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  • Abgefahren: Interview mit Steve May von Pixar

    Der Special Effects Supervisor zeichnet unter anderem für die visuellen Spielereien in Pixars neuem Animationshit „Cars“ verantwortlich. Cynamite.de und DVD VISION traf den Künstler auf dem eDIT 9. Filmmaker’s Festival in Frankfurt

    Von wem kam eigentlich die Idee, einen Film nur mit Autos zu machen? Und wo lagen die Schwierigkeiten?

    (c) 2006 Disney/Pixar (c) 2006 Disney/Pixar Das ganze Konzept war allein John Lasseters Idee. Er liebt es, eigentlich leblose Dinge zum Leben zu erwecken und zu animieren. Das Ganze hat ja mit der Schreibtischlampe in Luxor jr. begonnen. Aber Cars war eine echte Herausforderung, alleine deshalb, weil die Bewegungsmöglichkeiten von Autos sehr eingeschränkt sind. Sie haben keine Gliedmaßen – das war der schwierigste Aspekt bei der Animation.

    Welche technischen Fortschritte konnten Sie sich bei Cars erstmals zu Nutze machen?

    Zunächst konnten wir die Autos noch deutlich realistischer beleuchten. So kommen Details wie der Lack oder Chrom noch deutlich besser zur Geltung. Zudem ist der Detailgrad stark erhöht worden und es gibt schicke Neonleuchten.

    Wenn wir uns die Unterschiede zwischen Toy Story und Cars ansehen fragen wir uns, was wir von einem Pixar-Film in zehn Jahren erwarten können.

    Abgefahren: Interview mit Steve May von Pixar Ich denke, die Fortschrittskurve wird mit der Zeit immer flacher. Die technologischen Möglichkeiten sind heute viel größer als damals, aber heute gibt es immer weniger technische Hürden. Ich hoffe deshalb, dass es in zehn Jahren immer noch gute Geschichten und Charaktere, hübsches Design und vielleicht mehr visuelle Experimente geben wird. Mehr als der technische wird dann der künstlerische Aspekt in den Vorgrund rücken.

    Gab es während der Produktion von Cars technologische Probleme, die nicht überwunden werden konnten?

    Nein, in Cars konnten wir alle Ideen verwirklichen. Es gibt immer noch große Herausforderungen, etwa die Animation von Wasser. Nach Findet Nemo müsste dies eigentlich die einfachste Sache der Welt sein, aber das stimmt nicht. Wasser ist für uns immer noch das komplizierteste Element.

    Wie viele Personen haben an Cars mitgewirkt?

    Etwa 200. Anfangs war die Crew sehr klein. Da gab es nur den Regisseur und ein paar Künstler. John Lasseter begann direkt nach Toy Story 2 mit der Arbeit an Cars. Das muss etwa im Jahr 2000 gewesen sein. Nach und nach stieg die Zahl der Mitarbeiter rapide an. Gerade im letzten Jahr saßen dann sehr viele Leute an dem Projekt.

    Im Film kommen ja einige reale Wagen vor, etwa ein Porsche. Mussten Sie sich dafür eine Genehmigung holen?

    Ja klar. John hält Authentizität für wichtig und wollte deshalb viele echte Autos im Film haben, wofür man sich natürlich die Genehmigung von den Herstellern holen muss. Neben dem Porsche gibt es ja auch noch den VW Bus, einen Chevy Impala und viele weitere. Hier geht es allerdings nicht um Product Placement, das auf Wunsch der Unternehmen stattfindet.

    Animationsfilme erleben nun schon seit geraumer Zeit einen Boom. Glauben Sie, dass der wieder abflauen wird?

    Ich will nicht pessimistisch klingen, aber es gibt sehr viele Animationsfilme da draußen, und längst nicht alle sind gut. Einige existieren nur um der CGI-Animation willen, aber so wird man auf Dauer keine Karten verkaufen. Gute Geschichten verkaufen Karten, nicht die Technologie. Das werden die Studios über kurz oder lang realisieren und zwangsläufig weniger Animationsfilme ins Kino bringen.

    Hat man bei Pixar schon mal dran gedacht, einen 3D-Animationsfilm in die Kinos zu bringen?

    Ja, derartige Überlegungen gibt es. Allerdings sehen wir uns zurzeit erst mal an, wie dies in unseren Prozess des Filmemachens zu integrieren ist.

    Waren Sie in irgendeiner Form an der Produktion der DVD von Cars beteiligt?

    Ich war der technische Berater für den Bonusfilm Hook und das Geisterlicht. Darüber hinaus war ich nicht in der DVD-Produktion involviert.

    Die wichtigste Frage zum Schluss: Welches Auto fahren Sie?

    Oh, ein älteres Modell. Es ist ein Infiniti G35 Sedan, nichts Aufregendes.

  • Cars
    Cars
    Vertrieb
    Walt Disney Studios Home Entertainment
    Regie
    John Lasseter
    Verkaufstart
    07.01.2007

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722204
Cars
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Der Special Effects Supervisor zeichnet unter anderem für die visuellen Spielereien in Pixars neuem Animationshit „Cars“ verantwortlich. Cynamite.de und DVD VISION traf den Künstler auf dem eDIT 9. Filmmaker’s Festival in Frankfurt
http://www.gamesaktuell.de/Cars-DVD-151600/Specials/Abgefahren-Interview-mit-Steve-May-von-Pixar-722204/
11.01.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/12/steve_may_pixar__061221171716.jpg
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