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  • Dark Souls 3: Solide PC-Portierung - aber mit Luft nach oben
    Quelle: Bandai Namco

    Dark Souls 3: Solide PC-Portierung mit Luft nach oben

    Das erste Dark Souls für PC war eine halbe Katastrophe. Ist die Angst vor einer miesen PC-Version von Dark Souls 3 begründet? Nachdem wir in die Portierung ausgiebig reingespielt haben, können wir Entwarnung geben. So ist die Performance über weite Strecken solide, die Ladezeiten angenehm kurz. Doch wer Dark Souls 3 auf dem PC genießen möchte, sollte dem Gamepad den Vorzug geben und auf die Maus-Tastatur-Steuerung pfeifen.

    Kein Meisterwerk, aber trotz Stagnation noch ein fantastisches Rollenspiel: Im Test überzeugt Dark Souls 3 mit einem exzellenten Kampfsystem, verwinkelten Levelarealen und forderndem Schwierigkeitsgrad. Wer mit der umjubelten Serie zum ersten Mal auf dem PC in Kontakt kam, erinnert sich womöglich mit Schrecken zurück. Die PC-Portierung des ersten Dark Souls geriet aufgrund konsoliger Benutzeroberfläche, unbrauchbarer Maus-Tastatur-Steuerung und miserabler technischer Anpassung zu einer echten Nervenprobe. Am Ende musste es die Community richten.

    Entwickler From Software lernte aus dem Desaster, die Fortsetzung Dark Souls 2 war für PC'ler keine Tortur, bot aber etwa im Hinblick auf das Interface reichlich Spielraum für Verbesserungen. Nun erscheint in Kürze Dark Souls 3 für PC. Entwarnung vorweg: Die Umsetzung ist keine Katastrophe und bewegt sich qualitativ etwa auf dem Niveau des Vorgängers. Dennoch kommt man beim Spielen einfach nicht vom Gefühl los, dass mit mehr Aufwand und Zeit ein besseres Resultat möglich gewesen wäre.

    Hinweis: Abstürze, möglicherweise im Zusammenhang mit Speicherständen, traten nur auf einem Testsystem auf und ließen sich nach mehreren Anläufen nicht reproduzieren. Der restliche Eindruck hinsichtlich Bugs ist ordentlich. Grafik-Glitches oder ähnliches konnten wir nicht beobachten.

    Die PC-Version von Dark Souls 3 im Video-Check
    21:04
    Dark Souls 3: PC-Version im Technik-Check
    Spielecover zu Dark Souls 3
    Dark Souls 3

    Dark Souls 3: PC-Test - Bildrate schwankt, pfeilschnelle Ladezeiten

          

    Sämtliche Grafikoptionen in Dark Souls 3 lassen sich in der PC-Version 'on the fly' ändern. Ein Neustart des Action-RPGs ist nach Ändern der Einstellungen nicht erforderlich.Sämtliche Grafikoptionen in Dark Souls 3 lassen sich in der PC-Version "on the fly" ändern. Ein Neustart des Action-RPGs ist nach Ändern der Einstellungen nicht erforderlich.Quelle: PC Games PC-Spieler profitieren in erster Linie von einer besseren Bildrate. Auf unserem Testsystem mit einem Intel Core i7-4790, einer Geforce GTX 980 und 16 GB RAM lief Dark Souls 3 meist in flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Die Betonung liegt auf "meist", denn die Peformance schwankte in der uns vorliegenden Presseversion von Gebiet zu Gebiet. Konnten wir in den ersten Startgebieten Cemetry of Ash und High Wall of Lothric keine spürbaren Framedrops beobachten, änderte sich dies beim Betreten des Sumpfareals um Farron Keep.

