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  • Dark Messiah of Might & Magic (UK Version)

    Ein dunkles Fantasy - Actionspiel mit RPG Elementen

    Dark Messiah of Might & Magic (UK Version) Alles fängt eigentlich recht normal an, jedenfalls für ein Rollenspiel. Sareth, die Hauptfigur und Lehrling bei einem großen Magier, durfte mit seinem Meister auf die Suche nach einem Kristall, den ein Freund von ihm benötigte. Nachdem der Kristall gefunden ist, soll Sareth ihn dem Freund des Meister überbringen, aber nicht allein, er wird begleitet von Xana.

    "Allein reist man leichter als zu zweit" sind die Worte des Meister, kurz bevor Xana in Sareth's Geist eintaucht und von da an alle Ereignisse zynisch kommentiert und ihm auch an einigen Stellen weiterhilft. Als wäre das noch nicht ungewöhnlich genug wird die Stadt in die man reisen soll kurz nach Sareth' Ankunft von Untoten angegriffen. Ein Turm stürzt ein, das Pferd geht durch und wirft Sareth ab. Von einer Wache wird er schnell in eine Wachstube gezogen, er sieht wie die Kreaturen über die Bewohner der Stadt herfallen die noch vor den Toren waren. Kurz nachdem er wieder aufstehen konnte wird auch schon das Stadttor von einem riesigen, untoten Zyklopen eingerissen, das einzige was Sareth noch tun kann ist den Wachen zu folgen und hoffen zu überleben.

    Das sind jedoch nur die ersten Minuten des Werdegangs Sareth', der kaum Zeit zum Durchatmen bietet.

    Die Grafik ist sehr schön, nur auch sehr hardwarehungrig, weshalb wahrscheinlich nur wenige das Spiel in voller Pracht genießen können, was wohl auch der einzige Knackpunkt der Grafik ist.

    Am Sound gibt es nichts zu bemängeln, in den Höhlen hört man immer etwas Sand oder Steinchen von der Decke rieseln, in Kämpfen brüllen die Gegner Sareth ständig etwas entgegen, Waffen klirren gegeneinander, alles schön stimmig. Musik habe ich nicht wirklich viel wahrgenommen, aber man muss ja nicht ständig von riesigen Orchesterklängen begleitet werden, oder?

    Fantastisch ist auch, dass man alles aus Sareth' Perspektive erlebt, alle Bewegungen auch wirklich...mitkriegt und man nicht...ständig starr gradeaus schaut. Man bewegt erst den Kopf bevor sich der Körper dreht, außer man befindet sich grade im Kampf und verteidigt sich bzw lädt den nächsten Schlag auf.

    Etwas, das heutzutage eigentlich Standart sein sollte...man sieht sich. Ein Blick nach unten und man sieht nicht nur einen dunklen Fleck auf dem Boden, der den eigenen Schatten darstellen soll, nein, Sareth hat tatsächlich einen Körper. Es ist unglaublich wenn man einem Ork zu Nahe kommt, er einen am Hals packt, nach oben hebt und wegschleudert. Fast spürt man den Aufschlag wenn der Flug sein unschönes Ende auf hartem Stein findet, schaut auf den Ork der auf einen zugerannt kommt und zum Sprung ansetzt, jedoch im letzten Moment selber von Sareth angegriffen zu werden, der sich schnell genug wieder aufgerappelt hat...perfekt. So sollte es doch immer sein!

    Die Kämpfe an sich sind sehr anspruchsvoll, Blocken ist ein Muss, wie auch das richtige Timing. Oft wird man auch überrascht durch verschiedene Schlagfolgen vom Gegner, man hat einen Schlag geblockt und wollte grade kontern als man den Schild von der Black Guard gegen den Schädel geschmettert kriegt, kurz gefolgt von seinem Schwert. Gerne wird man auch umringt, man muss also auch ständig in Bewegung bleiben, selber versuchen in den Rücken des Gegners zu kommen um durch seine Deckung zu brechen.

    Das Waffenarsenal ist sehr groß, Schwerter, Dolche, Stäbe und Bögen sind die "normalen" Waffen, dazu kommt noch die Magie und das ein oder andere Mal eine stationäre Balliste. Man fängt mit ziemlich normalen Waffen an wie Kurzschwertern oder Dolchen aus Stahl, das ändert sich jedoch ziemlich schnell. Man findet Blitzdolche, die besonders viel Schaden an Orks anrichten, Eisbögen, deren Pfeile Gegner einfrieren und so weiter. Meiner Meinung nach die nutzloseste Waffenklasse sind die Kampfstäbe. Sie sind sehr langsam, ich für meinen Teil konnte nicht abschätzen wann ich wieder zuschlagen konnte, da Sareth ziemlich viel mit den Stäben herumwirbelt und die Gegner können meist früh genug ausweichen.

