Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Commandos: Strike Force

    Drei alliierte Soldaten gegen die halbe Wehrmacht? Schlechte Chancen. Denkste! Das Trio gehört zu den berüchtigten Commandos. Die hauen im neuen 3D-Shooter ebenso kräftig rein wie in den früheren Taktik-Spielen.

    Ein Wort mussten Commandos-Spieler bislang fürchten wie Paris Hilton einen Auftritt bei Wer wird Millionär: Alarm! Im jüngsten Spross der erfolgreichen Spieleserie bedeutet das Warnsignal nicht mehr das Aus, sondern ist kaum ein größeres Hindernis als die 50-Euro-Frage in Günther Jauchs Quizsendung. Strike Force spielt sich temporeicher und actionbetonter als die bisherigen 2D-Knobeleien. Wer möchte, ballert sich im Shooter-Stil durch Gegnerhorden. Wer lieber Köpfchen statt Abzugsfinger einsetzt, kann Commandos Strike Force auch zum Schleichspiel à la Splinter Cell oder Thief machen.

    Schrumpfköpfe

    Die ehemals achtköpfige Kämpfertruppe (Teil 2) ist auf drei Kameraden geschrumpft: Mit von der Partie sind diesmal Green Beret, Scharfschütze und Spion. Wobei sich hinter den Berufsbezeichnungen drei neue Soldaten verbergen, die in ihren Aufgaben und Fähigkeiten aber den Vorgängern gleichen (mehr dazu im Kasten).

    Der Auftrag ist geblieben: tief im Feindesland Chaos und Verwüstung anrichten, den Feind aus dem Hinterhalt überfallen und wieder verschwinden. Auf ihrer Tour de Force statten die Commandos den deutschen Besatzern in Frankreich, Norwegen und Russland Besuche ab. Um Widerstandsgruppen zu helfen, Geheimdokumente zu beschaffen oder hochrangige Offiziere auszuschalten.

    Scharf schiessen, nah kämpfen

    Der Wechsel von der Vogel- zur Ego -- perspektive bringt Änderungen im Spielablauf mit sich. Die wichtigste: Sie kontrollieren die Teammitglieder abwechselnd statt gleichzeitig. In manchen der 14 Missionen gehen Sie mit einem Einzelkämpfer auf die Pirsch. In anderen dürfen Sie per Tastendruck zwischen zwei Commandos wechseln. Wenn einmal alle drei mit von der Partie sind, tauscht das Programm an bestimmten Stellen automatisch Ihre Alter Egos.

    Den richtigen Helden für die jeweilige Aufgabe auszuwählen, ist von entscheidender Bedeutung. In einem Einsatz in Norwegen beispielsweise sollen Sie mit dem Green Beret eine Brücke stürmen. Das klappt nur, wenn Sie zuvor mit dem Scharfschützen die beiden MG-Nester am Ende der Überführung ausschalten (siehe Video auf DVD). Im späteren Missionsverlauf dürfen Sie jederzeit von einer Uniform in die andere schlüpfen, um etwa dem Green Beret bei kniffligen Gefechten auszuhelfen. Dabei sollten Sie allerdings keinen der beiden zu lange allein lassen. Denn auf sich selbst gestellt, verteidigen sich die Commandos zwar automatisch -- achten dabei aber nicht auf Angreifer von hinten. Vor dem Heldentausch sollten Sie Ihren Schützling also ein möglichst ruhiges Plätzchen suchen.

    Mach mir den Duke

    Wie eingangs erwähnt, überlässt Ihnen Strike Force in den meisten Missionen die Wahl der Waffen. Abgesehen von den (seltenen) Aufträgen, in denen Sie auf keinen Fall Alarm auslösen dürfen, können Sie selbst entscheiden, ob Sie wie Duke Nukem aus allen Rohren feuernd durch den Level stürmen oder wie Sam Fisher katzengleich durch die Schatten huschen. In gewissen Grenzen natürlich, denn die Commandos sind nun mal keine Superhelden wie der Duke, die MG-Salven so einfach wegstecken. Trotzdem: Mit Shooter-Erfahrung können Sie es durchaus mit einem Dutzend Deutscher aufnehmen -- auch dank der mäßigen KI der Computergegner.

