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  • Carpe Lucem: Nutze das Licht! Anspruchsvoller VR-Puzzler aus Deutschland - mit Oculus Rift gespielt

    In Carpe Lucem müssen Lichtstrahlen auf farblich gleiche Blüten gelenkt werden. Quelle: Application Systems Heidelberg

    VR-Headset aufgesetzt und abgetaucht: Mit Carpe Lucem: Nutze das Licht! arbeiten deutsche Entwickler an einem kniffligen Puzzler für Oculus Rift, PlayStation VR und HTC Vive. Wir durften eine aktuelle Version mit Oculus Rift ausprobieren und waren recht schnell angetan: das Spielprinzip ist eingängig, die Rätsel herausfordernd und die VR-Welten stimmungsvoll in Szene gesetzt. Knobeln in der virtuellen Realität - ohne Zeitdruck.

    Besuch in der Redaktion: Die Entwickler vom deutschen Studio Application Systems Heidelberg ließen uns eine aktuelle Version von Carpe Lucem: Nutze das Licht! mit dem Development Kit 2 von Oculus Rift spielen. Der knifflige VR-Puzzler, der in Zusammenarbeit mit Hammer Labs außerdem für PlayStation VR und HTC Vive entsteht, versprüht einen ganz besonderen Charme - bereits wenige Sekunden nach dem Aufsetzen des Headsets fühlen wir uns pudelwohl. In Carpe Lucem tauchen wir in eine meditative und liebevoll gestaltete 360-Grad-Spielwelt ab, in der es mehr als 30 Rätsel zu lösen gilt - wahlweise stehend oder sitzend. Eigene Knobelwelten können mit einem Editor erstellt werden.

    Zu Beginn erklärt uns Carpe Lucem das Spielprinzip. Wir müssen eingefärbte Lichtstrahlen so auf die in der Welt platzierten Steampunk-Blüten der gleichen Farbe lenken, damit sie mit der Energie des Lichts zum Leben erwachen. Sind alle Blüten gleichzeitig aktiviert, gilt das Level als erfolgreich beendet. Anfangs funktioniert das Umlenken der Lichtstrahlen durch die simple Neuanordnung eines winkligen Rohres. Dafür richten wir unsere Blicke zunächst auf das Element. Mit der A-Taste am Xbox-Controller bestätigen wir die Eingabe, mit den Analogsticks bewegen wir das Objekt an die gewünschte Position. Das klappt wunderbar. Mit Zusatzperipherie, etwa den Touch-Controllern für Oculus Rift, soll die Steuerung wesentlich intuitiver von der Hand gehen, versprechen die Entwickler.

    Die Welten des VR-Puzzlers sind stimmungsvoll in Szene gesetzt. Die Welten des VR-Puzzlers sind stimmungsvoll in Szene gesetzt. Quelle: Application Systems Heidelberg Deutlich knackiger fallen die Rätsel im späteren Spielverlauf aus. Carpe Lucem führt nach und nach neue Mechaniken ein - mit der Z-Achse sogar eine weitere Ebene. Fortan müssen wir Elemente wie Spiegel und Prismen also auch nach vorn und hinten bewegen, um die Lichtstrahlen auf die Blüten zu lenken. Dafür verlangt Carpe Lucem ein gewisses räumliches Denken und physikalisches Verständnis von uns ab. Später gibt uns das Spiel etwa einen Farbwechsler und Magneten an die Hand. Während wir mit dem Farbwechslern die Kolorierung der Lichtstrahlen beeinflussen, lenken wir sie mit Magneten gekonnt durch das Bild. Warten in einem Level etwa blaue, rote und grüne Lichtstrahlen auf uns, die wir mit Farbwechslern, Spiegeln, Prismen, Magneten und Teleportern auf die farblich gleichen Blüten ausrichten sollen, kann das Lösen des Rätsels durchaus zum Geduldsspiel werden. Der Ehrgeiz packte uns schnell: Das Spielprinzip ist eingehend, die Rätsel durch die Einführung neuer Elemente und Mechaniken herausfordernd - klasse.

    Der Schwierigkeit zieht im späteren Spielverlauf kräftig an. Eine Zeitvorgabe für das Lösen der Rätsel gibt es nicht. Der Schwierigkeit zieht im späteren Spielverlauf kräftig an. Eine Zeitvorgabe für das Lösen der Rätsel gibt es nicht. Quelle: Application Systems Heidelberg Hektisch wird's in Carpe Lucem übrigens nie. Für das Lösen der Rätsel steht uns so viel Zeit zur Verfügung wie wir wollen. Das finden wir gut, denn eine Zeitvorgabe würde das meditative Spielerlebnis nur unnötig stören. So können wir uns in jedem Level in Ruhe umsehen und die hübschen Details der drei geheimnisvollen Welten ausfindig machen. Mal beobachten wir ein Reh im Hintergrund, mal sitzen wir einfach da und schauen den Blättern dabei zu, wie sie von den Bäumen geweht werden. Untermalt wird der Puzzlespaß von einem ruhigen Soundtrack, der sich stets dem Spielgeschehen anpasst. Ebenfalls entspannend: Die VR-Engine liefert konstant 90 Bilder pro Sekunde auf jedes Auge. Schwindelgefühle traten bei unserer Anspielsession keine auf. Ein VR-Puzzler mit Wohlfühlfaktor.

    Carpe Lucem soll im Zeitraum der Veröffentlichung von Oculus Rift erscheinen. Die Auslieferung des VR-Headsets ist für Ende März geplant. Die Entwickler streben einen Preis zwischen 10 und 15 Euro an. Die Webseite zu Carpe Lucem findet ihr unter diesem Link. Ein High-End-System ist zum Spielen nicht notwendig. Carpe Lucem lief bei unserer Testsession auf einem PC mit Nvidia Geforce 950 GTX konstant flüssig.

  • Carpe Lucem: Nutze das Licht!
    Carpe Lucem: Nutze das Licht!
    Publisher
    Application Systems Heidelberg Software GmbH (DE)
    Release
    03.2016

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Carpe Lucem: Nutze das Licht!
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http://www.gamesaktuell.de/Carpe-Lucem-Nutze-das-Licht-Spiel-56553/News/VR-Puzzler-mitOculus-Rift-angespielt-1184690/
01.02.2016
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