fraktionen beherrschen jeweils unterschiedliche Kampfstile. Das soll zum einen die entsprechenden Völker charakterisieren, zum anderen für dauerhafte Abwechslung in den Dogfights sorgen. Darum greifen die einen am liebsten frontal mit einem Raketenhagel an, andere können dagegen plötzlich einen Satz zur Seite machen und so Ihren Geschossen ausweichen.

    Shooter im Weltall

    Darkstar One soll keine Raumflug-Simulation werden, sondern ein flottes Actionspiel mit Tiefgang. Also ist die Steuerung den beliebten Shooter-Standards angepasst: Die linke Hand ruht auf dem Keyboard, steuert mit A und D nach links und rechts. W und S sorgen für Nachbrenner-Schub oder Bremsdüsen, um Gegner geschickt auszumanövrieren. Mit dem Mausrad regeln Sie zusätzlich die Geschwindigkeit, ähnlich Sam Fishers Lauftempo in Splinter Cell. Die Maus steuert außerdem die Flugrichtung Ihres Raumschiffs und das Fadenkreuz der Waffensysteme, so wie in Freelancer.

    Action, Handel, Handlung

    In der großzügig dimensionierten Galaxie ist es unvermeidlich, sich Freunde und Feinde zu machen. Die packt Ascaron allerdings nicht in feste Schubladen, sondern eher in Interessensgruppen. Diese Interessen beeinflussen Sie, indem Sie zum Beispiel in einem Sternensystem Händlerkonvois überfallen. Klar, dass deren Volk Sie wenig leiden kann.

    So kann es passieren, dass Sie sich gerade mit einem Handlungs-relevanten Gegner anlegen und während des Kampfes in den Sensorradius der übellaunigen Polizei geraten. Schon haben Sie es gleich mit einer Übermacht zu tun. Andersrum können Sie Gegner zu wohlgesinnten Kameraden locken, die Ihnen helfen -- vorausgesetzt, Ihr Opfer ist nicht neutral eingestellt. Dieses System funktionierte bereits in der Alpha-Version, die uns Daniel Dumont und Sebastian Neuhaus vorführten.

    Ohne Story kein episches Weltraumspiel. In der Rolle von Kayron Jarvis wollen wir den Mord am Vater aufklären, der uns sein Schiff Darkstar One hinterlassen hat. Dieses ganz spezielle Vehikel birgt ein Geheimnis, das wir im Verlauf der Handlung ebenso lüften wie andere Mysterien, die hinter einer galaxisweiten Bedrohung stecken. Durch die Story wird uns auch der Weg zu immer weiter entfernten Völkern geebnet, so dass wir wie in World of WarCraft nach und nach die Spielwelt erkunden.

    Die Geschichte erzählen rund 50 Minuten aufwändig gerenderte Zwischensequenzen, die vor allem Wert auf glaubwürdige Mimik der Personen legen. Wer sich von den Story-Missionen erholen will, der bereist einfach die schon bekannten Welten, holt sich dort kleine Nebenquests, wildert unter Handelskonvois oder wird selbst zum Händler -- dank dynamischem Preissystem à la Port Royale 2 ein verlockender Gedanke. Da die Darkstar One ja alles andere als ein Frachtschiff ist, hat Ascaron kleine Drohnen erfunden, die für Sie Transporter ins Schlepptau nehmen. Ihr schwerfälliger Konvoi ist natürlich für Piraten ein gefundenes Fressen ...

    Gefechte im Canyon

    Grafisch setzt Ascaron vor allem auf Abwechslung. So erhält jedes Sternenreich einen zum Charakter passenden Look, vor allem aber wird es neben reinen Weltraumgefechten auch Balleraction auf Planeten geben. So flogen wir mit Sebastian Neuhaus durch einen schwer bewachten Canyon und mussten Raketentürme zerstören. Laut Daniel Dumont sollen auch Missionen in Descent-ähnliche Tunnelsystem und riesige Städte führen. Auch ein Grabenflug ähnlich dem Finale aus Star Wars -- Episode 4 ist in Planung. Dagegen bleibt ein Mehrspielermodus ungewiss, zumindest als Teil des Hauptprogramms. Möglicherweise wird er als Patch oder Addon nachgeliefert. »Wir wollen lieber die Handlung so intensiv wie möglich machen«, erklärt Daniel Dumont. Gut so.

    Florian Stangl

  • Darkstar One
    Darkstar One
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ascaron Entertainment GmbH (DE)
    Release
    28.02.2010
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01.09.2005
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