Capcom: Entwickler spricht über Dino Crisis und Onimusha
Wie Capcom nun verriet, habe man die Franchises Onimusha und Dino Crisis noch nicht aufgegeben. Derzeit überlege man, wie man den Serien neues Leben einhauchen könnte. (8)
Kaum zu glauben: Onimusha und Dino Crisis belegen doch tatsächlich Platz 6 und 7 bei den meistverkauften Spielen von Capcom. Trotzdem herrscht seit knapp vier Jahren Funkstille und es wurde kein einziger neuer Teil aus den Serien veröffentlicht. Wie Christian Svensson von Capcom nun gegenüber IGN verriet, hat das aber auch seine Gründe. So wurden die beiden Serien noch lange nicht aufgegeben, allerdings untersuche Capcom derzeit, wie man die beiden Serien für die heutige Generation Videospieler wieder interessant machen kann.
Besonders ein Reboot von Onimusha würde sich laut Svensson ziemlich schwierig gestalten, da dass Actionspiel stark mit der japanischen Geschichte verknüpft sei. Zudem sind die Verkaufszahlen der Serie mit jedem Teil gesunken. Momentan wird die Serie intern diskutiert, doch bislang hatte noch niemand bei Capcom eine Idee, wie man sie zurück auf Kurs bringen und mit einem neuen Teil drei bis vier Millionen Einheiten verkaufen könnte. Ähnlich sieht es mit Dino Crisis aus: Auch hier überlege der Hersteller, wie man der Serie neues Leben einhauchen könnte. Der Erfolg der ersten beiden Teile hing damals stark von Resident Evil 1 und 2 ab. Ein neues Dino Crisis könnte laut Svensson aber nicht so werden wie die alten Teile. Vorgerenderte Hintergründe und eine "Panzer-Steuerung" würden heutzutage nicht mehr funktionieren.
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