    In einem kleinen Minispiel kann man sogar seine eigenen Waffen schmieden...leider nur 2 Mal, ein Langschwert und das Earthfire Sword, mehr Material zum Schmieden habe ich nicht gefunden.

    Das Earthfire Sword ist...meiner Meinung nach die stärkste Waffe des gesamten Spiels, die Kämpfe wurden größtenteils sehr einfach nachdem ich es hatte, da Gegner verhältnismäßig oft schon nach einem Schlag in Flammen aufgingen. Nur selten musste ich auf eine andere Waffe wechseln.

    Auch findet man einen Seilbogen, der zwar keine Waffe ist, aber ein gutes Kletterwerkzeug. Jeder, der schonmal Dark Project gespielt hat, dürfte es kennen. Man schießt einen Pfeil auf eine Fläche aus Holz und ein Seil rollt sich ab, sodass man hinaufklettern kann. An vielen Stellen ist er wichtig um im Spiel weiterzukommen, aber auch bringt er einen oft an Verstecke mit Tränken oder starken Waffen.

    Rüstungen gibt es nur sehr wenige, 2 pro "Charakterklasse", Kämpfer, Dieb und Magier. Der Kämpfer kriegt natürlich Kettenhemd und Plattenrüstung, der Dieb leichte, dunkle Lederrüstungen die ihn in der Dunkelheit fast unsichtbar machen und der Magier bekommt Roben, die seinen Manavorrat erhöhen.

    Der Rollenspielteil beschränkt sich eigentlich "nur" auf Skills, die sich in 3 Gebiete aufteilen. Mitunter kann man lernen, Schlösser zu knacken und Gegnern Schlüssel zu stehlen, die Chance auf kritische Treffer zu erhöhen, wie man einen Gegner einfriert und noch vieles mehr. Man muss sich auch genau überlegen, was man erhöht, da die Skillpunkte sehr begrenzt sind und man sie auch nur nach dem Lösen von Aufgaben erhält. Die meisten Waffen und alle Rüstungen haben bestimmte, recht niedrige, Anforderungen, die man erfüllen muss.

    Die Charakterklassen sind zwar nicht festgelegt, jedoch lohnt sich ein Hybride meist nicht, da, wie gesagt, die Skillpunkte doch sehr begrenzt sind. Zwar sind einige Zauber auch für den Kämpfer gut, z.B. der Heilzauber, aber viel mehr kann er sich dann auch nicht erlauben.

    Vor allem in den Kämpfen kommt die Physikengine der Source Engine zu tragen, man kann Gegner in Stacheln treten, bestimmte Plattformen zum Einsturz bringen, eine Kiste auf den Gegner werfen oder ihn auch einfach nur in einen Abgrund hinunterstoßen. Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten um die Angreifer für immer zum Schweigen zu bringen, das wäre dann aber doch zu viel um es aufzuzählen.

    Zur Story...sie fängt recht normal an, wird aber doch sehr ungewöhnlich. Mehr kann ich nicht sagen, da ich sonst zu viel verraten würde. Es bleibt jedenfalls nicht bei dem ersten Eindruck den man von der Story hat.

    Die Steuerung ist übrigens sehr einfach und eingängig, man muss sich kaum von einem Shooter oder Rollenspielen wie Oblivion und Gothic umstellen.

    Jedoch ist nicht alles gut, die Kämpfe sind recht unausgewogen wie ich fand, die Ghoule z.B. waren viel zu stark während sogar Zyklopen recht einfach zu töten waren.

    Auch werden, wie schon gesagt, viele Kämpfe durch das Earthfire Sword stark vereinfacht.

    Manchmal treten Bugs auf, z.B. bleibt man, wenn man fällt, an irgendetwas hängen und kann nichts mehr machen außer neuladen, jedoch kam das nur selten bei mir vor.

    Tja, mehr bleibt mir glaube ich nicht zu sagen. Es ist toll, dass endlich wieder in einem Fantasyreich viel auf Action gesetzt wird, die Grafik ist sehr schön, der Sound und die Hintergrundmusik, wenn sie denn mal da ist, stimmig, die Steuerung geht gut von der Hand, die Kämpfe sind anspruchsvoll und auch die Story wird nicht außer Acht gelassen.

    Wer also Rollenspiele wie Oblivion oder Gothic mag oder gerne Actionspiele spielt, der sollte sich Dark Messiah of Might and Magic zu Gemüte führen. Ich hab's getan und habe es nicht bereut.

    Ich würde um die 85 Punkte geben

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17.11.2006
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