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  • Commandos: Strike Force

    Die Commandos stehen für erstklassige Echtzeit-Strategie. Ist der Wechsel in die Ego-Perspektive gelungen?

    Obwohl die "Commandos"-Serie auf dem PCgroße Erfolge feierte, konnte sie auf der PS2 bisher nicht so recht landen. Joypadsteuerung und grobe TV-Auflösung sind nicht die besten Freunde von Echtzeit-Strategie-Action. Also versuchen es die Elite-Krieger jetzt mit einer anderen Taktik:"Commandos: Strike Force" erweist sich als lupenreiner Ego-Shooter.

    Ob die Welt neben "Medal of Honor", "Call of Duty" und Co wirklich noch einen WWII-Shooter braucht, sei hier mal dahingestellt. Immerhin versucht der Titel, sich durch ein interessantes Feature von der Konkurrenz abzuheben.

    Dynamisches Trio

    In Anlehnung an die Vorgänger übernehmt ihr die Kontrolle über mehrere Spezialisten mit unterschiedlichen Fähigkeiten (siehe Kasten). Je nach Level steuert ihr entweder einen der drei oder ein Zweierteam durch 14 Spezialeinsätze in Frankreich, Norwegen und Russland. In den Duo-Missionen wechselt ihr auf Button-Druck zwischen den Kameraden hin und her. So ergeben sich durchaus spannende Situationen, die sogar ein Quäntchen Taktik verlangen. Während ihr euch etwa mit Green Beret O'Brien an vorderster Front durchballert, schaltet ihr immer wieder zu Scharfschütze Hawkins, um mit ihm aus sicherer Entfernung die im Hintergrund anstürmende Verstärkung auszuknipsen. Oder ihr nutzt den auf der Lauer liegenden Sniper als letzte Rettung, falls die Tarnung von Spion Brown auffliegt, während dieser versucht, eine feindliche Patrouille zu meucheln.

    Leider bleibt der Elitekämpfer, den ihr gerade nicht steuert, einfach an Ort und Stelle stehen. Das ist nicht nur unrealistisch, sondern erschwert auch so manchen Einsatz. Falls ihr euren Soldaten nicht in einer sicheren Ecke abstellt, stirbt er im Kugelhagel blitzschnell den Heldentod.

    Kleider machen Beute

    Abgesehen von den Zweierteam-Aufträgen tut sich "Commandos: Strike Force" vor allem durch die Spion-Einsätze hervor. Der Clou: Brown klaut die Uniformen heimlich abgemurkster Wehrmachtssoldaten und stolziert damit unbehelligt geradewegs in die Höhle des Löwen -- allerdings nur, solange ihm kein Deutscher über den Weg läuft, an dessen Montur ein höheres Rangabzeichen prangt als auf Browns "geliehenem" Zwirn. So schleicht ihr angespannt durch von Feinden wimmelnde Areale, immer auf der Hut vor Wehrmachts-Offizieren und Gestapo.

    Dank der oft großzügig angelegten, nonlinearen Levels und diverser Tötungsvarianten führen meist mehrere Wege zum Ziel. Ganz geduldige Naturen studieren die Routen der Wachen, lenken sie im geeigneten Moment ab, indem sie Münzen werfen, und erwürgen die Widersacher dann hinterrücks. Weniger beharrliche Zocker greifen zur Gasgranate und legen damit in einem unbeobachteten Moment gleich mehrere Kontrahenten auf einmal um. Hauptsache, immer schön heimlich, still und leise! Andernfalls bricht die Hölle los. Rambo-Naturen können's zwar auch auf die grobe Dauerfeuer-Tour probieren, allerdings sollten sie dann genug Medi-Packs und Munition im Sturmgepäck haben. Besser ist es, den Zeigefinger ruhig zu halten, bis wieder der Green Beret am (Ab-)Zug ist. Während seiner Einsätze darf geballert werden, was das Zeug hält!

    Vorkriegstechnik

    So weit, so gut. Doch leider schwächelt "Commandos: Strike Force" an der Präsentations-Front erheblich. Nicht nur, dass dem Spielerauge eintönigste Texturtapeten auf grobschlächtigen Polygon-Umgebungen angeboten werden, auch ruckelt es an vielen Stellen ganz erbärmlich. Und die Ausrede, dass es dafür auf dem Bildschirm ordentlich rundgeht, zieht spätestens seit dem bombastischen und gleichzeitig superflüssigen "Black" nicht mehr.

    Zudem fallen eine wenig atmosphärische deutsche Synchro, nicht vorhandene Checkpoints (während der Einsätze darf aber gespeichert werden) und unfaire Stellen in den späteren Levels negativ auf.

    Commandos: Strike Force (PS2)

    Spielspaß
    7 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung:
    Pro & Contra
    drei unterschiedliche Helden
    abwechslungsreiche Missionen
    relativ offenes Leveldesign
    angestaubte, ruckelnde Optik
    keine Checkpoints
    stellenweise unfair
  • Commandos: Strike Force
    Commandos: Strike Force
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Pyro Studios
    Release
    15.03.2006
    Leserwertung
     
    Meine Wertung:

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720104
Commandos: Strike Force
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Die Commandos stehen für erstklassige Echtzeit-Strategie. Ist der Wechsel in die Ego-Perspektive gelungen?
http://www.gamesaktuell.de/Commandos-Strike-Force-Spiel-20314/Tests/Commandos-Strike-Force-720104/
01.04.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/commandos_pic1eps.jpg
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