Colin McRae: DiRT 2
Nach dem ersten Teil aus dem DiRT Franchise erschienen des weiteren auch Race Driver: GRiD und Fuel, beide von Codemasters. Und man merkt, dass Codemasters diverse Elemente aus den Spielen abgeschaut haben.
Bereits kurz nach dem Starten des Spiels merkt man grosse Unterschiede zum ersten Teil. DiRT 2 ist wesentlich stylischer. Wo früher edle Menüs über den Bildschirm flogen, eingetaucht in weiss, grau und rot, findet man nun gar kein klassisches Menü vor. Hier dient ein Wohnwagen als Menü.
Anfangs ist dies relativ ungewohnt, nach einer gewissen Zeit habe zumindest ich mich aber mit dem neuen Menü angefreundet. Die Navigation durch die Menüs ist sehr gut gelungen. Ihr könnt euch entweder mit dem rechten Stick frei umsehen, oder auch direkt mit dem linken Stick die einzelnen Menüpunkte anwählen. Mit den beiden Triggern könnt ihr zudem die Zoomstufe verändern.
Im Wohnwagen selbst findet man Persönliches, Extras, das Multiplayermenü und die DiRT Tour, also den eigentlichen Karrieremodus. Geht man jedoch aus dem Wohnwagen hinaus, kann man die eigenen Wagen ansehen, neue Wagen kaufen, Nachrichten aus dem Spiel durchsehen und zuletzt die Optionen verändern.
In den Menüs finden sich verschiedene Kleinigkeiten, und auch ein Easter Egg. Schaut ihr euch etwas um in eurem Wohnwagen, werdet ihr mit der Zeit einen Laptop neben der Tür sehen, auf dem gerader DiRT 1 läuft.
Die angesprochenen Kleinigkeiten sind aber auch ganz interessant. So gibt es beispielsweise einen kleinen Fernseher, auf dem von Zeit zu Zeit reale Musikvideos laufen. Natürlich ist der Wohnwagen aber auch mit verschiedensten Gimmicks vollgestopft. Auf einem Tisch befindet sich beispielsweise eine Glückskatze, auf dem Boden steht ein grosser Dinosaurier, und auf einem anderen Tisch bewegt sich ein Roboter.
In DiRT 2 heisst der Karrieremodus DiRT Tour. Der Wechsel zu diesem Namen ist schnell erklärt. In der DiRT Tour reist man an verschiedenste Orte auf der Welt, und hat als Navigation zwischen den Rennen eine Weltkarte.
Insgesamt werden im Verlauf des Spiels neun Locations auf der Welt freigeschaltet:
- Baja: Staubige Strecke, leuchtende Sonne und viel Show. Hier fahrt ihr primär mit Buggys oder Trucks. Die tückische erste Kurve auf den Buggystrecken verursacht gerne mal einen Unfall, jedoch gibt es auch im Nachhinein noch genügen Möglichkeiten, die Gegner zu überholen. Sehr einsteigerfreundlich.
- Marokko: Ebenso staubig wie Baja, jedoch wesentlich mehr auf Rally, bzw. Trailblazer ausgelegt. Nur selten finden sich Zuschauer an den Streckenrändern. Auf den Strecken gibt es, bis auf einige wenige Haarnadelkurven, kaum Schwierigkeiten, wodurch auch Marokko recht einsteigerfreundlich bleibt.
- Kroatien: Technisch anspruchsvolle Rallystrecken. Der untergrund ist schottrig, die Sonne scheint einem öfters ins Auto. Kroatien bietet viele schnell gefahrene Kurven, jedoch auch mehrere Haarnadelkurven. Für eine Rallynation gibt es hier erstaunlich viele Zuschauer am Streckenrand.
Das hat Word für mich erledigt
omg, du hast sie doch nicht alle gezählt oder?:ugly:
und ich sagte ja, es tut der qualität keinen abbruch;)