Games. Fun. Entertainment.

Codemasters

Codemasters: Entwickler von ehemaligem Mitarbeiter angeprangert

16.01.2012 16:11 Uhr
|
Neu
|
Erst kürzlich hat Codemasters sein Entwicklerstudio in Guildford geschlossen, die sich zuletzt für den Ego-Shooter Bodycount verantwortlich zeichneten. Semi Essessi, ehemaliger Mitarbeiter des Studios, prangert den Mutterkonzern nun auf seinem Blog an. Trotz Überstunden musste Essessi eine angeblich fälschlich erhaltene Vergütungen zurückzahlen.

Kürzlich wurden die für Bodycount verantwortlichen Guildford Studios von Codemasters geschlossen. Nun erhebt ein ehemaliger Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen den Mutterkonzern. (8) Kürzlich wurden die für Bodycount verantwortlichen Guildford Studios von Codemasters geschlossen. Nun erhebt ein ehemaliger Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen den Mutterkonzern. (8) Rund 70 Mitarbeiter beschäftigten die Guildford Studios, die zuletzt an dem Shooter Bodycount arbeiteten. Als das Studio jedoch von Codemasters geschlossen wurde, wurden allesamt entlassen. Nun wurde der Mutterkonzern vom ehemaligen Mitarbeiter Semi Essessi angeprangert. Laut Essessi mussten die Mitarbeiter während der Entwicklung von Bodycount zahlreiche Überstanden leisten. Nach eigenen Angaben kam allein Essessi in nur acht Monaten auf über 400 Überstunden. Zwar war jedem Mitarbeiter klar, dass diese Arbeit nicht bezahlt werden würde, doch Codemasters habe dennoch gemeint, man könne die Zeit nach Abschluss des Projekts als Urlaubstage nutzen. Doch als das Studio geschlossen wurde, war auch das nicht mehr möglich.

Als Ausgleich sollten alle Mitarbeiter einen Bonus erhalten, der zusammen mit dem letzten Gehalt ausgezahlt wurde. Doch nun fordert Codemasters dieses Geld zurück, da es sich angeblich um einen Fehler in der Buchhaltung gehandelt haben soll. Da Essessi das Geld bereits ausgegeben hat, steckt er nun in Schwierigkeiten. Sollte er die geforderte Summe nicht rechtzeitig zurück zahlen, droht Codemasters ihm mit dem Bankrott. Aktuell befinden sich beide Parteien im Gespräch. Die Originalmeldung zur Anprangerung von Codemasters findet ihr auf eurogamer.net.

Freie Mitarbeiter

16.01.2012 16:11 Uhr
Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du Deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
19.01.2012 10:05 Uhr
Zitat: (Original von big ron)
400 unbezahlte Überstunden und 24 Stunden-Schichten sind schon eine Untat. Die Spielindustrie ist sowieso total daneben. Nicht nur, dass sich ein Mitarbeiter mit solchen Arbeitsbedingungen rumschlagen muss, einige Publisher schließen auch einfach so gleich ganze…
Mitglied
Bewertung: 1
17.01.2012 09:38 Uhr
Zitat: (Original von Sashgtr)
Kann man glauben oder auch als ''Racheaktion'' sehen....und überstunden sind leider in fast jeder Firma traurige Realität!!!....


400 unbezahlte Überstunden und 24 Stunden-Schichten sind schon eine Untat. Die Spielindustrie ist sowieso total daneben. Nicht nur, dass sich ein…
Mitglied
Bewertung: 0
16.01.2012 21:24 Uhr
Ich habe ja gleich gesagt, Codemasters sollte nur noch Rennspiele machen. Dann hätten sie den ganzen Ärger jetzt nicht. 

Verwandte Artikel

Neu
 - 
Rod Cousens, CEO bei Codemasters, äußerte sich in einem Interview zum Handel mit gebrauchten Videospielen. Geht es nach Cousens, wäre die Veröffentlichung von halbfertigen Spielen, die mit Downloadinhalten erweitert werden, nicht undenkbar. mehr... [42 Kommentare]
Neu
 - 
Der britische Entwickler Codemasters gab bekannt, dass man bereits an einem neuen Race Driver: GRID und an einem neuen Operation Flashpoint arbeiten würde. mehr... [9 Kommentare]
Neu
 - 
Die hauseigene EGO-Engine von Codemasters kam in zahlreichen Titeln wie zum Beispiel Colin McRae DiRT 2 zum Einsatz. Nun arbeiten die Entwickler bereits an einem noch leistungsfähigeren Nachfolger. mehr... [8 Kommentare]
Neu
 - 
Das indische Unternehmen Reliance ADA Group hat 50% der Anteile des britischen Traditionsunternehmens Codemasters aufgekauft. mehr... [13 Kommentare]