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  • Darkstar One

    Wenn im Mai die Galaxis bebt, könnte der deutsche Entwickler Ascaron daran Schuld sein: Darkstar One verspricht der feuchte Traum aller Weltraum-Actionjünger zu werden.

    Der Weltraum. Unendliche Action. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Darkstar One. Vergessen Sie langweiliges Trödeln durchs All, unnötig komplizierte Bedienung, und eine Navigation, die nur ausgebildete Fluglotsen beherrschen. Darkstar One räumt auf mit dem Vorurteil, dass Weltraumspiele mit Tiefgang nur was für Profis sind. Stattdessen setzt es auf Zugänglichkeit. Wie eine Mixtur aus Elite und Wing Commander. Ascaron hat uns endlich eine spielbare Version in die Redaktion gebeamt.

    Jeder nur ein Raumschiff

    In Darkstar One steuern wir die gesamte Zeit über nur das gleichnamige Raumschiff. Macht aber nichts, denn das anfangs schwachbrüstige Gleiterchen mutiert mit fortschreitender Spieldauer zu einem mächtigen Kampfschiff. Bis dahin ist es ein weiter Weg, den wir auf abwechslungsreiche Art und Weise meistern können.

    Da ist einmal die rund 20 Spielstunden (Entwicklerangabe) anhaltende Geschichte um den Raumpiloten Kayron Jarvis. Dann ziehen wir nach Herzenslust durchs All, erledigen Nebenmissionen und treiben Handel. Oder suchen nach Rohstoffen, Artefakten und Credits, der Währung in Darkstar One. Die brauchen wir, um uns starke Waffen und Erweiterungen für unser Schiff zu leisten.

    Führerschein bestanden

    Im Gegensatz zu komplizierten Weltraumspielen der Sorte X3 mit versteckten Schiffsmenüs ist die Bedienung von Darkstar One kinderleicht. Die Flugrichtung geben wir entweder mit Maus oder Joystick vor. Mit WASD fliegen wir seitwärts und aktivieren Nachbrenner und Rückwärtsschub. Klingt nicht nur nach Ego-Shooter, sondern fühlt sich auch exakt so an. Daneben dienen das Mausrad oder der Coolie-Hat als Schubkontrolle. Mit Y und C rollen wir bei Bedarf seitwärts. Nach wenigen Minuten rasen auch Planetenratten routiniert wie Fliegerass Starbuck in Kampfstern Galactica durchs Sternenmeer.

    Die weiteren Schiffsfunktionen erreichen wir entweder per Tastendruck oder mit der Maus: Bei gedrückt gehaltener Leertaste verwandelt sich das Fadenkreuz in einen Zeiger, mit dem wir direkt auf einzelne Cockpit-Kontrollen klicken können. Das dauert aber in der Regel besonders in Kämpfen zu lange, daher prägen wir uns schnell die restlichen Tasten ein. Aber keine Sorge: Die meiste Zeit über brauchen Sie nur wenige Funktionen, und die lernen Sie mit Lichtgeschwindigkeit. Für die Verkaufsversion verspricht Entwickler Daniel Dumont auf alle Fälle ein interaktives Tutorial.

    Station machen

    Der riesige Weltraum in Darkstar One ist in Cluster gegliedert. Die teilen sich wiederum in unterschiedliche Sonnensysteme auf. In jedem System gibt's mindestens eine Handelsstation. Dazu kommen Planeten, Monde, Asteroiden. Gerade im Bereich um die intergalaktischen Feilbietzentren sind wir nie allein: Fremde Schiffe docken an, Polizeigleiter scannen uns nach illegaler Ware, Piraten verstecken sich in Asteroidenfeldern und greifen mitunter fremde Frachter oder uns direkt an. Die Stationen selbst sind die Schaltzentralen des Spiels. Hier kaufen und verkaufen wir Handelsgüter, verpassen unserem Schiff die nötigen Upgrades oder besuchen die örtliche Bar. Dort schlürfen wir nicht etwa pangalaktische Donnergurgler*. Sondern erhalten Haupt- und Nebenaufträge.

    Haupteinsätze bringen uns in der Geschichte ein Stück weiter. Die Nebenmissionen sind vielfältig: Mal müssen wir einen bestimmten Konvoi beschützen. Dann wieder eine Ware von A nach B schmuggeln, Sabotage begehen oder Piraten eliminieren.

    Containerware

    In einer Story-Mission in unserer Beta müssen wir uns mit einem Schmuggler treffen und illegales Gut in ein benachbartes System befördern. Hier gibt's die erste Überraschung: Ware wird in Darkstar One nicht etwa im Frachtraum transportiert. Sondern in schwach gepanzerten Containern. Eine Drohne dockt die per Tastendruck an die Darkstar One an. Fortan kleben die verpackten Güter wie eine Klette an uns. Der Nachteil: Mit den wertvollen Anhängseln ist unser Schiff so agil wie ein Schwerlasttransport im Schneesturm. Sobald es zum Kampf kommt, etwa mit Piraten oder feindlichen Fraktionen, dürfen wir die Container erfreulicherweise jederzeit ausklinken und später wieder einsammeln. Es sei denn, eine verirrte Rakete trifft versehentlich das Behältnis ...