    Wenn Sie sich für die Rambo-Methode entscheiden, sind Green Beret und Spion Ihre besten Freunde. Ersterer hält deutlich mehr Treffer aus als seine Kollegen und darf mit Karabiner, Granaten und Doppel-Maschinenpistole auch kräftig austeilen. Der zweite kann immerhin noch eine MP einpacken. Mit seinem schallgedämpften Colt und der Fähigkeit, in deutschen Uniformen unbemerkt an Wachtposten vorbei zu schlüpfen, eignet sich der Spion ebenso gut für verdeckte Operationen. Genau wie der Scharfschütze, der mit seinen Wurfmessern lautlos tötet. Im Kasten rechts haben wir zwei unterschiedliche Herangehensweisen an ein und dieselbe Mission illustriert.

    Mäuschen im Puff

    Die abwechslungsreichen Einsätze sind das Highlight von Commandos Strike Force. Da schippert Ihre Crew frohgemut mit dem Schiff durch norwegische Fjorde, und plötzlich bricht bei einer Routinekontrolle die Hölle los. Blitzschnell müssen Sie mit dem Sniper die gegnerischen MG-Schützen aufs Korn nehmen, sich dann mit dem Green Beret in den Nahkampf stürzen und schließlich wieder mit dem Scharfschützen einen im Schlauchboot flüchtenden deutschen Hauptmann versenken. Dabei helfen Ihnen einige Partisanen, die das Programm automatisch steuert. Ein andermal geraten Green Beret und Scharfschütze in einen Hinterhalt, und Sie müssen die beiden in Gestalt des Spions aus den Fängen der Gestapo befreien. Gar nicht so einfach in einem Gefängnis ...

    Ein Sonderlob gebührt den Entwicklern für ihre Detailverliebtheit. Abseits der Einsatzziele gibt es viel zu entdecken. Etwa Mini-Aufgaben, wie einen Haufen Sowjetsoldaten bei einem deutschen Panzerangriff beizustehen. Oder Waffen- und Munitionsverstecke. Oder einfach, die Deutschen bei ihrem Treiben zu beobachten -- in einem französischen Bordell eine ganz witzige Angelegenheit. Wer Strike Force genießen möchte, sollte sich nach Möglichkeit an allen Sekundäraufträgen versuchen. Konzentriert man sich nämlich auf die Hauptaufgaben, ist das neue Commandos in gerade einmal fünf bis sechs Stunden durchgespielt -- zu wenig fürs Geld.

    Monotone Mauern

    Anders als etwa Splinter Cell hilft Ihnen Strike Force beim Versteckspiel nicht mit Tarnungs- oder Geräusch-Anzeigen. Sie müssen selbst abschätzen, ob Sie Gefahr laufen, entdeckt zu werden. Immerhin können Sie um Ecken spähen, indem Sie auf eine Außenkamera wechseln, oder durch Schlüssellöcher linsen.

    Nicht erwischt zu werden erfordert einige Übung, auch weil Gegner oft nur schwer auszumachen sind. Was hauptsächlich an der äußerst farbarmen Grafik liegt. Aus technischer Sicht ist Strike Force wahrlich kein Highlight. Dafür läuft das Programm auch auf älteren Rechnern angenehm flott.

    Rüdiger Steidle

  • Commandos: Strike Force
    Commandos: Strike Force
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Pyro Studios
    Release
    17.03.2006

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
715470
Commandos: Strike Force
Commandos: Strike Force
Drei alliierte Soldaten gegen die halbe Wehrmacht? Schlechte Chancen. Denkste! Das Trio gehört zu den berüchtigten Commandos. Die hauen im neuen 3D-Shooter ebenso kräftig rein wie in den früheren Taktik-Spielen.
http://www.gamesaktuell.de/Commandos-Strike-Force-Spiel-20314/Tests/Commandos-Strike-Force-715470/
01.03.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/t_commandos_01_03eps.jpg
tests