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  • Company of Heroes

    Ist das ein Ego-Shooter? Dank aufwändiger Effekte und detaillierter Einheiten ist Company of Heroes ein ganz heißer Kandidat für den Titel »Schönstes Strategiespiel aller Zeiten«.

    Die Zeit? Zweiter Weltkrieg. Der Schauplatz? Die Normandie. Die Hauptdarsteller? Die US-Soldaten der Able-Company. Klingt nach einem ziemlich ausgelutschten Szenario, oder? Keine Angst: Was bisher von Company of Heroes zu sehen war, lässt auf ein echtes Strategie-Highlight hoffen. Dafür spricht nicht zuletzt der Ruf der Macher. Relic hat nämlich mit der Homeworld-Serie und Dawn of War bereits bewiesen, dass Echtzeit-Strategie nicht gleichbedeutend sein muss mit stupidem Basisbau und hirnlosen Massenschlachten.

    Verliebt ins Detail

    Der edle Look von Company of Heroes ist selbst bei höchster Zoomstufe unglaublich detailliert und realistisch. Selbst auf den zweiten Blick fällt es schwer zu glauben, dass wir es hier mit der Spielgrafik eines Echtzeit-Strategie-Titels zu tun haben. So tragen etwa die Soldaten individuelle Uniformen und Ausrüstungen und sprechen ihre Texte gar lippensynchron. Wirklich beeindruckend wird die Optik aber erst, wenn es auf dem Schlachtfeld rund geht. Gerade wenn die Häuser eines französischen Städtchens durch Sprengladungen, Panzergranaten oder einen Artillerieangriff spektakulär zerstört werden, zeigt das Spiel, was in ihm steckt. Dabei zerbröseln die Mauern zu Staub, Ziegelsteine fliegen durch die Luft, und »Innereien« des Hauses wie gemauerte Kamine oder Fußböden fallen physikalisch korrekt auf die Erde.

    Alles Berechnung

    Dieser Realismus kommt nicht von ungefähr. Alle physikalischen Berechnungen im Spiel basieren auf der Havok-Engine, die normalerweise in aufwändigen Ego-Shootern wie Half-Life 2 oder Pacific Assault zum Einsatz kommt. Auf dem Schlachtfeld von Company of Heroes ist sie etwa dafür verantwortlich, dass verwundete Soldaten lebensecht nach hinten und in den Staub fallen, oder dass ein tonnenschwerer Panzer durch die Mauer eines Hauses brechen und sie in einer Wolke aus Staub und Trümmern einstürzen lassen kann.

    Selbstständig Denken

    Ein weiterer Pluspunkt von Company of Heroes ist die künstliche Intelligenz. So sollen sich unsere Einheiten derart schlau anstellen, dass wir uns ausschließlich aufs Taktieren konzentrieren können. Die Infanterie sucht selbstständig Deckung und steht nicht etwa im Freien herum, nachdem wir sie auf eine neue Position geschickt haben. Die Entwickler fassen das unter dem Begriff »Battlefield Awareness System« zusammen. Dieses System ist auch dafür verantwortlich, dass unsere Männer selber merken, ob sie sich in einem ruhigen Kartenabschnitt, einer potenziell gefährlichen Gegend oder in einer heißen Kampfzone befinden. Dementsprechend bewegen sie sich dann auch vorsichtiger und von Deckung zu Deckung, wenn unmittelbare Gefahr droht, ohne dass wir hierfür einen speziellen Befehl geben müssten.

    Egal wie autonom unsere Soldaten und Fahrzeuge auch agieren, natürlich werden wir die Befehlsgewalt über alles haben, was auf dem Schlachtfeld kreucht und fleucht. Wie genau das funktionieren soll, war aus den Machern bei Relic noch nicht herauszubekommen. Weder in Videos noch auf Screenshots war bisher etwas vom Interface zu sehen, da die allesamt im eingebauten Moviemaker entstanden. Der funktioniert ähnlich wie die cinematische Kamera in Empire at War, präsentiert also das Geschehen aus dramatischen Blickwinkeln und blendet alle Bedienelemente wie Mauszeiger, Schaltflächen und Icons aus.

    Ganz schön was los hier

    Ohne Kontrolle und Übersicht werden Freizeitgeneräle in Company of Heroes auf keinen grünen Zweig kommen. Jedenfalls wenn wir von dem ausgehen können, was bisher von den Scharmützeln zu sehen war. Da wuseln zig Infanteriezüge, Panzer und Aufklärungsfahrzeuge durch verwinkelte Städte, Panzer brechen durch Häuserwände, und deutsche Landser nehmen unsere ahnungslosen Truppen aus dem Hinterhalt unter Feuer. Zusätzlich stehen außerhalb der Karte Artillerieeinheiten und Jagdbomber als Unterstützungswaffen bereit.

    Gefechte mit gepanzerten Fahrzeugen laufen übrigens genretypisch stark vereinfacht ab. Schwere Kaliber wie der Tiger stecken zwar eine Menge Schaden ein und sind vorne unempfindlicher als an den Seiten. Allerdings sollen auch die dicksten Tanks über schnöde Trefferpunkte verfügen. Das bedeutet, dass im Spiel theoretisch auch leichte Waffen einen fetten Tiger killen können, dessen Panzerung sie in der Realität nicht einmal ankratzen könnten.

    Sascha Gliss

  • Company of Heroes
    Company of Heroes
    Developer
    Relic Entertainment
    Release
    16.11.2009

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Company of Heroes
Company of Heroes
Ist das ein Ego-Shooter? Dank aufwändiger Effekte und detaillierter Einheiten ist Company of Heroes ein ganz heißer Kandidat für den Titel »Schönstes Strategiespiel aller Zeiten«.
http://www.gamesaktuell.de/Company-of-Heroes-Spiel-20319/News/Company-of-Heroes-715444/
01.04.2006
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