    Reise, Reise

    Auf der galaktischen Übersichtskarte wählen wir das nächstgelegene Zielsystem aus und springen mit Hilfe von Sprungtoren in den Hyperraum. Damit überbrücken wir große Entfernungen, ohne stundenlang durchs All kurven zu müssen.

    Natürlich sind Reichweite und Anzahl bekannter Systeme zu Beginn stark eingeschränkt. Im Verlauf der Geschichte erweitert sich die Karte nach und nach. Später rüsten wir unser Schiff gegen Bargeld so aus, dass auch Systeme weitab vom Schuss ohne Umweg erreichbar sind.

    Allgemeine Verkehrskontrolle

    Direkt aus dem Hyperraum in die Polizeikontrolle? Schluck! Wir haben doch das illegale Schmuggelgut im Schlepptau! Und überall kurven Hüter des Gesetzes durchs System. Vorsichtig steuern wir die Station an und halten Abstand von den Polizeischiffen. Aber eine Sekunde nicht aufgepasst, und schon sind wir einem der örtlichen Sheriffs zu nahe gekommen. Der scannt uns natürlich. Es kommt, wie es kommen muss: Wir fliegen auf und haben ihn am Wickel. Jetzt wird's im wahrsten Sinne des Worte kriminell: Sollen wir ihn angreifen, oder uns schleunigst aus dem Staub machen?

    Ähnlich wie in GTA San Andreas hat Darkstar One für jedes Sonnensystem eine Fahndungskonto. Mit jedem weiteren Stern darauf wird unser Leben gefährlicher. Bei mickrigen zwei Sternen greifen uns lediglich Polizisten in der Nähe an. Steigt unsere Schlingelliste auf fünf, gibt's keine Landeerlaubnis mehr auf der betreffenden Handelsstation. Kopfgeldjäger und Piraten haben uns fortan auf dem Kieker. Im fertigen Spiel soll es die Möglichkeit geben, das Punktekonto gegen Bezahlung abzustottern.

    Unser Scharmützel mit der Polizei jedenfalls zerlegt uns in Windeseile in Einzelteile. Macht nichts, wir laden einfach den Spielstand neu. Denn erfreulicherweise dürfen wir jederzeit speichern. Diesmal klappt der Anflug.

    Artefaktsammler

    Der Vorfall hat gezeigt: Wir brauchen dringend mehr Power unter der Haube. Gegenstände wie Waffen, Energieupgrades und Ausrüstung (etwa zum Fördern von Rohstoffen) kaufen wir direkt auf Stationen. Mit Attributen wie Wendigkeit, Anzahl der Waffen und Aufladungsdauer der Energiesysteme sieht es anders aus. Überall in der Galaxis sind Artefakte versteckt. Sobald wir eine bestimmte Anzahl gesammelt haben, dürfen wir Upgrades am Schiff durchführen. Beispiel: Fünf Artefakte erlauben uns drei Zusatzoptionen.

    Das Upgrade-System ist nicht das einzige Rollenspielelement: Wir haben auch einen Ruf zu verlieren. Etwa dann, wenn wir uns selbst als Pirat verdingen, friedliche Handelskonvois überfallen und deren Container stehlen. Für das Bestehen von Aufträgen gibt's einen Ruf-Bonus, der etwa für bessere Preise beim Kauf von Waren sorgt.

    Action im All

    Darkstar One setzt in erster Linie auf Action. Die sechs Rassen verfolgen unterschiedliche Taktiken: Terraner etwa sind besonders wendig, die reptilienartigen Raptor legen Minen, und die Thul besitzen eine Tarnvorrichtung. Die Dogfights gegen feindliche Raumer machen richtig Laune. Die Präsentation mit dynamischer Musik und guter Grafik sowie die einfache Steuerung haben gleichermaßen daran Anteil, dass Neulinge den Einstieg schnell meistern.

    Allerdings gibt es noch nervige Ruckler und Balancing-Probleme: Mal sind die KI-Kämpfer kinderleicht auszutricksen, dann wieder bockschwer zu bezwingen. Auf unsere Nachfrage hin verspricht Daniel Dumont, die Probleme bis Mai in den Griff zu bekommen.

    Simon Fistrich

  • Darkstar One
    Darkstar One
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ascaron Entertainment GmbH (DE)
    Release
    28.02.2010

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Darkstar One
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Wenn im Mai die Galaxis bebt, könnte der deutsche Entwickler Ascaron daran Schuld sein: Darkstar One verspricht der feuchte Traum aller Weltraum-Actionjünger zu werden.
http://www.gamesaktuell.de/Darkstar-One-Spiel-20867/News/Darkstar-One-715443/
01.04.2006
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