Grüppchenbildung und Essen auf Rädern: Lesen Sie, wie die Yerlis ihr internationales Crysis-Team zu Höchstleistungen motivieren.
Quelle: Computec Media AG
Cevat Yerli (Crytek), Entwicklerchef Crysis
Bevor die Brüder Cevat, Faruk und Avni Yerli ihre Firma Crytek aus der Taufe hoben, dachte man bei Entwicklern mit Standort Deutschland vorwiegend an Aufbaustrategie. Der Ego-Shooter FarCry (erschienen 2004) brachte das junge Unternehmen dank exzellenter Technik und Spielbarkeit in die Königsklasse der weltweiten Shooter-Entwickler.
Anlässlich unserer Crysis-Titelstory in PC PowerPlay 03/2007 haben wir den Entwicklern einen Besuch abgestattet. Bei Crytek arbeiten derzeit gut 140 Mitarbeiter aus 20 Nationen in hellen, luftigen Großraumbüros. Entgegen der üblichen Mitarbeiteraufteilung gliedert sich die Mannschaft nicht in einzelne Bereiche wie etwa Programmierung, Grafik und KI. Sondern ist in Grüppchen aufgeteilt, die sich jeweils um einen bestimmten Teilaspekt des Spiels kümmern.
Quelle: Cynamite
Crysis (Alphaversion)
Als Beispiel zeigt uns Cevat Yerli die Fahrzeugabteilung: Vom Konzeptzeichner über den Programmierer bis hin zum Grafiker sitzen hier sämtliche Mitarbeiter, die sich um die Vehikel des Spiels kümmern. »So können einzelne Leute leichter ihre Ideen einbringen, und jedes Glied in der Kette hat immer das gesamte Ergebnis vor Augen. Das ist motivierender für den Einzelnen«, begründet Cevat die ungewöhnliche Herangehensweise.
Damit bei all der Arbeit auch das körperliche Wohl nicht zu kurz kommt, versorgen die Yerlis ihr Team mit kostenlosen Getränken - bei Überstunden wird auf Firmenkosten Essen geordert. »Essen und Schlafen, das sind halt zwei absolut notwendige Grundbedürfnisse«, sagt Cevat.
Energie, welche die Mitarbeiter noch brauchen werden: Crysis nähert sich schließlich der Vollendung -- da heißt es, noch einmal richtig Gas zu geben. Alles über den Ego-Shooter lesen Sie in PC PowerPlay 03/2007, ab 28. Februar am Kiosk!
