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Reaktion auf "Die Welt zwischen G36 und KDV"

Steven138

Verfasst am: 13.10.2009, 01:15h


Wegen des Umfangs meiner Stellungnahme zu dem Blog [URL=http://www.cynamite.de/community/mysite/theenemy_inside /blogs/die_welt_zwischen_g36_und_kdv/587091/die_welt_zw ischen_g36_und_kdv.html]Die Welt zwischen G36 und KDV von TheEnemy_Inside und aus Übersichtlichkeitsgründen, habe ich mich ebenfalls für die Blogform entschieden.

Als erstes möchte ich sagen, das ich sowohl den Zivil- als auch den Wehrdienst als sinnvoll erachte. Ich hatte meine Gründe (als Kommentar in meinem Blog zu finden) den Wehrdienst zu verweigern.
Der Blog war als Spaß für alte Zivinasen und als Hilfestellung für die die es mal werden wollen gedacht.
Der Inhalt des Kriegsdienstverweigerungsschreibens entspricht nicht vollständig der Wahrheit, bzw. es handelt sich um Phrasen aus dem Internet und der Fantasie, auf deren Bedeutung ich gerne nochmal eingehe.

„In deinem Blog scheint es, gehst du davon aus, die Bw sei ein Organ, dass alles auf gewaltvoller Ebene regelt, doch da muss ich dir widersprechen.“
Es ist mir durchaus bewusst, dass die BW nicht sofort zu dem Lösungsmittel Gewalt greift. Ich glaub du hast in den Satz zu viel rein interpretiert; ich sprach nur von dem Aspekt Gewalt als Lösungsmittel, der Rest ist ok.

"Die Bw bilde einen nur zum Töten aus und ist scheiße, so von denen, die das aber nie erlebt haben. So wie auch du das tust. Du schreibst viel von Gewalt, was sicher im Krieg der Alltag ist, doch redest du auch von Folter. Folter in der Bw? Das ist nicht die Reichswehr und wir leben sicherlich nicht mehr in der Zeit der Konzentrationslager."

Wieder das Selbe wie oben, um den Umfang des Briefes und den Zeitaufwand nicht ins Unermessliche zu treiben, hab ich nur den Gewaltaspekt an den Pranger gestellt. Zu schreiben was mir an der Bundeswehrausbildung gefällt wäre ja auch irgendwie kontraproduktiv.
Die Folter kam in einer Aufzählung vor, die den Punkt des Krieg-doof-Findens verdeutlichen sollte. Es war nicht das Ziel der BW etwas zu unterstellen.

"Sicher willst du mit deinem Blog explizit sagen, dass du die Bw nicht unterstützen möchtest in ihrem kriegerischem Handeln, meiner Meinung nach sollte man die Möglichkeit dieser Zeit aber nutzen, denn man lernt viel fürs Leben, lernt neue Leute kennen, mit denen man auch über die Bw hinaus zu tun hat, und zudem ist es eine interessante und angemessen bezahlte Zeit, die, ich spreche aus Erfahrung, wie im Fluge vergeht und man sich gern an manche Situationen zurück erinnert. Und wenn einem das alles doch nicht zusagt, kann man ja auch währenddessen den KDV stellen...."

So ist es. Ich möchte die Bundeswehr nach wie vor nicht in ihrem kriegerischen Handeln unterstützen, fände die Grundausbildung aber interessant und ich bin froh dass unser Vaterland im Ernstfall auf diese Ressource zurückgreifen kann. Das ist mein Standpunkt zur Bundeswehr.
Der Nutzen des Wehrdienstes ist, denk ich, mit dem des Zivildienstes in etwa gleichzusetzen. Auch ich hab viel gelernt, meine Teamfähigkeit gesteigert, neue Leute kennen gelernt und halt mal was Neues erlebt. Im Laufe der Jahre wurde die Entlohnung der Zivildienstleistenden dem Standard der Wehrpflichtleistenden immer mehr angepasst, wodurch auch mein Verdienst als angemessen bezeichnet werden konnte.

Und wenn man doch zum Bund wollte, brauchte man nur während des Lehrgangs mit Softair-Gewehren auf Passanten schießen…. xD Tatsächlich passiert

Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Es hat Spaß gemacht mich damit auseinander zu setzen.

Grußi,
steven138

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Kommentare
TheEnemy_Inside

Bw

TheEnemy_Inside

Verfasst am: 13.10.2009, 09:17h

Ja sicher war das nur ein Brief, aber ich musste halt doch mit einigem, sicher nicht ganz Ernst gemeintem, aufräumen, da die Bw generell nicht so ganz im guten Lichte steht.
Dass man auch beim Zivi neues erlebt ist ja auch klar, jeder Dienst hat sicher seine eigenen Vorzüge.

Bedanke mich für den Kommentar auf meine Antwort. Man schreibt sich bestimmt mal wieder über den Weg :)

Gruß,
Enemy