Ideen, Atmosphäre, Charaktere: Wir werfen einen Blick auf die Schreibtische der Entwickler. Diesmal steht das Spielkonzept im Mittelpunkt!
Cevat Yerli: Der Geschäftsführer von Crytek und Creative Director von Crysis.
Zwei weiße Rechtecke, eine Trennlinie in der Mitte des Bildschirms und ein Quadrat als Spielball: Die Videospielindustrie fand 1972 ihren Ursprung in dem simplen Tennisspiel "Pong". Rudimentäre Grafik, Piep-Sound und ein äußerst einfaches Spielkonzept begründeten einen inzwischen fast unüberschaubar riesigen Markt. Bildschirmspiele wurden in den folgenden Jahren schnell zum Massenphänomen.
Pac-Man: 1980 sorgte der gelbe Mampfer in allen Spielhallen für Furore.
1980, acht Jahre nach "Pong", erschien der von Namco entwickelte Arcade-Klassiker "Pac-Man". Auch hier war das Spielkonzept einfach und genial: Der Spieler musste mit einer quietschgelben Mampfkugel alle Punkte in einem Labyrinth einsammeln, ohne sich dabei von bösen Geistern erwischen zu lassen. Heutzutage locken diese Spiele nur noch Nostalgiker vor den Bildschirm.Moderne Video- und Computerspiele sind auch in finanzieller Hinsicht Großprojekte – so manches Game verschlingt Produktionskosten in Höhe von 20 Millionen Euro. Auch die Spielinhalte haben sich geändert: Games sind anspruchsvoller, komplexer und technisch natürlich nicht mehr vergleichbar mit den 30 Jahre alten Kollegen.
Pong: Simples Konzept, hoher Suchtfaktor. Pong war der Beginn der Videospielära.
Dennoch beginnt auch die Arbeit an einem aktuellen Top-Spiel wie dem Ego-Shooter "Crysis" oder dem Next-Generation-Abenteuer "Assassin's Creed" mit dem ersten Schritt: Mit dem Spielkonzept. Bei uns stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: Wie läuft die erste Phase der Spieleentwicklung ab? Welche Hürden müssen die Entwickler nehmen?