    Diverse Effekte in Dark Souls 3 lassen sich zwar in mehreren Detailstufen regeln, wirken sich auf die Optik aber nur unwesentlich aus.Diverse Effekte in Dark Souls 3 lassen sich zwar in mehreren Detailstufen regeln, wirken sich auf die Optik aber nur unwesentlich aus.Quelle: PC Games Aus unerklärlichen Gründen sank die Bildrate auf konstant 40 Fps. Das Herunterregeln der Auflösung und Grafikdetails brachte dabei keinerlei Performance-Gewinn. Selbiges konnten wir auch während einiger Zwischensequenzen beobachten. Jedoch fiel die Bildrate nie unter einen kritischen Wert, der die Kontrolle über das Spielgeschehen beeinträchtigt. Unschön sind die Schwankungen dennoch, zumal Dark Souls 3 auf dem PC kein wirkliches Grafik-Highlight ist.

    Dark Souls 3: Systemanforderungen

          
    Specs Minimal Empfohlen
    Betriebssystem Windows® 7 SP1 64bit, Windows® 8.1 64bit, Windows® 10 64bit Windows® 7 SP1 64bit, Windows® 8.1 64bit, Windows® 10 64bit
    Prozessor Intel® Core ™ i5 2500 3.3GHz / AMD FX-6300 3.5GHz Intel Core i7 2600 3.4 GHz / AMD FX-8350 4.0GHz
    Arbeitsspeicher 8 GB RAM 8 GB RAM
    Grafikkarte NVIDIA® GeForce® GTX 750 Ti, ATI Radeon ™ HD 6870 NVIDIA® GeForce® GTX 970
    DirectX DirectX 11 DirectX 11
    Festplatte Mindestens 20 GB Mindestens 20 GB


    Effekte wie Motion Blur können wir in Dark Souls 3 auf Wunsch abschalten. Auch das HUD lässt sich optional ausblenden.Effekte wie Motion Blur können wir in Dark Souls 3 auf Wunsch abschalten. Auch das HUD lässt sich optional ausblenden.Quelle: PC GamesZwar können wir im Optionsmenü die Auflösung frei festlegen und Effekte wie die Qualität der Beleuchtung, Schatten und Reflektionen in mehreren Stufen regeln, die Unterschiede zwischen minimalen und maximalen Details halten sich bis auf ein schärferes Bild jedoch in Grenzen (siehe Klickvergleich unten). Mehr Vegetation, eine bessere Geometrie oder höhere Sichtweite? Fehlanzeige. Schade auch, dass die Textur-Nachladeprobleme auch in der PC-Version präsent sind. Darüber, dass Dark Souls 3 technisch von Kalibern der Sorte von The Witcher 3 weit entfernt ist, kann zumindest das wundervolle Artdesign ein wenig hinwegtrösten. Immerhin: Die Ladezeiten in der PC-Version von Dark Souls 3 sind extrem kurz, mit einer SSD-Festplatte erwachten wir nach unserem Ableben schon nach knapp drei Sekunden wieder zum Leben. Schnellreisen zwischen Lagerfeuern gehen im vergleichbaren Tempo vonstatten. Auf der Konsole muss man deutlich länger warten!

    Dark Souls 3: Min-Max-Einstellungen im Vergleich

          
    Dark Souls 3 - Min-Max-Vergleich (1920x1080)
    DarkSouls3-PC-Min-pc-games

    Dark Souls 3 auf PC besser nicht mit Maus und Tastatur

          

    Wer mag, kann Dark Souls 3 mit Maus und Tastatur spielen. Wirklich präzise ist die Steuerung aber nur mit Gamepad.Wer mag, kann Dark Souls 3 mit Maus und Tastatur spielen. Wirklich präzise ist die Steuerung aber nur mit Gamepad.Quelle: PC GamesEins vorweg: Dark Souls 3 ist nach Eingewöhnungszeit durchaus mit Maus und Tastatur spielbar. Die Standard-Tastenbelegung ist brauchbar, mit der linken Maustaste heben wir etwa den Schild, mit der rechten führen wir einen leichten Angriff aus. Gegner visieren wir mit einem Klick aufs Mausrad an. Die Tastenbelegung für Keyboard und Gamepad ist frei konfigurierbar, über etwaige Doppelbelegung informiert uns Dark Souls 3 vorbildlich. Durch sämtliche Menüs (einschließlich Inventar und Charakterbildschirm) können wir mit der Maus navigieren.

