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Call of Duty: Black Ops (Xbox 360)

Release:
09.11.2010
Genre:
Action
Publisher:
Activision Blizzard

Call of Duty: Black Ops: Keine Duldung von Hakenkreuzen auf den Servern

22.11.2010 17:18 Uhr
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Neu
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Nach Meinung von Microsoft-Mitarbeiter Steven Tolouse hat das Hakenkreuz-Symbol in Call of Duty: Black Ops nichts verloren. Wenn er oder einer seiner Kollegen einen Spieler entdecken, der ein solches Symbol trägt, würde er sofort gebannt werden.

Call of Duty: Black Ops: Wer im Multiplayer ein Hakenkreuz-Symbol trägt, der wird gebannt. (4) Call of Duty: Black Ops: Wer im Multiplayer ein Hakenkreuz-Symbol trägt, der wird gebannt. (4) Im Treyarch-Shooter Call of Duty: Black Ops besteht unter anderem die Möglichkeit, sein eigenes Logo zu entwerfen und so zum Beispiel Waffen einen individuellen Look zu verpassen. Allerdings gibt es dabei laut Microsoft-Mitarbeiter Steven Tolouse klare Grenzen. Wer seine Waffe mit einem Hakenkreuz verzieren will, der fliegt raus und wird von den Servern gebannt. In seinem Blog hat Tolouse jetzt Stellung zu der nicht unumstrittenen Bann-Praxis genommen. Darin stellt er fest, dass viele Menschen die Benutzung des Logos abseits der gängigen Bedeutung in Bezug auf die deutsche Vergangenheit benutzen möchten. Tolouse argumentiert, das allerdings selbst mit einer anderen Bedeutungszuweisung niemand das Symbol in der Öffentlichkeit tragen würde.

Nicht zu vergessen sei aber vor allem der Standpunkt, unter dem das Hakenkreuz in der Vergangenheit Verwendung fand und als tragende Symbolik den Zweiten Weltkrieg prägte. Unter diesem Aspekt hat das Hakenkreuz nach Tolouse einfach nichts auf den Xbox-Live-Servern zu suchen. Sobald User dann argumentieren, dass man doch aber im Spiel selbst Hakenkreuze verwendet, macht Tolouse klar, dass sie in dem Bezug allerdings keiner Meinungswiedergabe dienen, sondern lediglich atmosphärische Träger des Spieles darstellen.

Während das Zeichen in einigen Ländern strikt verboten wird, sei die Symbolik, sobald sie über Xbox-Live als Logo Verwendung findet, für jeden Spieler sichtbar – und das unabhängig von einer anderen Deutung oder Interpretation. Das ist nach dem Blog-Eintrag von Tolouse allerdings nicht tragbar. Sieht man derartige Symbole, sollen die jeweiligen Spieler über die Spieloptionen gemeldet werden. Tolouse berichtet weiterhin davon, dass er sogar persönlich über Twitter gefragt wurde, ob der ihn konsultierende User nicht das Hakenkreuz als Symbol benutzen dürfe, da es ja als Symbol zahlreicher Religionen verwendet wird. Tolouse schließt mit einem klaren "Nein, natürlich kannst du das nicht. Wenn doch, werden wir dich bannen." und macht damit die Einstellung von Microsofts gegenüber derartigen Zeichen deutlich.

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22.11.2010 17:18 Uhr
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Mitglied
Bewertung: 0
25.11.2010 18:38 Uhr
Weil es nunmal ein ganz klares Statement derjenigen ist, die sich selbst so kennzeichnen. Ist was anderes als das, was Spielehersteller bei der Entwicklung eines Titels im Sinn haben, wenn sie NS-Symbolik einbauen.



Ähm doch. Entweder das, oder es handelt sich um Vollidioten und ich muss mit beiden…
Mitglied
Bewertung: 0
25.11.2010 14:44 Uhr
Das meine ich nämlich auch. Die Tabuisierung des Hakenkreuzes, macht es noch über Generationen hinweg zu einem Anziehungspunkt. Die Nazis reiben sich jedenfalls die Hände, wenn man ihnen etwas gibt, dabei haben sie es am wenigstens verdient irgendwas zu besitzen. Weder Symbole, noch irgendwas anderes. Bekämpft werden sollte das kranke Gedankengut, nicht irgendwelche Symbole.
Mitglied
Bewertung: 0
25.11.2010 13:46 Uhr
Zitat: (Original von Kratos666)
Hm, ist es denn Zensur, wenn man Verbrechern keine Chance gibt, ihre Scheiße zu verbreiten?



ja, was soll es denn sonst bitteschön sein? natürlich ist das eine form der zensur. warum greift denn hier nicht die oft zu hörende argumentation: ist doch nur ein spiel. komisch…