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  • Castlevania: Curse of Darkness

    Da kriegt Dracula weiche Knie: Krieger Hector macht sich auf, der Vampirbrut endgültig die Fangzähne zu ziehen!

    Mit Vampiren ist es so eine Sache: Die bleichen Blutsauger verursachen mit Vorliebe unschöne Knutschflecken in der Halsgegend, lassen nur nach heftigstem Silberkugelbeschuss ihr untotes Leben und nerven generell tierisch. Zum Glück macht sich ein einsamer Streiter für das Gute auf, die Welt von der flatternden Plage zu befreien -- Hector, Held des neuen PS2-Schauermärchens "Castlevania: Curse of Darkness" der Konami-Gruselprofis.

    Soll der Teufel doch heulen!

    Capcoms Dämonenschnetzler Dante und seine "Devil May Cry"-Trilogie hatten und haben noch immer großen Einfluss auf Spieleentwickler weltweit. Auch die Japaner von Konami haben mit dem weißhaarigen Mantelträger offenbar die eine oder andere Stunde vor dem Bildschirm verbracht. Anders ist es kaum zu erklären, dass sich Schwertschwinger Hector in Sachen Gameplay und Steuerung deutlich seinem Genrekonkurrenten annähert.

    Wie schon im soliden, aber nicht begeisternden PS2-Vorgänger (Test in play 03/2004) blickt ihr eurem Geisterjäger meistens direkt auf den Texturrücken. Wer in "Lament of Innocence" noch die mangelnde Übersicht beklagte, darf nun aufatmen: Eine frei drehbare Kamera soll nun auch im dichtesten Kampfgetümmel für den vollen Durchblick sorgen.

    Seht ihr euch von schrecklichen Schergen umringt, visiert ihr mit der Schultertaste den am nächsten stehenden Gegner an und prügelt ihn mit Breitschwert, Streitaxt oder mit der obligatorischen Peitsche zurück in die Digi-Hölle.

    Das umfangreiche Waffenarsenal wird euch jedoch nicht geschenkt: Nur eifrige Spürnasen finden die scharfen Bonus-Schneiden, die in Draculas Gruselschloss in jeder Ecke versteckt sind.

    Bestialischer Beistand

    Besonderes Feature der Konami-Knochenparade: Der Ritter ohne Furcht und Tadel ist nicht alleine unterwegs. Bitter nötige Hilfe gewähren die so genannten Innocent Devils (Unschuldige Teufel). Hinter dem klangvollen Namen verbergen sich mehr oder minder bizarre Monstrositäten, die trotz ihres Furcht einflößenden Aussehens auf der Seite des Guten stehen.

    Jeder Teufel verfügt dabei über ganz spezielle Fähigkeiten und Talente. So trug uns der rot gefiederte Flattermann Jonathan nach Zuruf über einen klaffenden Abgrund, wohingegen sich das klobige Steinmonster Stephen als echtes Nahkampf-Ass und Gegnerschreck entpuppte. Vor seiner granitharten Faust erzitterten auch meterhohe Levelbosse.

    Die grazile Fee Sylphie komplettierte das Monster-Trio unserer Vorabversion: Bei Bedarf füllte die schwebende Lebensretterin die Energieleiste unseres verwundeten Vampirkillers auf und bewahrte ihn so manches Mal vor einem grausamen Bildschirmtod. Trotz ihrer übernatürlichen Herkunft sind die Unschuldigen Teufel jedoch nicht unsterblich: Sie verfügen über einen separaten Lebensbalken, der mit jedem feindlichen Angriff schrumpft. Nach allzu heftigen Gefechten solltet ihr eurem Horror-Zoo also eine ausgedehnte Verschnaufpause gönnen.

    Licht und Schatten

    Unser Trip über die Zinnen der monsterverseuchten Trutzburg war leider viel zu schnell vorbei. Nach der abschließenden Keilerei mit einem mächtigen (und zu allem Überfluss noch schlecht gelaunten) Minotauren entließ uns der schmucke "Coming Soon"-Bildschirm wieder in die fahle Nacht. Unterm Strich ist den japanischen Tastenkünstlern von Konami mit "Castlevania: Curse of Darkness" ein überzeugendes Schauermärchen gelungen, dessen kleinere und größere Mankos jedoch die Aussicht auf eine begehrte play-King-Auszeichnung schmälern.

    So ist es prinzipiell löblich, dass die flexible Kamera alle Übersichtsprobleme des Vorgängers ausmerzen will -- in der Praxis klappt das jedoch nur bedingt. Das virtuelle Objektiv reagiert gerade in hektischen Situationen viel zu langsam und zu träge. Die Folge: Ihr müsst oft manuell nachjustieren. Die Technik erlaubt sich zwar keine schwer wiegenden Patzer, sorgt aber auch nicht für einen ausgelassenen Freudentanz der Vampire. Während Draculas klapprige Spukgestalten fantasievoll in Szene gesetzt wurden, mangelte es einigen Umgebungstexturen deutlich an Schärfe und Details. Und auch die musikalische Untermalung rangierte im Bereich "Standard" -- von den wuchtig-orchestralen Soundwällen der Hauskomponistin Michiru Yamane war (zumindest in unserer Preview-Fassung) noch nichts zu hören.

  • Castlevania: Curse of Darkness
    Castlevania: Curse of Darkness
    Developer
    Konami
    Release
    16.02.2006

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Castlevania: Curse of Darkness
Castlevania: Curse of Darkness
Da kriegt Dracula weiche Knie: Krieger Hector macht sich auf, der Vampirbrut endgültig die Fangzähne zu ziehen!
http://www.gamesaktuell.de/Castlevania-Curse-of-Darkness-Spiel-19808/News/Castlevania-Curse-of-Darkness-720167/
01.10.2005
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/castle1eps.jpg
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