Codemasters: Entwickler von ehemaligem Mitarbeiter angeprangert
Kürzlich wurden die für Bodycount verantwortlichen Guildford Studios von Codemasters geschlossen. Nun erhebt ein ehemaliger Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen den Mutterkonzern. (8)
Rund 70 Mitarbeiter beschäftigten die Guildford Studios, die zuletzt an dem Shooter Bodycount arbeiteten. Als das Studio jedoch von Codemasters geschlossen wurde, wurden allesamt entlassen. Nun wurde der Mutterkonzern vom ehemaligen Mitarbeiter Semi Essessi angeprangert. Laut Essessi mussten die Mitarbeiter während der Entwicklung von Bodycount zahlreiche Überstanden leisten. Nach eigenen Angaben kam allein Essessi in nur acht Monaten auf über 400 Überstunden. Zwar war jedem Mitarbeiter klar, dass diese Arbeit nicht bezahlt werden würde, doch Codemasters habe dennoch gemeint, man könne die Zeit nach Abschluss des Projekts als Urlaubstage nutzen. Doch als das Studio geschlossen wurde, war auch das nicht mehr möglich.
Als Ausgleich sollten alle Mitarbeiter einen Bonus erhalten, der zusammen mit dem letzten Gehalt ausgezahlt wurde. Doch nun fordert Codemasters dieses Geld zurück, da es sich angeblich um einen Fehler in der Buchhaltung gehandelt haben soll. Da Essessi das Geld bereits ausgegeben hat, steckt er nun in Schwierigkeiten. Sollte er die geforderte Summe nicht rechtzeitig zurück zahlen, droht Codemasters ihm mit dem Bankrott. Aktuell befinden sich beide Parteien im Gespräch. Die Originalmeldung zur Anprangerung von Codemasters findet ihr auf eurogamer.net.
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400 unbezahlte Überstunden und 24 Stunden-Schichten sind schon eine Untat. Die Spielindustrie ist sowieso total daneben. Nicht nur, dass sich ein…