    Die Tastenbelegung für Keyboard und Gamepad können Spieler in Dark Souls 3 ihren Wünschen entsprechend konfigurieren.Die Tastenbelegung für Keyboard und Gamepad können Spieler in Dark Souls 3 ihren Wünschen entsprechend konfigurieren.Quelle: PC GamesTrotzdem raten wir beim Spielen zum Gamepad, die Bewegungen beim Umsehen mit dem Analogstick fallen einfach weniger hakelig aus als mit der Maus. Gerade in zeitkritischen Situationen kann das in Dark Souls 3 den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Außerdem müssen wir uns dann nicht darüber ärgern, dass im Action-RPG noch immer lediglich die Button-Eingaben für den Xbox-360-Controller anzeigt werden und nicht die Tastaturbefehle! Unverständlich, dass From Software hier nicht nachgebessert hat, bestand das Problem doch schon in den PC-Versionen der beiden Vorgänger.

    Immerhin können wir das HUD in Dark Souls 3 auf Wunsch automatisch ausblenden lassen oder sogar komplett abschalten, um einen besseren Blick über das Spielgeschehen zu erhalten. Gerade jene, die gerne Screenshots von ihren Abenteuern anlegen, dürften diese Funktion ebenfalls begrüßen, wenngleich ein umfangreicherer Fotomodus nicht verkehrt wäre. Dark Souls 3 bietet nämlich einige stimmungsvolle Orte mit Panoramaübersicht.

    Dark Souls 3: Fazit zur PC-Version

          

    Die PC-Umsetzung ist grundsolide, aber keineswegs ohne Tadel. Die Performance-Schwankungen zwischen den Gebieten schränken die Spielbarkeit unserer Meinung nach zwar nicht ein, sind aber dennoch inakzeptabel. Ebenso wie die Tatsache, dass das Nachladen von Texturen in der PC-Version weiterhin bemerkbar bleibt. Auch ist unverständlich, warum die Tastenbefehle im Interface noch immer ausschließlich fürs Gamepad ausgegeben werden. Kommt schon From Software, das Problem gibt es nicht erst seit gestern! Zumindest sind die Ladezeiten super kurz. Und das ist bei einem Spiel wie Dark Souls 3, wo das Sterben im Minutentakt erfolgen kann, Gold wert.

    Videotest zu Dark Souls 3
    10:04
    Dark Souls 3 im Video-Test: Scheitern am eigenen Erbe
    Spielecover zu Dark Souls 3
    Dark Souls 3
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von grinch66
        typische From Software Schwächen. Probleme die schon seit DS1 bestehen nehmen sie immer schön mit in den nächsten Teil.
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Dark Souls 3
Dark Souls 3: Solide PC-Portierung mit Luft nach oben
Das erste Dark Souls für PC war eine halbe Katastrophe. Ist die Angst vor einer miesen PC-Version von Dark Souls 3 begründet? Nachdem wir in die Portierung ausgiebig reingespielt haben, können wir Entwarnung geben. So ist die Performance über weite Strecken solide, die Ladezeiten angenehm kurz. Doch wer Dark Souls 3 auf dem PC genießen möchte, sollte dem Gamepad den Vorzug geben und auf die Maus-Tastatur-Steuerung pfeifen.
http://www.gamesaktuell.de/Dark-Souls-3-Spiel-55615/Specials/PC-Portierung-Test-Eindruecke-1191224/
06.04.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/04/DarkSouls3-PC-Sumpf-pc-games_b2teaser_169.jpg
dark souls,from software,action-rollenspiel
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