Codemasters: Veröffentlichung von unfertigen Spielen als Mittel gegen Gebrauchthandel
Der Handel mit gebrauchter Software wird von Publishern nicht gerne gesehen, nun reiht sich auch Codemasters in die Riege der Hersteller ein, die eine Lösung für das Problem gefunden haben wollen. Im Interview mit gamesindustry.biz spricht Codemasters CEO Rod Cousens über Gebrauchthandel und Softwarepiraterie und nennt die, aus seiner Sicht, passende Lösung für das Problem: "Es wäre nicht undenkbar, ein Spiel wie F1 unfertig, mit vielleicht sechs Rennkursen, zu veröffentlichen", so Cousens im Interview. "Dann müssten sie (Anmerkung: die Spieler) die nächste Strecke kaufen. Wenn Du Abu Dhabi erreichst, musst Du für die Rennstrecke und die Änderungen an Autos zahlen", so Cousens weiter.
Laut Cousens sei die Mitarbeit des Handels wichtig, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen: "Wenn der Handel die Verkaufsbox nicht ins Sortiment aufnimmt, sobald wir mit dem Onlinevertrieb beginnen und Publisher in Folge nur noch auf DLC setzen und den Handel außen vor lassen, dann wäre das albern."
Bereits im April sprach Cousens davon, dass das klassische Vertriebsmodell bald aussterben würde. Das komplette Interview mit Cousens' Meinung zum Gebrauchthandel lest Ihr bei den britischen Kollegen von Gamesindustry.biz.
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Das wird sich auch nie ändern. Der…
Ich denke einfach, dass das viele Leute einfach abschrecken wird.
Naja, mal abwarten, wie sich da alles entwicklen wird.
Das sich irgendwann mal was ändern wird, um den Gebrauchtmarkt zu schwächen oder sogar ganz und gar abzustellen, dürfte jedem von uns klar sein.