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  • Dark Messiah of Might & Magic

    Für unsere garantiert letzte Vorschau zu Dark Messiah haben wir uns durch die Fantasy-Stadt Stonehelm gekämpft, Riesenspinnen gemeuchelt und literweise Orkblut vergossen!

    Die schlechte Nachricht: Eigentlich sollten Sie an dieser Stelle einen Test zu Dark Messiah of Might & Magic lesen. Da Entwickler Arkane aber noch mehr Zeit für den letzten Schliff braucht, wird daraus diesen Monat nichts. Die gute Nachricht: Das Spiel kommt definitiv Ende Oktober. Selbst Valve-Boss (und bekennender Might & Magic-Fan) Gabe Newell ist schon ungeduldig. Auf einer Ubisoft-Pressekonferenz feuerte er die Entwickler an: »Bitte beeilt euch: Ich will das Teil endlich spielen!«

    Immerhin: Auch wenn?s noch keine Testversion gibt, hat Ubisoft wenigstens eine so genannte Presse-Demo geschickt, um uns die Wartezeit etwas zu versüßen. Was die Story angeht, ist diese Version allerdings ziemlich bruchstückhaft: Sie beginnt mit einem Tutorial, macht weiter mit einer der ersten Missionen in Stonehelm und springt dann in ein Szenario aus dem mittleren Teil der Kampagne. Das stört uns aber nicht weiter, denn was zu sehen ist, zeigt schon sehr viele der optischen und spielerischen Gimmicks und gibt einen umfassenden Ausblick auf das fertige Spiel.

    Bloss nicht festlegen

    Dark Messiah setzt zwar vordergründig auf Action, bietet aber einen umfangreichen Rollenspiel-Part inklusive Talentbaum. Wir schlüpfen in die Haut von Sareth, seines Zeichens Zauberlehrling und aufstrebender Schwertkämpfer. Was für Rollenspiel-Fans wie ein krasser Widerspruch klingt, gehört in Dark Messiah zum Konzept. Wir müssen uns zu keiner Zeit festlegen, in welche Richtung sich die Talente des Helden entwickeln, sprich: Feste Charakterklassen (Kämpfer, Zauberer, Dieb) gibt es nicht. Die typischen Fähigkeiten dieser »Berufe« finden wir aber dennoch im Charakterbildschirm. Der besteht aus drei Untermenüs, in denen Erfahrungspunkte für neue Talente getauscht werden.

    Wer etwa ein Faible für Schwerter hat, steckt seine Punkte zunächst ins Nahkampftraining. Dadurch lernt Sareth neue physische Attacken, mit denen wir beispielsweise Gegner lähmen oder entwaffnen. Heimlichtuer hingegen klicken auf das Zahnrad-Symbol und gelangen so ins Untermenü für die Diebtalente. Hier können wir unserem Helden das Schleichen, Fallensuchen oder Meuchelmorden beibringen. Auch wenn wir bei der Wahl der Fähigkeiten fast freie Hand haben: So ganz ohne Regeln geht es hier nicht ab. Einige Begabungen lassen sich etwa erst dann aktivieren, wenn wir ein anderes Talent auf höchster Stufe beherrschen. Und natürlich kosten mächtigere Fertigkeiten wie der Telekinese-Zauber oder die Gift-Resistenz deutlich mehr Erfahrungspunkte als einfache Begabungen.

    Die richtige Taktik

    Natürlich hat der weit verzweigte Talentbaum maßgeblichen Einfluss auf unser Spielerlebnis. Als Schwertkämpfer stürmen wir mit blankem Stahl in der Hand durch die Levels und kämpfen die Gegner mit mächtigen Kombos nieder.

    Wer sich allerdings für den Pfad des Diebs entscheidet, muss anders vorgehen und entwickelt folgerichtig einen anderen Blick für seine Umgebung. Dann sind nämlich Schleichwege und düstere Ecken immens wichtig, da Diebe den direkten Feindkontakt meiden und aus dem Hinterhalt zuschlagen sollten. Dabei hilft uns ein simpler Tarnanzeiger: Wenn wir fast unsichtbar sind (etwa im Schatten), leuchtet ums Fadenkreuz herum ein kompletter, weißer Kreis auf. Ein Schritt ins Licht, und ein Viertel des Kreises erlischt. Noch einen Schritt mehr, und ein weiteres Viertel ist futsch, und so weiter.

