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  • City Life

    Sim City leichtgemacht: Bauen Sie Ihre eigene Stadt auf und sorgen Sie dafür, dass sich die unterschiedlichen Bewohner Ihrer Metropole nicht gegenseitig an die Gurgel gehen.

    In unserer Beta-Version von City Life toben wir uns in fünf Regionen bautechnisch aus, darunter an der amerikanischen Ostküste, auf einem tropischen Inselparadies oder in einer zerklüfteten Berglandschaft. Der Schwierigkeitsgrad variiert dabei zwischen leicht und schwer -- flaches Land mit Hügeln ist einfacher zu bebauen als eine von den Rocky Mountains dominierte Umgebung.

    Sobald wir uns eine Region ausgesucht haben, brauchen wir nur noch ein Stück Land zu kaufen, und schon geht's los mit dem Städtebau. Dazu setzen wir eine Stadthalle in die Mitte und ziehen rund herum ein paar Einfamilienhäuser hoch. Gleich zu Beginn lohnt sich das Zoomen in die Nahansicht, denn die 3D-Gebäude sind detailreich gestaltet. Außerdem tummeln sich schon einige Bewohner auf den Straßen.

    Wenn wir noch keine Arbeitsstellen für die zukünftigen Hausbewohner besorgt haben, dann entscheidet das Programm, welche Bürger in die Einfamilienhäuser einziehen. Und jetzt wird es spannend ...

    Kulturelle Streitigkeiten

    In City Life gibt es verschiedene Bevölkerungsschichten. Die so genannten Have Nots besitzen, wie der Name schon sagt, so gut wie nichts. Ihre Behausungen sind eher als Wohnklo zu bezeichnen, und sie haben die Jobs, die niemand anderes machen möchte.

    Die »Blue Collars« und die »Fringes« bilden die untere Mittelschicht. Die Blauen sind an Industrie und Wissenschaft interessiert und wollen einen entsprechenden Arbeitsplatz haben. Die roten Fringes hingegen sind Lebemänner. Kreative Berufe sind mehr ihr Ding als ein gesittetes Leben in Vorstadtvillen mit Hund und Rasenmähen am Wochenende. Für sie gibt es Kopierläden und Computerspielefirmen, um sie glücklich zu machen.

    In diesen Unterschieden liegt das Problem: Während die Have Nots prima mit blauen und roten Bewohnern klarkommen, bekabbeln sich die gegensätzlichen Fringes und Blue Collars ständig. Dabei schubsen sie sich auf der Straße herum oder starten eine handfeste Prügelei.

    Massenkeilereien

    Steht in Ihrer Stadt zum Beispiel ein blaues Haus zwischen roten Hochhausburgen, gibt es Ärger. Im Videofenster erscheint die Nachricht über »kulturelle Streitigkeiten«, auf gut deutsch: Es gibt mächtig Kloppe zwischen den Fringes und Blue Collars. Ein Klick auf das Video bringt Sie an den Ort des Geschehens. Beim Hereinzoomen sehen Sie, wie sich die roten und blauen Leute aufgeregt anschreien. Ein Polizist kommt vorbei und nimmt die Personalien der Parteien auf, aber das hilft nicht auf Dauer. Irgendwann haben die Fringes nämlich genug von den blauen Konkurrenten und zündeln kurzerhand an deren Häusern herum. Dann stehen plötzlich brennende Gebäude in Ihrer hübschen Vorstadtumgebung.

    Recht und Ordnung

    Damit es in unserer Stadt nicht soweit kommt, sorgen wir erst Mal für getrennte Stadtteile. Das ist gar nicht so einfach. Für Bedürfnisse wie Kultur, Sicherheit, medizinische Versorgung und Shopping werden meist nicht nur die Arbeiter einer bestimmten Klasse benötigt. In einem großen Krankenhaus zum Beispiel brauchen wir einen Fringe, einen Blue Collar und einen Have Not, damit dort effektiv und zu unseren Gunsten gearbeitet wird.

    Also siedeln wir doch ein paar der Blauen im Einzugskreis des Krankenhauses und somit in der Fringes-Gegend an, um durch die Steuern Geld zu verdienen. Um die Blue Collars zu beschäftigen, die nicht im Krankenhaus arbeiten, bauen wir dagegen ein paar Autowerkstätten und Raffinerien -- und plötzlich haben wir wieder einen kompletten Mischmasch, in dem es ordentlich knallt.

    Deswegen brauchen wir Polizeistationen und Gemeindehäuser. Die Cops fliegen mit Hubschraubern zum Unruheherd und entschärfen den Krach zwischen den unterschiedlichen Arbeiterklassen. Die Menschen in den Gemeindehäusern beugen dem Zoff mit Gesprächen vor.

    Übrigens sind die drei erwähnten Bevölkerungsschichten nicht die einzigen: »Bobos«, »Suits« und »Elites« ziehen in unsere Stadt, wenn sie attraktiv genug ist und es Jobs für die Besserverdienenden gibt. Das heißt, wir müssen uns auf mehr Ärger und höhere Bedürfnisansprüche einstellen. Dafür haben wir dann eine multikulturelle Millionenmetropole.

    Dem Gras beim Wachsen zuschauen

    Natürlich können Sie keine Stadt innerhalb von Sekundenbruchteilen aus dem Boden stampfen. Um größere Fabriken und Wohnhäuser zu bauen, brauchen Sie erst eine bestimmte Anzahl an Stadtbewohnern. In City Life gibt es für Sie übrigens keine Missionen zu erfüllen. Stattdessen können Sie eine bronzene, silberne oder goldene Medaille gewinnen. Wenn Sie die Anforderungen für diese Medaillen erfüllen, dann spielen Sie mehr Regionen zum hemmungslosen Bauen frei. Zum Beispiel muss eine bestimmte Einwohnerzahl Ihre Stadt bewohnen.

    Susanne Braun

  • City Life
    City Life
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    Monte Cristo (FR)
    Release
    28.04.2006
    Leserwertung
     
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City Life
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http://www.gamesaktuell.de/City-Life-Spiel-20077/News/City-Life-715469/
01.03.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/v_citylife_01_03eps.jpg
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