
Auszüge aus meinem Leben III
DoN KoChRoLlEs
Verfasst am: 19.09.2010, 16:41h
Hier nun der dritte Teil meiner hoch poetischen, extrem packenden “Auszüge aus meinem Leben“ Reihe.
Hallo! Der DoN...ja, der DoN hat mal wieder Langeweile. Um etwas dagegen vorzunehmen, schreibe ich mal wieder ein paar Gedanken, Erlebnisse usw. raus.
Eines vorweg: Ich habe endlich wieder Internet! *dance*
Meine PS3 geht auch wieder (vorrübergehend). Ich habe sie mit dem "Fön-Trick" temporär wieder fixen können. Nun arbeitet sie seit knapp zwei Wochen tadellos. Ich hoffe das bleibt noch so. Zumindest bis ich mein erstes Gehalt bekomme, um die PS3 reparieren zu lassen oder eine Neue zu kaufen.
Aber nun zum eigentlichen Thema: ich habe ja den Ausbildungsplatz zum Koch bekommen - Gott sei Dank!
Ich hätte echt niemals Gedacht, das es so schnell gehen würde! Am 30.8.2010 erhielt ich die Einladung zu dem Bewerbungsgespräch, am 3.9 fand das Bewerbungsgespräch statt und schon am 7.9 fing ich mit der Arbeit an! „So, jetzt erstmal 2-3 Monate putzen, schneiden und anderen Schund erledigen und dann darfst du selbst kochen“ dachte ich mir vor der Arbeit, denn viele Bekannte sagten mir, das es so bei einem Koch Azubi zu Beginn aussehen würde. Aber denkste;
Schon an meinem ersten Tag durfte ich eigentlich all das machen, was die anderen Köche und älteren Azubis auch machen. Sprich: Fleisch schneiden und braten, Nudeln kochen, abschmecken, meckern und anrichten. ;D
Ohne eingebildet oder arrogant zu wirken, aber ich schätze mich gegenüber dem anderen Azubi weitaus besser ein. Der ist nämlich so ein “Was ist das?“ Kollege, der null Peilung hat.
Nichtsdestotrotz sind alle recht nett. Vor allem der Ausbilder ist ein lustiger Typ. 45 Jahre alt, trotzdem ein jugendlichen Charakter, der viel verzeiht...aber auch austeilen kann!
Eigentlich ist alles perfekt. Nur das frühe Aufstehen ist noch etwas zermürbend. Jetzt jeden Morgen um 5 Uhr Früh aufstehen und das für den Rest meines Lebens? Oder zumindest für die nächsten drei Jahre? „Das ist reine Eingewöhnungszeit“ sagen alle (…). Das hoffe ich sehr. Ich finde es eigentlich ganz schön um 6 Uhr Früh durch Berlin zu gurken (Nur mein Körper nicht). Es ist ruhig. Niemand stört einen. Die Jugend schläft noch für mindestens sechs Stunden und ich kann gemütlich, während ich von Bahnsteig zu Bahnsteig Gondel, mein Buch lesen. “Grzimek: Serengeti darf nicht sterben [i/]“.
Ein echt wunderbares Buch! Es handelt von einem Zoologen, Biologen (Dr. Bernhard Grzimek) und seinem Sohn (Michael Grzimek). Zusammen reisen die Beiden in den 40'/50' nach Afrika um dort Forschungen über Tiere vorzunehmen usw. Also Sie sind quasi die Pioniere unter den Tierschützern. Naja, am besten Ihr googelt mal danach. Das Buch ist sehr direkt, spannend, schön, traurig und auch lustig. Kann es kaum abwarten, es nachher weiter zu lesen.
(2 Tage später)
So, habe das Buch jetzt durch. Einfach genial! Das Ende wird euch sehr nachdenklich stimmen! Zumindest wurde ich nachdenklich. Kaufen, kaufen, kaufen!
Morgen fängt die Berufsschule an. Um 08.00 Uhr geht es los und um 15.20 Uhr endet sie. Bin gespannt wie es ist. Ich war ja mal für kurze Zeit auf 'nem OSZ. Wird wahrscheinlich so ähnlich ablaufen.
So, da ich nicht weiß, was ich noch schreiben könnte, höre ich für heute auf.
Wünsche noch 'n schönen Sonntag und bis dann.
Christoph