    Viel Abwechslung

    Ein weiterer Vorteil des Talentsystems: Es erhöht den Wiederspielwert von Dark Messiah deutlich. Laut Aussage der Entwickler werden wir nämlich im Verlauf der Story nicht genügend Erfahrungspunkte ergattern können, um alle Talente zu erwerben oder gar aufs Maximum zu treiben. Das bedeutet, dass wir unser Alter Ego entweder zu einem ausgewiesenen Spezialisten (Magier, Kämpfer) oder zu einem Allrounder machen können, dem dann allerdings die richtig heftigen Spezialfähigkeiten fehlen. Auch wenn wir die Story mehrfach durchspielen, sollte also keine Langeweile aufkommen, da sich der Magie-Spezialist Sareth deutlich anders anfühlt als der Meisterdieb Sareth.

    Gerade in der ersten Mission der Presse-Demo wird deutlich, wie unterschiedlich sich ein- und derselbe Level anfühlen kann. Zu Beginn werden wir in der Stadt Stonehelm von einem Diener unsanft aus dem Schlaf gerissen. Die Black Guards -- gedungene Söldner der finsteren Nekromanten -- sind in unser Haus eingedrungen und trachten uns nach dem Leben. Während wir uns aus dem Bett aufrappeln, erkennen wir am unteren Bildrand die Beine und den Körper des Helden. Cool: Dark Messiah packt mit Sareth also eine komplette Figur in die virtuelle Welt und nicht -- wie viele andere Ego-Shooter -- einfach eine körperlose, schwebende Kamera. Dabei zeigt uns das Spiel sogar die Ausrüstung und die Klamotten an, die der Held gerade trägt.

    Offensichtlich

    Zurück nach Stonehelm: Nachdem unser treuer Diener dahingemeuchelt wurde, stehen wir unserem ersten Feind gegenüber. Wir zücken das Schwert und stellen uns dem Kampf. Mit der linken Maustaste schlagen, mit der rechten parieren wir. Für einen heftigere Attacke drücken und halten wir die linke Taste. Je nachdem, in welche Richtung wir dabei steuern, nimmt Sareth eine andere Habacht-Stellung ein und führt einen anderen Schwerthieb aus, sobald wir die Taste loslassen.

    Nach einigen Treffern sieht der dunkle Wächter gar nicht mehr gut aus. Seine prächtige, schwarze Rüstung ist blutverschmiert, seine Bewegungen wirken unkoordiniert. Er dreht uns den Rücken zu, ruft um Hilfe und humpelt davon. Zu spät: Da wir einige gute Treffer gelandet haben, ist unser Adrenalinspiegel auf Maximum. Der Bildrand glüht hell auf und verschwimmt: das Signal für unseren Gnadenstreich. Wir halten die linke Maustaste, Sareth hebt das Schwert über den Kopf -- und der Gegner verliert selbigen, als der tödliche Schlag fällt.

    Hinterhältig

    Obwohl die Schwertkämpfe an Intensität, Spannung und blutigem Realismus kaum zu überbieten sind, entscheiden wir uns beim nächsten Gefecht für ein anderes Vorgehen. Wir schleichen durch die nächtliche Stadt und kommen an einen größeren Platz. Der ist von lodernden Lagerfeuern spärlich erleuchtet, also halten wir uns zunächst im Schatten. Da! Am Feuer stehen drei Wachen und erzählen sich Lügengeschichten über ihre Kampfkünste. Wir zücken die Dolche (die Waffen des Diebs) und schleichen näher an die unvorsichtigen Bösewichte heran.

    Mit einer Vase, die wir an die richtige Stelle schleudern, lenken wir die Kerle ab. Einer ist tatsächlich unvorsichtig genug und geht dem Geräusch nach. Während er die Scherben betrachtet, haben wir uns in seinen Rücken geschlichen, die Klingen in Lauerstellung. Jetzt! Sareth hebt einen Dolch in die Luft, und dann geht alles ganz schnell. Wir greifen an, und unser getarnter Held schnappt sich automatisch die Wache, rammt ihr die Klinge in den Hals und lässt den leblosen Körper vorsichtig zu Boden gleiten. Als alles vorbei ist, liegt der Feind tot zu unseren Füßen, während wir unentdeckt im Schatten lauern und schon den Meuchelmord an seinen beiden Kollegen planen.

    Sascha Gliss

  • Dark Messiah of Might & Magic (dt.)
    Dark Messiah of Might & Magic (dt.)
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Arkane Studios
    Release
    26.10.2006

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Dark Messiah of Might & Magic (dt.)
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http://www.gamesaktuell.de/Dark-Messiah-of-Might-und-Magic-dt-Spiel-20838/News/Dark-Messiah-of-Might-und-Magic-720902/
01.10.2006
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