Dante reist nun auch auf der PSP in Richtung Hölle. Ist die Umsetzung eine Erlösung oder ein Fegefeuer?
Quelle: Electronic Arts
Dante's Inferno
Wer dachte, das Wetter in Deutschland sei die Hölle, der sollte mal Dante fragen.
In seinem Hack&Slay-Abenteuer kämpft der gescheiterte Kreuzfahrer nämlich nicht nur gegen die Ausgeburten der Hölle, sondern auch gegen Ascheregen und Lavahagel.
Und das alles, um seine geliebte Beatrice vor dem Teufel zu bewahren, denn deren Seele wurde vom Beelzebub höchstpersönlich entführt.
Also schnetzeln wir uns wie bei den Konsolenfassungen in halsbrecherischem Tempo durch den Ort der Verdammnis und erleben dabei ein permanentes Déjà-vu:
Quelle: Electronic Arts
Dante's Inferno
Dante‘s Inferno ist im Prinzip eine 1:1-Kopie der PlayStation-eklusiven God of War-Reihe. Bis auf das Höllensetting und unterschiedliche Talentbäume ist die Spielmechanik nahezu komplett identisch.
Die PSP-Fassung muss auf den zweiten Analogstick verzichten, deswegen wird jetzt per Druck auf beide Schultertasten ausgewichen. Die Zauberfunktionen wandern auf das Steuerkreuz – keine ideale Platzierung, da gleichzeitiges Laufen und Zaubern so kaum möglich ist.
Inhaltlich ist die PSP-Fassung identisch, technisch kann die Handheld-Version mit den großen Brüdern aber nicht mithalten: Die bombastische Höllenoptik des Originals sieht zwar auch auf dem kleinen Display ganz gut aus, allerdings zickt die Technik manchmal und lässt etwa Gegner unschön durch den Boden clippen.
