Call of Duty: World at War taucht in den Zweiten Weltkrieg ein. Nicht gleich gähnen: Call of Duty 5 ist ein perfekt inszeniertes Action-Spektakel.
Kein Licht ohne Schatten in Call of Duty: World At War
Call of Duty: World at War (4)
Wie der Vorgänger steuert sich Call of Duty: World at War direkt und spielt sich flüssig. Neuerdings gibt es sogar Flankiermöglichkeiten. Allerdings wirken die eher aufgesetzt. Denn im Grunde besitzt der EgoShooter den schlauchförmigen Charakter seiner Vorgänger. Schade: Auch diesmal ist der feindliche Soldatennachschub unendlich, es sei denn, wir überschreiten einen bestimmten, unsichtbaren Punkt. Störend empfanden wir dies bei der Erstürmung des Berliner Reichstages: Als wir ob der zahlenmäßigen deutschen Übermacht die Geduld verlieren, setzen wir zur Sturmattacke an. Wir sprinten von Deckung zu Deckung und auf einmal scheint der Widerstand gebrochen. Die eben noch schwer beschäftigten Kameraden können uns nun problemlos folgen.
Auch hätten wir uns gewünscht, über unsere beiden spielbaren Charaktere Miller und Petrenko mehr zu erfahren, um uns besser mit ihnen identifizieren zu können. Ebenfalls störend: Gelegentlich fallen K-IAussetzer auf, etwa wenn ein Widersacher sein Gewehr auf uns richtet, aber aus unerfindlichen Gründen nicht abdrückt.
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