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  • Command & Conquer in der Gamescom-Vorschau: Premium-Inhalte gegen Bares

    Command & Conquer in der Gamescom-Vorschau. Quelle: Electronic Arts

    Wir waren auf der Messe in Köln am EA-Stand und haben die Alpha des Free2Play-Neustarts der Command & Conquer-Serie gespielt. Unsere Vorschau verrät euch, warum das Echtzeitstrategie-Spiel trotz Frostbite-Engine noch recht unspektakulär daherkommt und wie Electronic Arts und Victory Games die Spieler zum Kauf ihres Premium-Angebots verführen wollen.

    Für das Reboot der Command & Conquer-Serie als Free2Play-Mehrspielertitel hat sich Entwickler Victory Games nicht nur die Technik bei EA-Partnerstudio Dice ausgeliehen, sondern auch das Bezahlmodell. Denn wenn das von der Frostbite-Engine angetriebene neue C&C gegen Ende dieses Jahres in die offene Betaphase geht, startet auch eine eigene Version des Premium-Services, der Publisher Electronic Arts schon bei Battlefield 3 satte Zusatzeinnahmen spendiert hat.

    C&C Premium funktioniert jedoch ein bisschen anders als im großen Ego-Shooter-Vorbild; wie genau, darüber wird intern gerade noch heftig diskutiert. Laut Chef-Entwickler Tim Morton steht noch nicht fest, wie viel der Premium-Dienst kosten wird – klar ist nur, dass Spieler entscheiden können, ob sie ihn nur für wenige Tage, Wochen oder Monate abonnieren. Der größte Vorteil für Premium-Spieler gegenüber den Nutzern des kostenlosen Basisprogramms: Ein dicker Erfahrungspunktebonus, dank dem Premium-Spieler schneller im Level aufsteigen und Kommandopunkte erhalten, mit denen sie weitere Generäle freischalten. Die Generäle bestimmen, welche Truppen der drei Fraktionen EU, China und GLA wir in die Schlacht schicken; für Gratis-Spieler plant Victory Games, die Auswahl der von Beginn an verfügbaren Kommandanten in regelmäßigen Abständen zu wechseln, ähnnlich wie in League of Legends.

    Merke: Auch Free2Play-Spieler kommen ohne Geldeinsatz an neue Generäle. Allerdings benötigen sie dafür mehr Zeit. Außerdem werden Premium-Spieler in der Lage sein, komfortabler nach laufenden Partien zu suchen. Morton erwähnt unter anderem Premium-exklusive Filterfunktionen, mit denen man gezielt nach 2vs2-Partien suchen kann. Wer nichts zahlt, darf nur den Spielmodus auswählen und muss nehmen, was ihm das Matchmaking-System anbietet. Diese Ankündigung ist wohl mit der Absage an einen Server-Browser gleichzusetzen.

    Völlig unklar ist derweil, ob Premium-Abonnenten kostenlosen oder vergünstigten Zugang zu den Story-Episoden erhalten, die Victory Games ab 2014 als Ersatz für die einstmals angekündigte Kampagne des ursprünglich als Command & Conquer: Generals 2 bekannten Echtzeitstrategie-Spiels nachliefert. Vorerst setzt das neue C&C aber ohnehin voll auf Multiplayer-Gefechte mit menschlichen Widersachern. Dazu gibt es einen Koop-Modus sowie eine Trainingsvariante gegen die KI.

    General Dummwiebrot

    Command & Conquer in der Gamescom-Vorschau. Command & Conquer in der Gamescom-Vorschau. Quelle: EA Auf der Gamescom spielten wir ein Match gegen die KI zum Aufwärmen und traten anschließend im Deathmatch gegen einen Journalistenkollegen an. Dabei fiel sofort auf, dass der Computergegner in der Alpha noch reichlich einfältig reagiert. Zwar schickt er schon kurz nach Beginn Infanterie in Richtung unserer Basis, verfällt aber fix in die immer gleichen Angriffsmuster mit einer ähnlichen Truppenzusammenstellung und folgt stets der gleichen Route. Außerdem leisten sich sowohl gegnerische als auch eigene Einheiten des Öfteren noch Aussetzer und nehmen etwa die Ressourcenfahrzeuge eines Versorgungsdepots unter Feuer, obwohl zwei Meter weiter brandgefährliche Panzer anrücken. Ohnehin wies die gespielte Version noch einige Bugs auf – bei einer frühen Alpha aber auch keine Überraschung, hoffentlich bessert Victory Games bis zum Betastart da noch nach.

    Das Spielprinzip orientiert sich erfreulich stark am genialen Command & Conquer: Generäle. Bei Gebäuden und Einheiten gibt es ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, auch das Ressourcensystem haben die Entwickler fast eins zu eins übernommen. Neu ist lediglich die Notwendigkeit, Ölquellen selbst mit einer Pumpe zu erschließen. Die Steuerung hat Victory Games dezent angepasst, so erlauben Symbole am unteren rechten Bildschirmrand Schnellzugriff auf wichtige Produktionsgebäude wie Kaserne oder Waffenfabrik.

    Gewöhnungsbedürftig: Die Generäle, von denen wir vor Beginn einer Partie einen auswählen, schränken die Einheitenauswahl stark ein. Als EU-General mit einem Faible für den Luftkampf müssen wir etwa auf die höherstufigen Infanterie- und Fahrzeug-Einheiten wie dicke Panzer verzichten, können dafür aber einen mächtigen Bomber bauen. Fraglich bleibt, wie gut die Balance der verschiedenen Generäle gelingt, denn diese besitzen auch noch mit einer Abklingzeit versehene Spezialfähigkeiten wie eine Spähdrohne oder einen Bombenangriff. Eine Rückkehr feiern die bekannten Superwaffen wir Orbitalkanone, SCUD-Raketensturm oder Atomrakete.

    Kleine Enttäuschung: Der Grafik von Command & Conquer sieht man weiterhin nicht an, dass im Hintergrund die Frostbite-Engine werkelt. Einzig Explosionen samt herumfliegender und in der Landschaft liegen bleibender Trümmerteile wirken schick; die restliche Optik enttäuscht in der Alpha noch mit wenig Details und eintönigen Texturen. Aber auch hier wird Victory Games vor dem öffentlichen Betatest sicher noch einmal etwas Politur betreiben.

    01:01
    Command & Conquer: Trailer zu den Kampagnenmissionen
    Spielecover zu Command & Conquer (F2P)
    Command & Conquer (F2P)
  • Command & Conquer (F2P)
    Command & Conquer (F2P)
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Bioware
    Release
    04.10.2012

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Command & Conquer (F2P)
Gamescom-Vorschau:Premium-Inhalte gegen Bares
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http://www.gamesaktuell.de/Command-und-Conquer-F2P-Spiel-20274/News/Gamescom-Vorschau-Premium-Inhalte-gegen-Bares-1084677/
22.08.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/08/CnC_Gamescom_2013_ScreenShot_RETREAT-buffed_b2teaser_169.jpg
command and conquer,strategie,ea electronic arts
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