CoD-Interview: "Japaner sind bedrohlicher als Schurken in einem Horrorfilm!"

Special Andreas Szedlak

Interview mit Treyarch-Studiochef Mark Lamia zu Call of Duty: World at War.

Mark Lamia (Studioboss Treyarch) Mark Lamia (Studioboss Treyarch) Cynamite: Schon wieder Zweiter Weltkrieg. Womit wollt ihr die Spieler ködern?
Mark Lamia: Wir haben mehr Call of Duty- und Zweiter-Weltkriegs-Spiele gemacht als alle anderen hier auf diesem Planeten. Dieses Mal wollen wir etwas Neues erschaffen. Der Pazifik ist etwas, was wir bisher noch nie zuvor gemacht haben. Es wird euch vollkommen neue Erlebnisse bescheren.

Cynamite: In World at War kämpft man gegen Japaner. Inwiefern verändert sich dadurch das Spielerlebnis?

Mark Lamia: In unserem Spiel dürfen die japanischen kaiserlichen Truppen alle Dinge tun, die die Marines nicht erwarten. Sie sind angsteinflößende Gegner wie in Horrorfilmen, wie Jason in "Freitag der 13". Immer wenn man denkt, er ist tot, greift er wieder an. Die Japaner stellen sich tot, um dann den Gegner zu überraschen, eben wie in einem Horrorfilm. Auf perfekte Art schleichen sich die Japaner an und ängstigen die Soldaten ohne Ende. Sie verstecken sich auch in Bäumen. Man kann nicht mal einen Schurken in einem Horrorfilm bedrohlicher darstellen als die japanische Kaiserarmee.

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